Nintendo Korea soll laut der koreanischen Gaming-Webseite GameMeca schwer von Entlassungen getroffen sein: dem Großteil der Mitarbeiter werde gekündigt.

Nintendo - Bericht: Nintendo Korea entlässt 80 Prozent der Belegschaft

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Nintendo Korea verliert 80 Prozent der Belegschaft.
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Zuletzt sollen 60 Leute bei Nintendo Korea gearbeitet haben, nachdem es 2011 noch rund 100 Mitarbeiter waren. Laut GameMeca wird Hiroyuki Fukuda weiterhin CEO bleiben, der dem koreanischen Publikum vor allem durch seine Auftritte in den Direct-Ausgaben bekannt ist.

Gleichzeitig wird Nintendo Korea nicht mehr als Tochterunternehmen gehandelt, sondern seinen Fokus vollständig auf den Vertrieb legen. Nintendo gründete die Niederlassung in Korea erst 2006, nachdem zuvor ein externer Distributor Spiele und Konsolen in der Region auf den Markt brachte.

Keine Nintendo Wii U für Korea

Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima soll die Entscheidung vermutlich aufgrund der nicht ganz so rosigen Wirtschaftlichkeit getroffen haben. Die Kollegen von Kotaku mutmaßen, dass möglicherweise die Werbekampagnen ein großer Geldfresser waren, da dort häufig große Stars auftauchten.

Darüber hinaus konnte Nintendo in Korea nie einen Markt für die Wii U aufbauen, da die Konsole dort nicht in den Handel kam. Stattdessen stützt man sich auf Wii und 3DS, die wiederum eine Region-Sperre besitzen und die Spieler also nur auf die in ihrem Land veröffentlichten Titel zugreifen dürfen.

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