Need for Speed: Undercover fängt eigentlich erst so richtig an, wenn man als Spieler etwa Level 10 erreicht hat. Nur leider sagt einem das keiner. Weder Electronic Arts, noch das Handbuch und auch das Spiel selbst gibt diese wichtige Information nicht freiwillig preis.
Das ist Schade, denn um in der zwölften Auflage dieser prominenten und beliebten Rennspielserie bis zu diesem Punkt zu gelangen, muss man schon etwa zehn Stunden investieren. Viele könnten allerdings schon vorher aufgeben, denn auch wenn der Titel einige der besten Features seiner Vorgänger aufbietet, leidet er doch zugleich an einigen gravierenden Schwächen.
NfS Undercover hätte ein sehr unterhaltsamer Arcade-Racer werden können, wären da nicht viele kleine und große Patzer.FazitMöglicherweise krankt Need for Speed: Undercover am meisten daran, dass es ein Spiel für jedermann sein will. Es zieht daher nicht nur wie eine Collage aller möglichen Vorläufer wie Most Wanted oder Hot Pursuit deren Bestandteile heraus und setzt sie zu einem Kessel Buntem zusammen - was zunächst einmal nichts übermäßig Negatives ist. Der Titel "flurbereinigt" jedoch auch seine Spielerschaft und macht alle gleich.
Anfangs muss man sich mit eher schnöden Familienkutschen abgeben.Das bedeutet, dass es nur einen Schwierigkeitsgrad gibt und eine Art, die Rennen zu fahren. Das Resultat: Die durchaus vielfältigen Renn-Events zu gewinnen, fällt in den ersten Stunden so leicht, dass sich selbst Fahranfänger sehr schnell unterfordert fühlen dürften. Jeder soll scheinbar immer jedes Rennen gewinnen können. Die eingebauten Fahrhilfen lassen sich demnach nicht ein- bzw. ausschalten und damit die Spielerfahrung den eigenen Ansprüchen anpassen.
Das fängt z.B. bei den KI-Gegnern an, die nach dem Gummiband-Verfahren agieren: Sobald der Spieler mal ins Hintertreffen gerät, scheinen sie sich nur noch sehr zäh über den Asphalt von Tri City zu bewegen und geradezu danach zu lechzen, eingeholt zu werden. Was dementsprechend auch meist geschieht, sodass man mehr oder weniger problemlos ein Renn-Event nach dem anderen gewinnt. Dafür sorgt zum anderen auch die Fahrmechanik.
Feiert in Undercover seine Weltpremiere: der Nissan 370Z.Ein großer Autohersteller warb einmal damit, seine Autos würden mit einem Fahrgefühl "wie auf Schienen" daherkommen. Ähnlich müsst ihr euch das bei Need for Speed: Undercover vorstellen. Selbst bei hohem Tempo genügt bei scharfen Kurven einfaches Einsteuern, um halsbrecherisch, aber meist problemlos, die Schikanen zu meistern. Das mag Anfänger befriedigen, motivierend ist das auf Dauer aber kaum.
Was übrigens auch für die 08/15-Story gilt, bei der man in der Rolle eines Undercover-Agenten ein Verbrecher-Syndikat aushebt. Das wirkt uninspiriert und zusammengeschustert, und man lässt die holprigen Zwischensequenzen trotz einer Maggie Q (Mission Impossible 3 und Stirb Langsam 4.0) gelangweilt über sich ergehen.
von Electronic ArtsGenre: RennspielDS, PC, PS2, PS3, PSP, Wii, XBox 360: 20.11.2008Offizielle WebseiteFreigegeben ab 12 Jahren
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Mich regt es besonderes auf das ich einen high end pc hab und es hier zu rucklern kommt und des sogar am anfang bei nicht höchster auflösung obwohl das kein problem sein dürfte. Liegt es tatsächlich am spiel???
Beste Auto= Audi R8
bin ich da jetzt durch?
weil es kommt nix mehr rennen kommen noch aber es zählt nix mehr hoch (fahrerlevel)
genau ich gerade bin.
Die vier Top-Wagen habe ich G-Mac schon geliefert und das Rennen gegen Rose auch schon gewonnen. Hoffentlich bin ich noch nicht so
weit, denn ich spiele erst ca. 4 Stunden insgesamt und bin schon Fahrerlevel 13.
Generell behaupte ich mal das dieses "Casual-Conzept" eine dämliche Idee war. WIESO?
Sicher kann ich anstatt an 5 Aktive Spieler (10-20 h spielen pro Woche) diese Casual Spiele dann an 10 weniger Aktive Spieler (1-5 h pro Woche) verkaufen. NUR kaufen die Aktiven Spieler 1-2 Spiele pro Monat während die anderen nur 2-3 pro JAHR kaufen.
nur erklärt das mal den Spielherstellern das sie sich selbst schneiden ...
Da lässt Gothic3 grüssen.
Tja, der Hersteller lacht sich wieder einen ins Fäustchen und wird durch die hohen Verkaufszahlen noch darin bestätigt, solchen Schrott auch in Zukunft ihren Kunden anzudrehen.
und wo für für ein lames ende
also bei mir nicht..
und ich finde das spiel einfach im allgemeinen gut..
Überall hat man das Gefühl, die testen immer nur kurz an und das wars. Aber hier bei Gamona hab ich immer das Gefühl, die beschäftigen sich noch richtig mit den games.
Zb schau mal in den Guitar Hero Artikel. Gamona waren das einzige Magazin, bei dem ich gelesen hab, dass es auf den schwereren Stufen neue Gitarrengriffe gibt. Das hast du nirgends anderswo gelesen, weil sie überall nur nobs ransetzen die das game kurz zocken und dann schreiben.
MfG
Das "auf Schienen fahren" - Gefühl ist echt extrem stark und schlecht. Und die Ruckler haben mir schon oft Missionen versaut. Frei nach dem Motto: "Da hat sich ja Gegenverkehr in den Weg teleportiert, naja, ich starte schon mal neu und hol mir erst mal einen Kaffee".
Die Ladezeiten finde ich auch nicht akzeptabel. Sogar die Karte - die man immer "mal eben schnell" einblenden können möchte - dauert zu lange. Auch ein Navi-Feature wie bei GTA IV wäre cool gewesen. Ich habe aufgehört selbst zu den Jobs zu fahren und starte die Aufgaben nur noch direkt von der Karte aus. Wie blöd.
Tuning bringt nix - mache nur etwas Teilesuchen, um den Fahndungslevel zu senken achja, und ich war einmal beim Lackierer. *gähn*
Ladezeiten stehen nicht im Verhältnis zu dem, was danach passiert. Achja, viele Video-Sequenzen sind nur ein paar Sekunden lang, so das ich anfangs dachte, meine 3-60 ist kaputt.
Irgendwie bleibt von dem Spiel nicht mehr viel übrig, was richtig gut ist. Optisch ist es auch nicht mehr auf dem Stand. Burnout Carnage bietet mir da deutlich mehr Spaß.
my2cent
greets dc