Nils EhringDer erste Blick auf das Rollenspiel „Ni no Kuni: Fluch der weißen Königin“ entlockt dem menschlichen Sprachzentrum in der Regel ein Wort: malerisch. Zumindest bei denjenigen, die etwas für japanische Animationsfilme und RPGs übrig haben.
Malerisch schön und charmant, nur bei den Kämpfen sieht es noch ein wenig zu einfach aus.AusblickWürden nicht ab und zu Tastenbefehle auf dem Bildschirm erscheinen, könnte man glatt glauben, ein Anime läge im PS3-Laufwerk. Denn „Ni no Kuni“ ist genau das: ein Spiel gewordener Anime. Äh, oder vielleicht doch ein Anime gewordenes Spiel? So ganz sicher sind wir uns, selbst nachdem wir eine intime Stunde mit dem Titel verbringen konnten, noch nicht.
Fest steht hingegen, dass „Ni no Kuni“ die bis dato schönste Verschmelzung aus Programmier- und Zeichenkunst ist. Zugegeben, die Cel-Shading-Mixtur, die die umtriebigen J-RPG-Veteranen Level5 und das mit Preisen überschüttete Animestudio Ghibli hier herstellen, ist alles andere als neu. Seit „Dragon's Lair“ (1983) versuchen Entwickler sich immer wieder daran, die Ästhetik des Zeichentrickfilms ins enge Videospielkorsett zu stecken. Mit unterschiedlichem Erfolg.
Motorville, hier startet das sympathische Abenteuer.Denn auch wenn Titel wie „Eternal Sonata“, „Blue Dragon“ oder „XIII“ nicht gerade zu den schlechtesten Vertretern ihrer Zunft gehören, so wirken sie in puncto Artdesign nicht so harmonisch wie „Ni no Kuni: Fluch der weißen Königin“. Hier stimmt einfach alles: von den wunderschönen, malerischen Hintergründen über die geschmeidigen Animationen sowie Joe Hisaishis („Princess Mononoke“, „Castle in the Sky“) Soundtrack bis hin zum phantasievollen Charakterdesign.
So, den Abschnitt mit der Lobhudelei können wir ad acta legen. Wenden wir uns als Nächstes einem eher sachlichem Thema zu: der Geschichte. „Ni No Kuni“ dreht sich um einen dreizehnjährigen Knirps namens Oliver, der im beschaulichen Ort Motorville lebt und bei einem tragischen Unfall seine Mutter Arie verliert. Als der Junge über diese Tragödie in Tränen ausbricht, erweckt er damit sein Kuscheltier Tröpfchen zum Leben.
Das putzige Wesen mit dem Lampenpiercing erzählt Oliver vom magischen Ort „Ni no Kuni“, einer Art Paralleluniversum, in dem der traurige Junge seine Mutter wiedertreffen kann. Natürlich lässt der Knabe sich nicht lumpen und macht sich an Tröpfchens Seite auf die Reise. Mit im Marschgepäck: ein mysteriöses, Zauberkräfte verleihendes Buch.
Bevor es nach draußen geht, in ein wunderschönes Reich der Phantasie.Unser kurzer Abstecher nach „Ni no Kuni“ verschlug das ungleiche Paar in die orientalische Stadt Al-Kühweid (heißt wirklich so), wo uns eine lebhafte Kulisse begrüßte. Händler boten ihre Waren feil, Wachen patrouillierten in glänzenden Rüstungen und Springbrunnen ließen Minifontänen aus Ziegenmilch gen Himmel schießen. Für Oliver und Tröpfchen blieb allerdings nicht viel Zeit für eine ausführlichere Stadtführung. Vorbei an Händlern, Sandböen und dem Auftragsexpress, ein Ladenlokal in dem spezielle Kopfgeld-Quests warten, ging es direkt zur Kuhlifin.
Die holde Maid sollte uns einen Freibrief schreiben, damit das Abenteuer per Schiff weitergehen konnte. Doch besonders weit kam das Heldenduo nicht. Bereits vor den Palasttoren war die Reise scheinbar zu Ende. Die Wachen informierten Oliver darüber, dass die Kuhlifin gerade ihrem liebsten Hobby frönt und sich Kalorienhäppchen zwischen die Kiemen schiebt. Nur mit einer großen Portion ihrer Lieblingsspeise könnten wir mit einer Audienz rechnen, versicherten uns die Lakaien der royalen Miss Piggy.
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Dabei hab ich als PC- und Nintendo-Veteran nicht ma ne PS x_x Das wird n großes Loch in meinen Geldbeutel schlagen wenn ich Ni no Kuni nicht wiederstehen kann ....argh! es...es ruft nach mir... ok!
Halt die Klappe. Cartoons sind das einzig wahre. Gegen Tiny Toons hat kein Anime auch nur die geringste Chanche.
Wohl eher weil du in eine News für ein Animespiel schreibst das du Anime scheiße findest, wow das klingt nach Aufmerksamkeitsbedürfnis.
Mhh mal nachdenken. Ich bin ein Troll weil ich Anime schlecht finde? Wow das klingt logisch.
wenn du anime grottenschlecht findest, was schauste dir die news dann überhaupt an?
Die Musik vom Trailer ist schon geil.
aber da ich keine konsole besitze und ich auch nicht zwingend zu den ghibli fans gehöre werde ich das spiel wohl nicht spielen.
Ich könnte schwören ich hab die beiden Hauptfiguren, also den Jungen mit seinem Buch und den gelben Gnom mit dem unkonventionellen Nasenpiercing, schon mal bei einem Nintendo DS Spiel gesehen!
Entschuldigung wenn das in der Vorschau schon geklärt wurde, aber kann es sein das der Titel ursprünglich für den DS geplant war und nun auf die PS3 übergegangen ist?
EDIT:
Zum Glück gibt es Google >.<
www.youtube.com/watch
Habe letzte Jahr gegaehnt und wuerde es dieses Jahr wieder tun.
Wenn ich "zum Spiel gewordene Anime" oder "Anime die zum Spiel geworden sind" spielen will...greif ich doch lieber weiter zu meinen VN's. Die haben wenigstens Charaktertiefe.
ToV gibts in deutschland leider nur für die xbox ,_,
aber nächsten monat schafft es endlich tales of graces zu uns worauf ich mich persönlich wesentlich mehr freu^^ als auf fluch der weißen königin
Aber scheisse sieht das geil aus !!! :D
Habe letzte Jahr gegaehnt und wuerde es dieses Jahr wieder tun.
Wenn ich "zum Spiel gewordene Anime" oder "Anime die zum Spiel geworden sind" spielen will...greif ich doch lieber weiter zu meinen VN's. Die haben wenigstens Charaktertiefe.
VERDAMMT! Aber danke für die Klarheit...