„Now you're playing with power“ - und alles war geklärt. Einen besseren Slogan hätte Nintendo zum NES-Start vor fast 30 Jahren kaum wählen können. Selbstbewusst, direkt, angriffslustig: Die Japaner inszenierten sich selbst und gaben einem grauen Kasten Persönlichkeiten, wie es sonst nur Apple vermochte. Im Jahr 2013 bewirbt man den jüngst angekündigten 2DS kleinlaut mit „Unbelievably fun, seriously affordable“. Ein sinnbildliches Problem: Nintendo hat sich den Schneid abkaufen lassen und ist auf der Suche nach sich selbst.

Der 2DS also. Ein in beinahe jeder Hinsicht heruntergedampfter 3DS für die immens kaufkräftige Zielgruppe der 5- bis 6-Jährigen und wohl abstrusester Auswuchs der Nintendo-Unart, einen Handheld immer wieder leicht (und nur selten sinnvoll) verändert auf den Markt zu bringen. Das „neueste Familienmitglied der Nintendo 3DS-Familie“ wirkt auf den ersten Blick wie ein begriffsstutziger, simpel gestrickter Cousin dritten Grades, mit dem man im Grunde nichts zu tun haben will.

Aber bleiben wir zu Beginn für einen kurzen Moment bei den technischen Fakten. Auffälligste Änderungen im Vergleich zu 3DS und 3DS XL sind wohl der fehlende Klappmechanismus des Geräts, das daraus resultierende Redesign sowie der verschmerzbare Wegfall des 3-D-Effekts – das endgültige Eingeständnis Nintendos, dass diese nette Idee nie mehr war als das: ein Bonus, den man gern mal mitnimmt, letztlich allerdings nicht braucht.

Nintendo - Ein Schritt vor, zwei zurück: Nintendo auf der Suche nach sich selbst

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Das neue Mitglied der Nintendo-Familie ist kein ansehnliches, aber eines, das seiner Sippe noch jede Menge Geld einbringen wird.
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Die Hardwareleistung entspricht jener der großen Brüder, führt aber zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung des ursprünglichen Geräts zu keinem nennenswerten Anstieg der Akkulaufzeit. Speziell mit Blick auf die identischen Bildschirmdiagonalen ein gefühlter Rückschritt, andererseits die logische Konsequenz beim Versuch, die Kosten so weit wie möglich zu drücken. Immerhin liegt diesmal ein Ladekabel bei – der einzige Fortschritt im Vergleich zum XL. Weiterhin den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen: der ersatzlos gestrichene Energiesparmodus und Stereo-Lautsprecher (Stereoton gibt’s nur mit Kopfhörern).

Alle anderen Eigenschaften wie Bildschirmauflösung, Ladezeit, Qualität der verbauten Kameras und dergleichen liegen in etwa auf dem Niveau von 3DS und 3DS XL. Unterm Strich zahlt sich die Sparpolitik für Nintendo aber buchstäblich aus: Der 2DS wird ab dem 12. Oktober für 130 Euro in den Händlerregalen liegen – zeitgleich zum Verkaufsstart von Pokémon X und Y. Zufall? Wohl kaum.

Der Handheld, den keiner wollte – schon wieder?

Gab's schon mal, ziemlich genau vor acht Jahren. „Game Boy Micro“ hieß das Ganze und war Nintendos Art zu sagen: „Hey, packt eure iPods weg – wir können auch cool sein!“. Vor allem aber war es der Versuch, auch noch den letzten Euro aus dem bereits vom Nintendo DS abgelösten Game Boy Advance herauszuquetschen. Damals wie heute lautet die Formel: Nur das Nötigste bleibt, Schnicknack fliegt raus - dann wird das Ding so günstig wie möglich verschachert. Irgendwer wird’s schon kaufen. Oder auch nicht.

Auch wenn die Vermutung naheliegt: Der Misserfolg wird sich voraussichtlich nicht wiederholen. Was auf den ersten Blick wie ein schlechter Scherz anmutet (und aus den Augen vieler Fans – mich eingeschlossen - nach wie vor einer ist), könnte wie der dem Design offenbar zugrunde liegende Keil eine wichtige, weil bislang unbeachtete Nische füllen: die der Unentschlossenen, der Gelegenheitsspieler und Dr.-Kawashima-Fans. Kurzum: die der Nintendo-DS-Käufer.

