Schon zu Beginn von Ni no Kuni 2 stellten sich uns einige Fragen und bestimmte Dinge hätten wir einfach gerne gewusst, bevor wir uns in das Abenteuer gestürzt haben. Unsere Antworten haben wir schon und wollen sie für euch hier in diesem Artikel in Tipps umwandeln. Auch, wenn Ni no Kuni 2 in den Tutorials einiges erklärt, werden euch unsere Tipps die unausgesprochenen Dinge erläutern und noch mehr Licht ins Dunkel bringen.

Habt ihr Probleme mit der Prüfung des Wissens? Das folgende Video wird euch helfen oder ihr folgt einfach dem Link zu unserem Guide.

Ni no Kuni 2 - Schicksal eines Königreichs - Prüfung des Wissens mit allen Geisterkugeln15 weitere Videos

Solange ihr euch noch im Schloss aufhaltet, stellen sich nicht so viele Fragen. Ihr sammelt in der Katzalisation ordentlich Waffen und Rüstungen ein und könnt sie zunächst frei nach Schnauze ausrüsten. Unsere Tipps werden für euch relevant, sobald ihr die freie Welt betreten habt.

Die 6 wichtigsten Tipps für den Einstieg

Vermutlich werdet ihr recht schnell blaue Truhen finden, die ihr leider nicht öffnen könnt. „Die Schatztruhe ist verschlossen…“ sagt euch das Spiel. Das müsst ihr zu Beginn auch leider so hinnehmen, denn die blauen Schatztruhen lassen sich erst im Verlauf von Ni no Kuni 2 öffnen.

Keine Ahnung, wie die Truhe aufgeht? Unsere Tipps helfen euch durch Ni no Kuni 2 und auch bei dieser Frage.

Ihr benötigt dafür den Zauber „Schloss öffnen“, den ihr erst freischaltet, wenn ihr euer Magielabor im Königreich ausbaut. Doch dazu später mehr. Das war ein Extra-Tipp. Die folgenden Tipps sollen euch den Anfang zugänglicher machen:

  • Tipp Nr. 1 – Die Gnuffis: Die erste Frage, die wir uns bei Ni no Kuni 2 gestellt haben: Wie machen wir das mit den Gnuffis, damit sie wirklich nützlich sind? Ja, die Gnuffis. Sie erscheinen zu Beginn des Spiels irgendwie unnütz. Schließlich sind die Kämpfe doch gar nicht so schwer. Doch gebt dem Spiel etwas Zeit und ihr werdet feststellen, dass die kleinen Helfer wirklich sehr nützlich sind.
  • Tipps, die wir euch zu den Gnuffis geben können? Wartet ab, bis ihr mehrere habt. Wenn ihr sie austauschen müsst, dann solltet ihr euch die einzelnen Fähigkeiten anschauen und die wählen, die für das aktuelle Gebiet oder den aktuellen Gegner nützlich sind. Achtet immer darauf, einen Offizier mit der Fähigkeit „Intensivstation“ dabeizuhaben. Die Kanonen, mit denen euch die kleinen Kämpfer unterstützen, haben oft einen Element-Schaden. Diesen solltet ihr bewusst wählen. Später schaltet ihr neue Gnuffis frei, die weit mächtigere Angriffe haben – seid einfach geduldig.

