Falls euch das ganze Eis zu kalt war, gibt es eine gute Nachricht: Ihr seid fertig mit der Antarktis. Allerdings gibt es auch eine schlechte Nachricht: Ihr befindet euch im eintönigsten Level des ganzen Spiels. Aber alles der Reihe nach.

In einem Gespräch mit Ishigami erfährt der Drachenninja, dass die LOA ein Schiff namens Black Narwhal besitzt, die scheinbar unauffindbar ist. Ein Geisterschiff. Doch während ihr euch mit dem alten Mann unterhaltet, wird diese Eigenschaft wiederlegt. Eine Nachricht erreicht das Team, in der die Position der Black Narwhal offenbart wird. Das unpraktische daran: Sie befindet sich im Pazifik. Ganze 4000 Kilometer trennen euch von dem Schiff und es macht sich auf dem Weg nach Tokio. Ihr müsst als Held natürlich die Katastrophe verhindern, aber anfangs fällt den Leuten keine Lösung ein, wie sie schnell genug sein könnten. Die Geschwindigkeit der Jets ansich würde reichen, aber es müsste mitten auf der Strecke getankt werden, was unmöglich erscheint, da sich das ganze mitten über dem offenen Meer abspielt. Doch Ryu hat eine Möglichkeit im Kopf…

Hier offenbart er seine volle Härte: Er springt aus einem fliegenden Jet in einen anderen. Mizuki holt ihn mitten im Flug ab und bringt ihn zur Black Narwhal. Stilvoll wie immer springt der Ninja vom Jet ab und weicht im Flug einigen Geschoßen aus. Unten angekommen landet er selbstverständlich mitten auf dem Geschütz mit seinem Schwert, zerschneidet die Maschine in zwei Teile und wird mit einer Terroristengruppe (Wer hat sie nicht vermisst?) konfrontiert. Eure Mission hier ist es, die Flotte aufzuhalten, Japan zu erreichen. Ihr seid auf einem der Nebenschiffe gelandet, bevor es zum Mutterschiff geht, müsst ihr die Geschütze der andern Schiffe vernichten.

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Hier beginnt der systematische Teil, zu dem eine detaillierte Komplettlösung blanker Hohn wäre: Kämpft euch durch bekannte Gegner von einem Geschütz zum andern, bis ihr alle auf einem Schiff habt. Dann bombardiert das Ministerium das jeweilige Schiff und ihr springt zum zweiten. Hier spielt sich exakt das gleiche ab: Die Gegner sind alle bekannt (Terroristen, Magier, Hubschrauber und unsichtbare Soldaten), es passiert garnichts, das euch ein wenig überraschen könnte.

Die Feinde sind seit der ersten Spielminute bekannt, alle Geschütze sind gleich zu erledigen und es kommt auch zwischendurch nichts Relevantes zur Geschichte. Zwischendrin gibt es ein paar Kunai-Aufstiege, aber keine echte Bedrohung oder sonst etwas, das ihr wissen solltet. Das ist der Grund, warum die schlechte Nachricht am Anfang dieser Seite steht: Es ist der eintönigste Level im ganzen Spiel.

Aber ganz so schlecht, wie man jetzt meinen könnte, sind die Schiffe nicht, denn Team Ninja sind gnädig. Am Anfang des dritten Schiffes gibt es einen Gnadenstoß des Feindes und er zerstört sein eigenes Schiff. Anscheinend hat die LOA Angst vor Ryu, weswegen sie nicht zurückschrecken, ihre eigene Flotte zu vernichten, nur um den Drachenninja tot zu sehen und ihren Plan zu vollenden.

Ab hier endet das spieltechnische Fließband so halbwegs und der normale Spielverlauf setzt wieder ein. Zu unserem Glück, denn beim dritten Schiff denkt sich wohl jeder Spieler: „Was zur…? Das soll ich jetzt nochmal machen?“. Perfektes Timing der Entwickler, das erste Mal.

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