Nachdem Nintendo mit Tatsumi Kimishima in dieser Woche einen Nachfolger für den im Juli verstorbenen Satoru Iwata bekannt gab, erklärte das Unternehmen gegenüber IGN, dass weiterhin Direct-Ausgaben geplant sind.

Nintendo - Direct-Ausgaben weiterhin geplant, kein Kurswechsel

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Tatsumi Kimishima
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Iwata war nicht nur das Gesicht von Nintendo, sondern er begleitete auch durch die Direct-Ausgaben, die vor seinem Tod regelmäßig erschienen und unter anderem Neuankündigungen bereithielten. Sie ersetzten die klassischen Pressekonferenzen und wurden sowohl während wichtigen Spielemessen veröffentlicht als auch abseits dessen platziert.

Wer an die Stelle von Iwata treten wird, ob es sogar Kimishima ist, bleibt noch unklar: "Nintendo Directs werden fortgesetzt. Allerdings können wir jetzt noch keine Details liefern, wer auftritt oder welche Themen abgedeckt werden."

Unterdessen gab Kimishima zu verstehen, dass er keinen Kurswechsel mit Nintendo plant und dem Weg folgen werde, den Iwata ebnete. Somit ändert sich also an den Plänen nichts.

Interessant ist, dass Kimishima das Scheitern der Wii U voraussagte und davor warnte, dass die Konsole zu sehr der Wii ähnelt. Kritik, die sich Nintendo offensichtlich nicht zu Herzen nahm. Wie sich Nintendo unter der Führung von Kimishima entwickeln wird, bleibt natürlich abzuwarten. Vorerst für ein Jahr wird er die Position begleiten – was danach passiert, weiß er noch nicht. Entweder er bleibt im Amt oder es wird ein neuer Chef gewählt.