    Diese Kanone ist nur der Anfang. Gnuffis haben noch bessere Attacken.
  • Tipp Nr. 2 – Das Erkunden: Ihr seid in dieser großen Welt angekommen und sollt jetzt der Hauptstory folgen. „Nein“, denkt ihr euch. Wir sagen „doch!“. Gerade zu Beginn des Spiels werdet ihr noch nicht alle Gebiete erforschen können, da sie euch einfach nicht zugänglich sind. Klar, könnt ihr versuchen alle Kisten zu finden und alle Höhlen und Dungeons zu betreten. Gerade die Dungeons, werdet ihr feststellen, lohnt es sich nicht unbedingt gleich zu begehen.
  • Im Rahmen der Hauptstory werdet ihr in viele davon sowieso geschickt und erst dann tauchen dort bestimmte Gegner oder NPCs auf. Im späteren Verlauf des Spiels könnt ihr diesen Tipp ignorieren, da viele Höhlen dazukommen werden, die ihr von euch aus erforschen müsst und die nichts mit der Hauptquest zu tun haben. Bis ihr Minapolis erreicht habt, könnt ihr getrost der Story folgen.
  • Tipp Nr. 3 – MechBook: Falls ihr euch fragt, was zum Teufel diese Social-Media-Komponente im Spiel soll, wollen wir euch das kurz erklären. Nach dem Erreichen bestimmter Meilensteine, werden neue Beiträge auf eurem MechBook erscheinen. Diese informieren euch nicht nur über die neusten Entwicklungen in der Welt, sondern auch über bestimmte NPCs, die ihr finden könnt. Diese könnt ihr dann zum Beispiel für Minapolis rekrutieren. Werft also immer einen Blick in euer MechBook, um nichts zu verpassen.

    Dieser Beitrag ist besonders spannend. Er führt euch zu einem NPC, der euch mit wichtigen Items versorgt.
  • Tipp Nr. 4 – Obolisken: Insgesamt gibt es 30 Obolisken und wenn ihr sie alle findet, erhaltet ihr dafür sogar eine Trophäe. Am Anfang werdet ihr noch selten die Items haben, die sich die kleinen Steinchen wünschen und so werdet ihr die darin versteckten Gnuffis später holen müssen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr die meisten Ressourcen in eurem Königreich herstellen oder anbauen können. Werft ab und zu auch einen Blick in das Angebot des Buchwalters, den ihr in Goldorado automatisch kennenlernen werdet. Das größte Problem ist es, sich die ganzen Fundorte der Steine zu merken. Dafür könnt ihr ebenfalls unseren Guide zurate ziehen.

    Achtet immer auf den zweiten Satz. Dieser beschreibt, was geopfert werden muss. Die Adjektive sind immer sehr aussagekräftig.
  • Tipp Nr. 5 – Ausrüstung: Davon findet ihr ständig welche! Manchmal werdet ihr vielleicht sogar den Überblick verlieren. Am Anfang des Spiels ist es noch völlig in Ordnung, wenn ihr eure Ausrüstung nach Parameter 1 auswählt. Dabei handelt es sich um die Stärke eures Angriffs bzw. eurer Abwehr. Später, wenn ihr gegen härtere Gegner kämpfen müsst, wird euch diese Herangehensweise nicht ausreichen. Achtet dann auf die Elemente eurer Ausrüstung. Wenn sie zusätzliche Effekte hat, dann wird sie in einer anderen Farbe dargestellt.
  • Wenn ihr übrigens im Kampf eure Waffen auf 100% gebracht habt und sie dann austauscht, landet der Wert wieder bei 0%. Bei Kämpfen in der freien Welt ist es eigentlich kein Problem, aber wenn ihr kurz vor einem Boss-Gegner steht, solltet ihr euch den Wechsel genau überlegen. Andernfalls müsst ihr die Leiste wieder mit Nahkampfangriffen füllen.

    Versucht es zu vermeiden, die Waffen mit 100% auszutauschen.
  • Da wir gerade beim Kampf sind: Ist euch schonmal aufgefallen, dass euer Beutel mit bestimmten Items voll ist, aber im Kampf habt ihr nur Zugang zu einer begrenzten Anzahl. Das ist kein Bug, sondern gewollt. Kraut wird euch beispielsweise nur zehnmal zur Verfügung gestellt. Beachtet diesen Tipp vor allem in größeren Kämpfen.
  • Tipp Nr. 6 – Der Kampfequalizer: Auch dieses Feature werdet ihr erst im Verlauf des Spiels zu schätzen lernen. Natürlich müsst ihr den Equalizer nicht vor jedem einzelnen Kampf einstellen, denn die kleinen Kämpfe erledigt ihr auch ohne. Er ist viel mehr dazu gedacht, Boss-Gegner oder besessene Monster besser in den Griff zu bekommen.

