Der UK-basierte Anbieter für Telefon- und Internetservices British Telecom verklagt Valve wegen einer Reihe von angeblich verletzten Patenten, die auf der Plattform Steam genutzt werden. BT behauptet, Valve habe mittels Steam die Patente "beständig und wissentlich" verletzt. BT habe Valve seit 2015 wiederholt und ohne Erfolg in dieser Angelegenheit kontaktiert.

Netzkultur - British Telecom verklagt Valve wegen Steam

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Die Vorwürfe an Steam wirken nicht basislos, aber die Patente sind sehr breit auslegbar.
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Es geht unter anderem um die Features Steam Library, Chat, Messaging und Broadcasting. Ähnliche Konzepte seien von BT unter den Namen Gittins, Newton, Beddus und Buckley patentiert worden. Während diese Patente inhaltlich auf den ersten Blick definitiv Ähnlichkeiten zu den Steam-Services beinhalten, sind sie, wie es bei Software-Patenten oft der Fall ist, sehr grob umrissen und vage gehalten.

So ist das Gittins-Patent für einen Service, "der Nutzern Inhalte übermittelt, der von mehreren Abonnement-Services ausgehen und über ein einzelnes Portal vom Nutzer aufgerufen werden können, auf das er Zugriffsrechte hat". Das ist das Modell, über das Steam arbeitet, aber es sind leicht ebenfalls Parallelen zu zahllosen ähnlichen Anbietern zu erkennen, einschließlich GOG, iTunes, Google Play oder viele andere solcher Anbieter, ganz abgesehen von Seiten wie Youtube.