Need for Speed: Underground (PC-Test)
(von Bernhard Stockmann)

Die "Need for Speed" Marke dürfte wohl jedem Spieler ein Begriff sein, egal ob man nun Fan dieses Genres ist oder nicht. Doch eins gleich vorweg: noch nie hat es so viel Spaß gemacht! Und noch nie war es so atemberaubend schnell!

Schon lange habe ich mich auf dieses Spiel gefreut und man muss zugeben, dass EA Games bzw THX Entertainment ganze Arbeit geleistet haben. Kaum installiert, kann man sofort loslegen und sich ins rasante Spielvergnügen stürzen, ohne auch nur einen einzigen Blick in die Anleitung werfen zu müssen.

The Fast and the Furious-Feeling
Need for Speed Underground vermittelt von Beginn an ein traumhaftes Underground Feeling. Überall sieht man bunte Leuchtreklame, alle Strecken fährt man bei Nacht, und riesiges Verkehrgetümmel sucht man (Gott sei Dank) vergeblich. Im Vordergrund stehen ganz klar illegale Rennen bei Mitternacht - 1:1 im Stil von beiden "Fast and the Furious"-Kinofilmen. Vier unterschiedliche Disziplinen muss der Spieler in beliebiger Reihenfolge absolvieren.

Dazu gehören Drift-, Drag und Rundkursrennen, sowie ganze Turniere, bei denen man zwar nicht jedes Rennen gewinnen muss, jedoch sollte man am Ende die meisten Punkte haben um die Prämien einzusacken.

Rennen gewinnen ist nicht alles!
Die wahre Stärke von NfS:U liegt jedoch im Freischalten der Upgrades und dem Aufbessern des eigenen Rufes. Anfangs ist man ein unbekannter Fahrer. Das ändert sich

Need for Speed: Underground - Geschwindigkeitsrausch, der seinesgleichen sucht

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jedoch schnell, indem man die ersten Rennen für sich entscheidet. Damit aber nicht genug: Viel wichtiger ist, dass man neben dem Sieg auch richtig viele "Style"-Punkte kassiert. Und um genau diese zu erreichen muss man teilweise richtiges Risiko eingehen.

So erhält man zum Beispiel gleich 100 dieser Punkte wenn man mit hoher Geschwindigkeit haarscharf an einem entgegenkommenden Fahrzeug vorbeidonnert.

Schafft man dies ein paar mal hintereinander erhöht sich die Style bei jedem Fahrzeug um weitere 100 Punkte. Wenn man also zum dritten Mal knapp an einem Auto vorbeifährt erhält man bereits 300 Punkte.
Es gibt eine ganze Reihe solcher Möglichkeiten (zB Powerslides, Sprünge mit Highspeed usw.), wobei die eben beschriebene wohl die ist, die am meisten Adrenalin verursacht. Man denke nur mal daran, wie das ist, mit 250 km/h in wenigen Sekunden an fünf entgegenkommenden Fahrzeugen haarscharf vorbeizuschlittern, die man gerade einen Bruchteil vorher gesehen hat, da man sich in einer Kurve befunden hat…

Packshot zu Need for Speed: UndergroundNeed for Speed: UndergroundErschienen für GBA, PS2, XBox, GameCube und PC kaufen: Jetzt kaufen:

Spannung ist also definitiv garantiert, vor allem wenn man dann in solch einer Situation auch noch die Lachgaseinspritzung aktiviert. Das alles dann noch im Online-Modus gegen andere Spieler und der Spaß ist nahezu perfekt.

Risiko abwägen
Jedoch gilt dabei immer: Riskiert man viel, ist die Chance einen Unfall zu verursachen, viel höher. Das resultiert darin, daß man Stil-Punkte abgezogen bekommt und man möglicherweise weit zurück fällt und das Rennen nicht gewinnen kann. Nur wenn man ein Rennen für sich entscheidet bekommt manauch die Punkte gut geschrieben. Vor jedem Rennen kann man übrigens auch den Schwierigkeitsgrad wählen. Je höher man diesen einstellt, desto mehr Geld bekommt man auf sein Konto gutgeschrieben. Damit kann man seinen Wagen mit freigespielten Upgrades hochtunen.

Diese Upgrades beinhalten Unmengen an Specials, die das Aussehen und die Leistung direkt beeinflussen. Gewinnt man ganz spezielle Rennen so winken unter anderem auch einzigartige ("unique") Features, wie z.B. besondere Vinyls.

Motivationskurve
Die Motivationskurve steigt gleich zu Beginn sehr schnell an, da man sofort mit unterschiedlichen Strecken-Modi überhäuft wird, und sich somit über deren Innovationen freuen kann - auch das Entdecken der neuen Styles lädt zum Weiterspielen ein. Man muss jedoch klar anmerken, daß im späteren Spielverlauf leider nicht mehr sehr viel Neues hinzukommt.

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Man perfektioniert seine Styles und erhält einen immer besseren Ruf, sowie neue Versionen bereits freigespielter Upgrades (zB Nitro Level 3), was im Endeffekt zwar motiviert und Spielspaß bringt, aber nichts wirklich neues mehr ist.

