Wir alle wissen, dass es in Games nicht zwangsläufig oder primär um Gewalt geht. Wenn es aber eben doch darum geht, dann muss das richtige Werkzeug her, eine blitzende Klinge oder, darum geht es heute primär, eine saftige Wumme mit Kanonenschlagakustik und einem Rückstoßfaktor, der auf der 10er-Skala eine ganz eindeutige OHMEINGOTTDIEWELTGEHTUNTER kriegt.

Nun gibt es den mit allerlei Ballermännern bewaffneten Spielavatar auch schon länger als nur zwei Dekaden, und kein Wunder also, dass Game-Designer sich umgucken, was für neue, kreative und witzige Waffen sie in ihre Spiele einbauen können. Viele von ihnen flüchten sich, falls das Szenario es hergibt, ins Absurde und zu Fantasy, um den Spieler zu befriedigen. Ich möchte euch heute Waffen vorstellen, die bei mir in dieser Schublade landeten – und von denen ich hinterher erfuhr, dass sie tatsächlich so oder so ähnlich wie im Spiel existierten. Reihenfolge ist eher zufällig, ein Eintrag pro Reihe, nicht unter die Gürtellinie boxen, Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein – es geht los!

5. Dreiläufige Maschinenpistole – Duke Nukem 3D

"What are you waiting for – Christmas?" - es war zwar nicht das erste Abenteuer des Dukes, in dem er uns dergestalt begrüßte, aber für viele war es doch die erste Berührung und der zweifellos kultigste Ableger der Reihe. Der Muskelklumpen mit Testosteronvergiftung, angewachsener Sonnenbrille und dem Hang dazu, eine Überdosis geklauter One-Liner wie Konfetti um sich zu schmeißen, war ein rotziger Held in einem rotzigen Spiel. Eine Rampensau aus einer anderen Zeit. Und wer Aliens und Schweinebullen verhackstückt, braucht natürlich Knarren. Viele, viele Knarren.

Gaming kurios - 5 absurde Games-Waffen, die es wirklich gibt

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Hail to the king, baby.
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Nahezu alle Waffen aus Duke Nukem 3D haben Kultfaktor, aber wenn es um die schiere Fuck-it-Attitüde in Sachen Waffendesign ging, kam wenig an die Idee heran, einer Maschinenpistole nicht etwa einen unnötigen Lauf zu spendieren, sondern gleich zwei. Das dreiläufige Monstrum, oftmals als Chaingun oder Ripper bezeichnet, lieferte auf kurze bis mittlere Entfernungen einen soliden Kugelhagel, war vom Sound her eher schallgedämpft (als ob das bei Duke Nukem einen Unterschied machen würde...) und natürlich totaler Quatsch.

Wenn bei Schnellfeuerwaffen mehrere Läufe im Spiel sind, dann liegt das in aller Regel daran, dass die Waffe so schnell schießt, dass ansonsten ein einzelner Lauf überhitzen würde. Ein Prinzip, das man zum Beispiel von der Minigun her kennt. Der Ripper kam nicht einmal ansatzweise an ein solches Tempo heran, ganz offensichtlich waren die Läufe also ein Hirngespinst und einfach nur, damit die Waffe cool aussah.

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See Ivan, if using multiple barrels, you never have to worry about too little bullets.
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Auftritt der TKB-059, manchmal auch bekannt als Pribor-3B. Diese sowjetische Mehrrohrkanone aus den 60ern ist dem Ripper nicht nur im Prinzip ähnlich, sondern sogar optisch nicht sehr weit entfernt. Aufzeichnungen über das Teil sind rar, wie die Knarre selbst. Offenbar erreicht sie tatsächlich sehr hohe Feuerraten und würde sich besser als fest montierte und schwenkbare Waffe eignen. Ob sie jemals benutzt wurde, um einen zum Wildschwein mutierten Polizisten zu zerwürfeln, ist nicht überliefert.

Platz 4: Schlag hart zu oder gar nicht

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