Die Need for Speed-Reihe gehört zwar zu den bekanntesten Rennspiel-Marken überhaupt, doch seitdem EA zunehmend auf Tuning und Underground-Racing setzte, ging der Charme von NFS verloren. Mit Need for Speed: Shift möchte EA zurück zu alter Stärke finden, mit Need for Speed hat das Spiel aber trotzdem wenig zu tun. Vielmehr ist es ein Konkurrent zu Race Driver: GRID und rückt mehr die Simulation in den Vordergrund.

Need for Speed: Shift - Hätte ProStreet 2 werden sollen

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Optisches Tuning ist diesmal nur in einem begrenzten Rahmen möglich.
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Dabei hätte alles ganz anders werden sollen. Entwickler Slightly Mad Studios gab dem Magazin GamerZines ein kleines Interview, in dem einige interessante Dinge ans Tageslicht kamen. So sollte Shift ursprünglich als ProStreet 2 geplant worden sein. Lead Designer Andy Tudor erklärte, dass es auch einige Referenzen in Shift gibt, wie etwa die Tokyo-Strecke, die in ProStreet große Ballons hatte - in Shift sind sie aber weg.

Zudem gab es damals bei ProStreet das Problem, dass man nicht einfach von einem Street-Racer zu einem Track-Rennspiel (ala Grid) übergehen wollte. EA war der Meinung, dass dies die Fans verärgern könnte. Schließlich war es dann so, dass EA beide Inhalte in das Spiel integrierte.

Laut Tudor lastete auch immer ein großer Druck auf EA. Die Leute sagten, dass man Polizei oder Nitro einbauen soll. "Doch dann haben wir einfach gesagt: lasst uns Nägel mit Köpfen machen. Und wir haben es getan. Shift ist das Spiel, was wir schon immer machen wollten.", so Tudor.

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