Schon vor dem 3DS experimentierte Nintendo mit 3-D-Technologie. Unter anderem veröffentlichten sie den gefloppten Virtual Boy, der Spiele komplett in 3-D darstellen konnte. Aber auch auf dem NES gab es 3-D-Spiele, wobei sie diese Technik bis heute nie aus den Augen verloren haben.

Der Virtual Boy lieferte erstes "echtes" 3-D.

Wie Nintendo-Chef Satoru Iwata nun verriet, ist die 3DS-Technik ganz und gar nicht neu. Sie entwickelten bereits Jahre zuvor einen Game Boy Advance SP eben mit dieser Technologie, so dass man ohne Brille 3-D-Szenen betrachten konnte.

Nintendo hätte also theoretisch schon vor vielleicht fünf bis sechs Jahren einen 3-D-Handheld auf den Markt bringen können. Der GBA SP erschien 2003. Letztendlich wurde dies aber nie realisiert, weil die Auflösung des Bildschirmes einfach zu niedrig war.

Wie Iwata weiter anführte, benötigt man für diese Technologie eine hohe Auflösung. Auf dem GBA lief das Ganze zwar, das Bild sah aber wegen der niedrigen Auflösung nicht so scharf aus. Danach ging Nintendo sogar zum GameCube über und experimentierte dort mit 3-D weiter. Aber auch hier wurde dies verworfen, da der dafür benötigte Bildschirm bzw. die TVs damals viel zu teuer waren.