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Der Micro trug seinen Namen zu Recht: Der Mini-Game-Boy passte locker in jede Hosentasche. Gefloppt ist der Kleine trotzdem.
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In den ersten Monaten nach Verkaufsstart des 3DS kam den Japanern ihre krasse Fehlkalkulation und Missinterpretation des Marktes buchstäblich teuer zu stehen. Völlig überteuert und ohne nennenswerte Spiele war der neue Handheld lange Zeit ein mittelschweres Debakel für Nintendo.

Erst nach der schnellsten und drastischsten Preissenkung in der Geschichte des Unternehmens gingen die Verkaufszahlen, gemeinsam mit der allgemeinen Stimmung, langsam nach oben – Spiele wie „Mario Kart 7“ und „Animal Crossing: New Leaf“ tragen mittlerweile ihr Übriges dazu bei. Trotz aller Erfolge der letzten Zeit ist man mit weltweit ca. 30 Millionen verkauften Geräten jedoch noch sehr deutlich von der DS-Rekordmarke von 150 Millionen abgesetzten Einheiten entfernt.

Das könnte sich nun ändern. Nintendo hat sich den Markt spät, aber nicht zu spät genauestens angeschaut und den 2DS den Anforderungen der „Casuals“ entsprechend entworfen. Oma Hilde ist der 3-D-Effekt piepegal, der kleine Leo spielt Pokémon auch ohne Stereo-Sound und die alleinerziehende Mutter ist froh, dem Knirps nun endlich eine Freude machen zu können, die sie sich leisten kann. Also doch alles richtig gemacht?

Nicht ganz.

Der Nintendo 2DS ist...

  • 55%ein schlechter Scherz
  • 29%gar keine so üble Idee
  • 15%ein cleverer Schachzug
Es haben bisher 846 Leser ihre Stimme abgegeben.Weitere Umfragen

Aus ökonomischer Sicht ist der 2DS ein kluger Schritt, Hut ab, die Investoren wird’s freuen, holt den Champagner raus. Nur funktioniert die Videospielbranche nicht streng nach konstanten Zahlen, lässt sich überhaupt nur schwerlich prognostizieren. Milliardenschwere Konzerne wie Sony, Electronic Arts oder eben Nintendo setzen trotz komplexer Markt- und Zielgruppenanalysen regelmäßig zig Millionen in den Sand und selbst Größen wie THQ haben die „Too big to fail“-Immunität nicht ewig gepachtet.

In der Konsequenz werden Risiken auf ein Minimum beschränkt - und mit diesen die Kreativität. Das Problem: Eine kreative Branche definiert sich über viele Faktoren. Der Kauf einer Konsole oder eines Spiels ist immer auch ein Statement, es geht um Image, Persönlichkeit, Emotionen. Der 2DS ist ein Kind seiner Zeit, quasi ein Beleg für den Zustand des Marktes und Nintendos zunehmende Rat- und Konzeptlosigkeit. Statt aktiv Impulse zu setzen und Videospiele aus Liebe zur Sache voranzutreiben, gerät Nintendo zusehends von der Rolle des Innovators in die des stillen Observators, der stets den Weg des geringsten Widerstandes geht.

April April! Nein, Moment...

„Was'n das? Wurden Nintendos Social-Media-Accounts gehackt?“ Mit Unglauben und quasi live habe ich erst die 2DS-Ankündigung über Nintendos offizielle Twitter- und Facebook-Kanäle, anschließend die Welle des Hohns und Spotts im Rest des Internets verfolgt, die unweigerlich folgen musste. Alles wie immer, könnte man meinen.

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Selbst Nintendo musste sich über die Reaktionen im Klaren gewesen sein. Warum sonst hätten sie eine Information dieser Größenordnung ausschließlich über diesen Weg gestreut, anstatt den gamescom-Buzz für sich arbeiten zu lassen oder eine eigene Direct-Konferenz abzuhalten, wie es sonst für jede Mini-Info getan wird? Weil diese Art der Bekanntmachung auf die falsche Zielgruppe abgezielt hätte: uns.

Es war auch nicht die Reaktion der Spielerschaft, anhand derer sich der kollektive Unglaube am besten hätte ablesen lassen. Sowohl Sony, Microsoft als nun eben auch Nintendo mussten in diesem Jahr bereits (zumeist unverhältnismäßig überzogene) abschätzige Kommentare über sich ergehen lassen, insofern steht die 2DS-Ankündigung lediglich in einer zweifelhaften Tradition. Bedeutend aussagekräftiger waren hingegen die Art der News-Verbreitung auf diversen Internetportalen.

