"Underground-Feeling einerseits, Open-World #251 auf der anderen Seite. Wir dürfen gespannt sein, was Ghost Games aus dieser Mischung machen." - Benjamin Kratsch

Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust. Die eine hat Lust auf das gute alte Underground-Feeling. Auf Autos mit Dellen und Lackkratzern, mit viel PS, aber eben auch Charakter. Die eine Geschichte erzählen, die sich sehr stark individualisieren lassen und letztlich mein Baby sind, nicht einfach nur ein Fahrzeug von der Stange, völlig egal was es kostet. Auch der Story-Fokus macht mich an, die dedizierten Server sind längst überfällig und die Idee Rennen von Sonnenunter- bis Sonnenaufgang zu fahren finde ich ziemlich sexy.

Need for Speed - Gamescom 2015 Trailer3 weitere Videos

Auf der anderen Seite finde ich die Entscheidung für noch eine Open-World sehr, sehr schade. Damit nimmt sich Ghost Games viele Möglichkeiten, schließlich wäre es viel spannender gewesen, am Morgen mit einem Dodge Charger durch Los Angeles zu prügeln, am Mittag den Porsche 911 für eine europäische Großstadt meiner Wahl aus der Garage zu holen und des Nachts mit einem Reisbrenner wie dem 95er Toyota Supra, Mazda RX-7 oder Mitsubishi Eclipse durch die Haarnadelkurven Tokyos zu driften. Stattdessen gibt’s wieder All-Drive, wieder Open-World.

Wie seht ihr das: Habt ihr Lust immer erst zum Rennen zu fahren oder wollt ihr einfach Tracks anwählen und Spaß haben? Lasst uns das gerne mal diskutieren.

Need for Speed ist für PS4, Xbox One und seit dem 17. März 2016 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.