    Um diese Einstellungen solltet ihr euch immer sorgfältig kümmern.
  • Was ihr aber schon früh im Spiel genauer unter die Lupe nehmen solltet, ist die Einstellung, die es euch erlaubt, eure Belohnung nach dem Kampf zu bestimmen. Hier könnt ihr Kampfpunkte aufwenden, um zum Beispiel mehr Erfahrungspunkte zu bekommen und so schneller leveln zu können oder um bessere Ausrüstung sowie mehr Geld zu bekommen. Entscheidet selbst, was ihr gerade braucht.

Weitere Tipps für noch mehr Verständnis

Da haben wir doch glatt gemerkt, dass man zu Ni no Kuni 2 definitiv mehr als nur sechs Tipps geben kann. Was ist zum Beispiel mit Minapolis? Natürlich können wir euch auch hier ein paar Hinweise für den Anfang mitgeben.

Nach Abschluss einer wichtigen Etappe in der Hauptquest und manchmal auch nach Abschluss bestimmter Nebenquests, werdet ihr in Städten, eurem Königreich und an anderen wichtigen Orten blaue Sprechblasen mit einem Ausrufezeichen finden. Dahinter verbergen sich neue Nebenmissionen, die euch am Ende meistens mit einem neuen Bewohner für Minapolis entlohnen.

Das ist einer der wichtigsten Tipps in diesem Spiel: Sammelt so viele Talente wie nur möglich und schaut euch zur Not unseren Guide mit den Fundorten an. Folgt dafür einfach dem Link. Wenn die Einwohner euer Königreich erreichen, dann weist sie gleich einer Einrichtung zu. Es macht nichts, wenn ihr die passende für den neuen NPC noch nicht erbauen könnt. Er kann in der Zeit dennoch seine Arbeit an einem anderen Ort verrichten und zudem im Rang steigen.

Die meisten Rekruten bekommt ihr über Nebenmissionen.

Sorgt auch immer dafür, dass sich eure Königskasse schön füllt. Vergesst aber nicht, die Kronen alle Stunde abzuholen, denn ist die Kasse mal voll, passt nichts mehr rein. Das gilt auch für diejenigen unter euch, die das Spiel einfach laufen lassen, um so Kronen zu verdienen, ohne zu spielen. Es bringt nicht viel, wenn ihr nicht alle Stunde das Eingenommene abholt. Dasselbe gilt auch für die Materialien.

Dann gibt es da noch Einsätze, die dem einen Spieler mehr, dem anderen weniger gefallen werden. Dennoch sind sie notwendig und ihr müsst auch im Laufe der Hauptquest immer wieder mal euer Militär zusammentrommeln. Wenn ihr aber das Schere-Stein-Papier-Prinzip beachtet und vorher genau schaut, welche Einheiten euer Gegner hat und welche ihr ihm entgegenstellen müsst, wird alles gut gehen.

Wenn ihr bei einem Militäreinsatz auf Gebäude oder auf Kriegsgeräte eurer Gegner stößt, dann zerstört sie und baut sie wieder auf. Die Gebäude liefern euch zusätzliche Kriegsmittel und die Kanone und Türme greifen dann euren Gegner an. Wenn ihr eure Soldaten also mal schonen wollt, dann lockt sie zu den Kanonen und lasst sie einfach die Arbeit erledigen. Die gegnerischen Einheiten werden zwar immer versuchen, sich wieder zurückzuziehen, doch ihr könnt sie wieder anlocken, indem ihr ihnen folgt.

Wenn ihr soweit seid, eure eigene Ausrüstung herzustellen, dann geht der Spaß erst richtig los. Die folgende Bilderstrecke zeigt euch, welche Waffen ihr euch dann endlich schmieden könnt und was sie reißen können:

Bilderstrecke starten
(151 Bilder)

Für den Anfang sollten euch unsere Tipps gut durch die ersten Stunden Ni no Kuni 2 führen können. Wenn ihr allerdings Fragen habt, dann hinterlasst uns gerne Kommentare. Bei einem Spiel wie diesem, ist es unglaublich schwer zu entscheiden, welche Tipps am wichtigsten sind, doch hoffen wir, dass wir etwas Licht ins Dunkel bringen konnten.