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Eines der kreativeren Spaßbilder: Nintendo-CEO Saturo Iwata hat einen Gastauftritt in Shining und seine Axt gleich selbst mitgebracht.
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„Kein Scherz“, „Ohne Witz“, „Ihr habt euch nicht im Datum verguckt“ waren nur einige der einleitenden Formulierungen. Auch innerhalb der gamona-Redaktion wurde die Ankündigung anfänglich diskutiert und unterschiedlich, aber immer skeptisch bewertet. Nicht zuletzt deshalb verwiesen wir in unserer ursprünglichen News auf die (wenn auch wenig wahrscheinliche) Möglichkeit eines Nintendo-Hacks. Ironie des Schicksals, dass es bereits vor zwei Jahren den Aprilscherz eines Blogbetreibers gab, der die Ankündigung eines Nintendo 2DS prophezeite.

Etwas überspitzt formuliert bedeutet das: Selbst die Presse kann Nintendo nicht mehr für voll nehmen. Niemand weiß die Japaner genau einzuschätzen. Keine Spur mehr von einer klaren Linie oder einem langfristigen Konzept. Eine kleine Katastrophe für ein Unternehmen in einer Substitutionsbranche.

Auch wenn Michael Pachter und andere selbsternannte Experten gelegentlich etwas anderes behauptet: Nintendo wird nicht pleitegehen. Nicht in nächster Zeit und sehr wahrscheinlich auch nicht in zwei, drei oder fünf Jahren. Obwohl sie aus den 3DS-Launch-Debakel nur wenig gelernt, dieses mit der Wii U sogar zu weiten Teilen wiederholt und erneut unnötig Geld verbrannt haben. Die Handheld-Sparte wirft derzeit kräftig Gewinne ab und wird zur zeitgleichen Veröffentlichung von Pokémon X/Y und des 2DS förmlich explodieren. Nichts für ungut, Sony.

Mit der Wii U wird sich dieses Spielchen zweifelsohne wiederholen, frühestens nach der Veröffentlichung des Zelda-Bundles, spätestens zum Release von Mario Kart 8. Nicht in dem Ausmaß, aber doch ausreichend, um einen zwei Meter großen Super Mario aus 10.000-Yen-Scheinen nachbauen zu können. In einem Jahr redet niemand mehr von einer gefloppten Konsole.

Wohin des Weges, Nintendo?

Sehr schön, freut mich und hoffentlich die meisten da draußen. Das Problem: Nintendo verlässt sich ausschließlich auf alte Marken und ist um nichts anderes mehr bemüht, als die wenigen hauseigenen Schäfchen ins Trockene zu holen. Die E3 dieses Jahres war ein exemplarisches Beispiel dafür, als zwar eine stattliche Anzahl neuer Spiele, bis auf Project X (und das wird von Monolith Software entwickelt) allerdings nur Fortsetzungen bekannter Reihen angekündigt wurden.

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Mit attraktiven Bundles und bekannten Spielen wie The Legend of Zelda: Wind Waker HD werden die Verkaufszahlen der Wii U in absehbarer Zeit sehr wahrscheinlich kräftig anziehen.
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Donkey Kong Country: Tropical Freeze wird super, letztlich aber kaum mehr als ein HD-Abziehbild seines Wii-Vorgängers sein. Selbiges gilt für Super Mario 3D World, The Legend of Zelda: Wind Waker HD und wie sie nicht alle heißen. Tolle Spiele, alter Käse. Wenn Firmen wie Activision und EA Fortsetzungswahn vorgeworfen wird, muss sich Nintendo diesen Schuh erst recht anziehen, wenn sie nicht einmal versuchen, bekannte Reihe neu zu erfinden (Stichwort: Super Mario Galaxy, Metroid Prime).

Dieses Problem ist kein neues; bereits seit einiger Zeit ist man in Japan ein wenig zu bequem geworden. Das kommende Wii-U-Software-Line-up und die Ankündigung des 2DS sind nur eine weitere Entwicklung, die die derzeitige Heute-das-morgen-das-Mentalität noch viel deutlicher macht.

„Lasst uns mal was mit Tablets machen, die sind gerade in Mode“

Es fehlt der unbedingte Glaube an die eigenen Produkte. Sowohl der 3DS als auch die Wii U sind den Beweis der Sinnhaftigkeit ihres jeweiligen Hauptfeatures bislang schuldig geblieben. Mehr noch, der 2DS ist, wie bereits erwähnt, das endgültige Eingeständnis Nintendos, keine zündende Idee zu haben. Dass viele Leute etwa Probleme beim Wahrnehmen des 3-D-Effekts haben, war keine unerwartete Überraschung, sondern von Anfang an abzusehen. Dennoch stand die dritte Dimension stets im absoluten Fokus des Marketings. Hauptsache, es klingt gut. Der praktische Nutzen geht gegen Null.