Grafik & Performance
Die Grafik sieht sehr gut aus, es

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kommt richtiges Underground-Feeling auf. Jedoch sind die 700 MHz und die 32MB Grafikkarte sowie die 128 MB Ram als "Standard" stark untertrieben. Schaltet in den Einstellungen das Partikelsystem ab - so toll sind Rauch und Wasser auch wieder nicht, auch wenn es zur Atmosphäre beiträgt. Trotz aktivierter Kantenglättung (4x) sieht das Game teilweise ein wenig pixelig aus.Falls ihr über einen schnellen PC ab 1500 Mhz verfügt, solltet ihr euch den Genuß des Motion Blurs nicht entgehen lassen. Vor allem beim Einsetzen des Nitros kommt dann Freude auf, wenn die Umgebung auf Grund der Geschwindigkeit zu einer bunten Masse aus Farbe verschwimmt. Aber, wie gesagt: dieses Feature geht besonders auf die Performance des PC's. Was mir dennoch abgegangen ist: ein Schadensmodell für die Wagen.

Mein endlos aufgemotzter Mazda MX5 sieht nach einem Dreifachsalto in der Luft und nach einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW noch genauso aus wie zu Beginn des Rennens. Seltsam...

EA-Traxx
Ausgezeichnet hingegen ist die Audio-Unterstützung. Stimmige Musik von Rob Zombie, Overseer und Co verstärken das Feeling harter und gnadenloser Rennen. Auch die Soundkulisse ist sehr gelungen, Zusammenstöße klingen gut und sogar an den pfeifenden Fahrtwind bei Extremgeschwindigkeiten wurde gedacht.

Und was ist mit Midnight Club 2?
Bereits vor einem halben Jahr erblickte ein ähnliches großartiges Game das Licht der Spielerwelt: Midnight Club 2. Kann Need for Speed mithalten? Klar - und wie!

Underground ist ein ausgezeichnetes Game und toppt MC2 noch einmal in Sachen Geschwindigkeit und Langzeitspielspaß (Rufgewinnung und Upgrades), sowie in unterschiedlicheren Rennmodi. Vor allem ist der Schwierigkeitsgrad vor jedem Rennen einstellbar und man verfällt nicht in Verzweiflung wie bei einem Midnight Club 2, wenn man eine Strecke mal nicht schafft.Falls ihr über einen schnellen PC ab 1500 Mhz verfügt, solltet ihr euch den Genuß des Motion Blurs nicht entgehen lassen. Vor allem beim Einsetzen des Nitros kommt dann Freude auf, wenn die Umgebung auf Grund der Geschwindigkeit zu einer bunten Masse aus Farbe verschwimmt. Aber, wie gesagt: dieses Feature geht besonders auf die Performance des PC's. Was mir dennoch abgegangen ist: ein Schadensmodell für die Wagen.

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Mein endlos aufgemotzter Mazda MX5 sieht nach einem Dreifachsalto in der Luft und nach einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW noch genauso aus wie zu Beginn des Rennens. Seltsam...

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Ausgezeichnet hingegen ist die Audio-Unterstützung. Stimmige Musik von Rob Zombie, Overseer und Co verstärken das Feeling harter und gnadenloser Rennen. Auch die Soundkulisse ist sehr gelungen, Zusammenstöße klingen gut und sogar an den pfeifenden Fahrtwind bei Extremgeschwindigkeiten wurde gedacht.

Und was ist mit Midnight Club 2?
Bereits vor einem halben Jahr erblickte ein ähnliches großartiges Game das Licht der Spielerwelt: Midnight Club 2. Kann Need for Speed mithalten? Klar - und wie!

Underground ist ein ausgezeichnetes Game und toppt MC2 noch einmal in Sachen Geschwindigkeit und Langzeitspielspaß (Rufgewinnung und Upgrades), sowie in unterschiedlicheren Rennmodi. Vor allem ist der Schwierigkeitsgrad vor jedem Rennen einstellbar und man verfällt nicht in Verzweiflung wie bei einem Midnight Club 2, wenn man eine Strecke mal nicht schafft.Falls ihr über einen schnellen PC ab 1500 Mhz verfügt, solltet ihr euch den Genuß des Motion Blurs nicht entgehen lassen. Vor allem beim Einsetzen des Nitros kommt dann Freude auf, wenn die Umgebung auf Grund der Geschwindigkeit zu einer bunten Masse aus Farbe verschwimmt. Aber, wie gesagt: dieses Feature geht besonders auf die Performance des PC's. Was mir dennoch abgegangen ist: ein Schadensmodell für die Wagen.

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Ausgezeichnet hingegen ist die Audio-Unterstützung. Stimmige Musik von Rob Zombie, Overseer und Co verstärken das Feeling harter und gnadenloser Rennen. Auch die Soundkulisse ist sehr gelungen, Zusammenstöße klingen gut und sogar an den pfeifenden Fahrtwind bei Extremgeschwindigkeiten wurde gedacht.

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Und was ist mit Midnight Club 2?
Bereits vor einem halben Jahr erblickte ein ähnliches großartiges Game das Licht der Spielerwelt: Midnight Club 2. Kann Need for Speed mithalten? Klar - und wie!

Underground ist ein ausgezeichnetes Game und toppt MC2 noch einmal in Sachen Geschwindigkeit und Langzeitspielspaß (Rufgewinnung und Upgrades), sowie in unterschiedlicheren Rennmodi. Vor allem ist der Schwierigkeitsgrad vor jedem Rennen einstellbar und man verfällt nicht in Verzweiflung wie bei einem Midnight Club 2, wenn man eine Strecke mal nicht schafft.