Für Michael Pachter steht fest: Satoru Iwata, derzeitiger CEO von Nintendo, ist ein ziemlich schlechter CEO. Er mache einen sehr schlechten Job bei der Unternehmensführung. Doch das Urteil des 'Wedbush Securities'-Analysten lässt die Verantwortlichen von Nintendo scheinbar kalt. Denn Iwata ist jetzt auch noch CEO von Nintendo of America.

Nintendo - Das doppelte Lottchen? Satoru Iwata nun auch CEO von Nintendo of America

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Im Zuge seines Finanzreports, teilte Nintendo auch mit, dass weitreichende Umstrukturierungen im Management stattfinden werden, die vor allem Nintendo of America bestreffen. So werde der derzeitige CEO von Nintendo of America, Tatsumi Kimishima eine Beförderung zum General Manager of Corporate Analysis and Administration und auch zum General Manager of the General Affairs Division erhalten und damit nach Kyoto ins Hauptquartier zurückkehren, wo er zwei in den Ruhestand gehende Manager ersetzen wird.

Den Posten als CEO von Nintendo of America übernimmt damit Satoru Iwata, der damit viel enger mit den Geschäften der US-Niederlassung zu tun haben wird. Reggie Fils-Aime verbleibt natürlich weiterhin als COO und Präsident im Unternehmen.

"Viele seiner Aufgaben, inklusive dem CEO-Titel, werden von Global President Satoru Iwata übernommen. Diese Entscheidung wird die vereinheitlichte, globale Strategie des Unternehmens unterstützen, straffere Entscheidungsprozesse erlauben und Nintendos organisatorische Flexibilität im derzeitigen Wettbewerbsumfeld erhöhen. Reggie Fils-Aime wird weiterhin seine Rolle als Präsident und COO von Nintendo of America ausüben und Iwata unterstehen."