Würde morgen die Ankündigung eines Wii-U-Einsteigermodells ohne GamePad erfolgen – ich wäre nicht überrascht. Die möglichen Einsatzfelder des 3-D-Effekts mögen begrenzt sein, einverstanden. Ein in dieser Form einzigartiger Controller ist es allerdings nicht. Bis heute, fast ein Jahr nach Release der Konsole, fällt Nintendo nichts Besseres ein, als den zweiten Bildschirm als ausgelagerte Karte zu nutzen. Darauf hat die Welt gewartet! Und auf absehbare Zeit scheint sich nicht viel an dieser Misere zu ändern. Einzig ZombiU war einigermaßen in der Lage, einen spielerischen Nutzen aus dem GamePad zu ziehen. Kein gutes Zeichen, wenn selbst Dritthersteller kreativer mit der eigenen Hardware umgehen.

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Immerhin: Ohne Nintendo hätte es Bayonetta 2 nie gegeben. Solchen Mut würden wir uns öfter wünschen.
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Die klammheimliche Preissenkung der Konsole vor wenigen Tagen ist nur ein weiteres Glied in dieser Kette und Beleg für die vielen leeren Worte, die besonders der amerikanische Nintendo-Präsident Reginald „Reggie“ Fils-Aimé immer wieder von sich gibt. „Der Preis der Wii U ist gerechtfertigt“, hörte man ihn vor einem Jahr poltern, mit Häme für das Xbox-One- und PS4-Launch-Line-up fiel er jüngst wieder unangebracht auf. Getroffene Hunde sitzen im Glashaus. Oder so ähnlich.

Der immense Wii-Erfolg war Segen und Fluch zugleich. Segen, weil er zeigte, dass keine technische Brillanz an die Macht der Kreativität heranreicht. Fluch, weil Nintendo diesem Ideal noch heute hinterherläuft und zwanghaft versucht, das One-Hit-Wonder von damals (nichts anderes ist die Wii) zu wiederholen.

Nintendo wird von einem tiefen Zwiespalt durchzogen: Das technische Wettrüsten der Konkurrenz ist extrem kostenintensiv und quasi ein von vornherein verlorenes – eine Lehre, die bereits aus dem Nintendo 64 und wenig später auch aus dem GameCube folgte. Eine geniale Idee wie die der Wii-Bewegungssteuerung lässt sich hingegen nicht beliebig reproduzieren. Viel mehr als ein gut gemeinter, aber letztlich halbgarer Kompromiss blieb nicht – und die Wii U war geboren.

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Noch immer steht Nintendo wie kaum eine andere Firma für Qualität. Was fehlt, sind jedoch grundlegende neue Ideen und mehr Mut.
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Der Schlussakt

Was bleibt nach all dem Gezeter? Zweierlei. Niemand spricht über ein Qualitätsproblem. Heute wie vor 20 Jahren könnt ihr blindlings ein Nintendo-Inhouse-Spiel aus dem Regal greifen und davon ausgehen, hinterher keinem ausgegebenen Cent nachzutrauern. Was im ersten Halbjahr allein für den 3DS erschien, wischt mit dem gesamten PS-Vita-Angebot gnadenlos den Boden auf. Aber: Es handelte sich ausschließlich um Fortsetzungen bereits vor Jahren etablierter Marken.

Überdies fällt das zunehmende Zurückrudern Nintendos in vielerlei Hinsicht auf. Was heute mit stolzgeschwellter Brust verkündet wird, kann schon morgen wieder kleinlaut zurückgenommen werden – wie etwa der 3-D-Effekt als die nächste Stufe des Spielens. Statt zudem erst einmal vor der eigenen Tür zu kehren, beteiligt man sich immer mehr am ewigen „Ich bin viel besser als du“-Spielchen von Sony und Microsoft. Dünnes Eis, auf dem sich die Japaner hier bewegen.

Der 2DS ist ein Sinnbild des aktuellen Dilemmas: Nintendo wirtschaftet vernünftig, aber im Zweifel auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit und Integrität. Die potenzielle Fallhöhe ist gering, das Risiko oft minimal – und der einstige Innovationstreiber der ganzen Branche damit ein träger und berechenbarer Koloss geworden.

Traut euch endlich wieder was, Nintendo.