Need for Speed: Most Wanted (DS Review)
von Anja Rudlaff

Auch zu Weihnachten wollte Electronic Arts unsere sehnsüchtig klopfenden Herzen mit der heißerwarteten NDS-Version von Need for Speed - Most Wanted erfreuen.

Need for Speed Most Wanted (2005) - Need for Speed: Most Wanted - Cop Evade Movie8 weitere Videos

Need for Speed Most Wanted (2005) - Auch auf dem Nintendo DS ein echter Blockbuster? Wir sagen es euch!

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Voll krass korrekte Gangsta-Karriere, hörstu
Begebt Euch in die zweifelhaften Kreise der meistgehassten Rennrüpel auf der Blacklist 15. Herausforderungen wie Cops abhängen, Quickraces, Einzelrennen und Mautstelle auf zehn verschiedenen Strecken sowie ein Karrieremodus und Karrentuning warten auf Euch.

Respekt für wild gewordene Rasenmäher?
Der Hauptmodus des Raserspiels aus der NfS-Reihe ist sicherlich der aus fünfzehn Kapiteln bestehende Karrieremodus. Pro Kapitel gibt es drei unterschiedliche Rennen wie Runden-Zeitfahren, Punkt-zu-Punkt-Rennen, Rundkursrennen und andere Aufgaben zu meisten.

Hierzu müsst Ihr anfänglich auf Papis Familienkutsche, z.B. einen Lexus IS300, einen Chevi Cobalt SS oder einen VW Golf GTI mit sage und schreibe 200 PS zurückgreifen. Denn Respekt- und andere Punkte zum Erwerb von geeigneteren fahrbaren Untersätzen müssen erst einmal erfahren werden. Habt Ihr die jeweiligen Herausforderungen eines Kapitels zur Zufriedenheit des zuständigen Bandenchefs erfüllt, lässt sich der herab und tritt gegen Euch an.

Haben wir schon erwähnt, dass Razor und andere mit vermeintlich schnittigen Modellen wie einem BMW M3 GTR aufwarten? Aber zuerst ist da Taz, Student mit Hauptberuf Sohn und null Ahnung von Technik und PS-Schleudern. Um gegen ihn und andere zu bestehen, könnt Ihr Euer Profil anpassen. Dazu gehören Kameraeinstellung - Verfolgung oder Stossstange -, Geschwindigkeitsangabe in Mph oder Kmh, Head-Up-Display und ganz wichtig: die Wahl zwischen automatischer oder manueller Gangschaltung.

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Leider kann man hier die Steuerungseigenschaften nicht auch beeinflussen, dafür aber am Lautstärkeregler für Musik- und Spundeffekte rumspielen. Das Strafregister gibt Euch Auskunft, wie viele der fünfzehn Wagentypen in Eurem Unterschlupf herumrosten, den Spielfortschritt und Platzbelegung auf der Blacklist 15. Habt Ihr Euch genügend Respekt verschafft und auch sonst ausreichend Punkte gesammelt, könnt Ihr Eure Ladenhüter und frisch erworbenen Neuzugänge nach Gusto aufmotzen.

Sinnvollerweise sollte der Schwerpunkt auf technischen Upgrades wie Turbo, Motorleistung, Bremsen, Chassis und Getriebe liegen.Optische Spielereien wie Kit, Felgen, Vinyl, Lackfarbe und neckische Abziehbildchen zum Selberentwerfen und Sammeln in zwanzig schmucken Farbtönen müssen leider ein bisschen warten, wenn Ihr schnell vorankommen wollt. Denkt dran, ab und zu ist es notwendig, unserem Freund und Helfer in der schmucken Uniform zu entkommen. Naht der Feind von hinten, wird einem dies ganz zwanglos über die Anzeige am Tacho bekannt gegeben. Erscheint eine Meldung, müsst Ihr nur flugs den Touchpen zücken und könnt in den Fluchtmodus starten. Hier gibt's dann muntere Minispielchen wie Kartenaufdecken oder durchdrehende Hinterreifen, die Euch vor dem Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen bewahren. Bei maximaler Alarmstatusanzeige wird noch der Bullen-Obergau angeboten.

Das folgende Outrun-Rennen erreicht Ihr aber nur beim Multiplayer-Spiel. Und das gibt es nur für zwei Spieler mit je einer Karte. Dafür könnt Ihr zwischen zehn altbekannten wie great northern way, hillside oder south central wählen.

Laßt uns mal Fraktur reden
Für Straßenrennen der derben Art würden wir unsere gepflegten Markenwagen auch nicht hergeben, selbst dann nicht, wenn es kein Schadensmodell gibt. Daher dachten sich vermutlich die Entwickler von EA, nette Idee, Jürgen, aber können wir nicht machen. Also flugs einen Rückschritt zum NfS-Vorgänger gemacht. Den Holzmicheln reichen auch Polygonbauklötze zum Rumbolzen. Wozu soll man sich an netten Details erfreuen, wenn der Blick bei ungeahnten nie da gewesenen Höhenflügen doch lieber auf die unmittelbare Umgebung zu richten ist. Apropos Geschwindigkeit: Gut, dass es einen Tacho gibt, sonst würde man die 200 km/h gar nicht merken, wo doch die Schnecke gleich nebenan mühelos an einem vorbeizieht.

Und wo wir gerade beim Vorbeiziehen sind; auch die Steuerung eurer unförmigen Ungetüme lässt doch sehr zu wünschen übrig. "Auf Kollisionskurs mit den Banden Eurer Stadt" sollte sich eigentlich nicht auf die Fahrbahnbegrenzungen beziehen.

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Eine eben solche Begegnung wird dann auch gleich mit einem musikalischen Kattaplöng quittiert. Ach ja, Sound... der ist auch ein bisschen dünn ausgefallen. Aber die musikalische Beschallung ist eh nur für die Fans von nervigem Synthiegedudel zu ertragen. Zum Glück lässt sich diese zwanglos runterregeln.

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Dann kommen die an Nähmaschinen erinnernden Fahrgeräusche auch viel besser zur Geltung. Und dann haben wir noch... den Touchscreen, der diesmal sinnvoll eingesetzt wird zum pixeligen Verzieren der Türen mit tiffigen Decals. Und das Mikro wird leider - wie so oft - mal wieder nicht benötigt.

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