Das Handling eures Autos in Need for Speed von EA bestimmt die Fahrweise. Und da ihr im neuesten Teil der bekannten Rennspielserie allerlei Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten fürs Handling habt, erklären wir euch alles in einem Guide.

Unter Handling versteht man allerlei Anpassungen des Autos an die individuelle Fahrweise des Fahrers. Und da es in den rasanten Rennen von Need for Speed teilweise um minimale Vorsprünge vor der Konkurrenz auf der Piste geht, sind selbst kleine Anpassungen am Ende Spielentscheidend. Lest also hier, wir ihr euer Fahrzeug gezielt im Handling auf eure Fahrweise anpasst.

Need for Speed – Handling – Das könnt ihr alles anpassen

Need for Speed - Handling – So passt ihr die Fahrweise eures Autos an

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 92/941/94
Hier seht ihr nur eine kleine Auswahl an den vielen Handling-Einstellungen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Grundsätzlich gibt es zwei generelle Möglichkeiten, das Auto an seine Fahrweise anzupassen. Zum einen über das Verhältnis der Reifen zu Grip oder Drift und zum anderen über das ausführlichere Detail-Handling.

  • Master-Einstellungen zu Grip und Drift: Über diesen Regler könnt ihr ganz einfach die Fahrweise eures Wagens einstellen. Die beiden Extreme sind Drift und Grip. Letzteres bedeutet, dass euer Fahrzeug regelrecht am Boden klebt, während eine starke Drift-Einstellung das Auto wild herumschlingern lässt.
  • Detail Handling-Optionen: Unter diesem Menüpunkt könnt ihr detailliert einstellen, wie sich das Fahrzeug verhält. Wir erklären alle Detail dieser Option im folgenden Absatz.

Die Handling-Optionen im Detail

Need for Speed - Handling – So passt ihr die Fahrweise eures Autos an

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 92/941/94
Driften oder Grip? Das ist hier die Frage!
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Wenn ihr mehr Möglichkeiten beim Fine-Tuning des Handlings wollt, dann solltet ihr euch die folgenden Detail-Anpassungen vornehmen:

  • Reifendruck (Vorne und Hinten): Über den Reifendruck regelt ihr, ob die Karre mehr am Asphalt klebt oder wie irre herumdriftet. Wenn ihr waghalsige Drift-Rutschpartien hinlegen wollt, dann solltet ihr der Vorderachse mehr Grip verpassen, so bleibt die Front des Autos auf Kurs und das Heck schlittert fröhlich um die engsten Kurven. Wenn ihr hingegen möglichst stabil fahren wollt, bekommt das Heck den maximalen Grip und ihr macht vorne Abstriche.
  • Ansprechverhalten der Lenkung: Wenn die Lenkung schneller anspricht, sind dem Drift-Spaß kaum Grenzen gesetzt. Damit wird jede Bewegung des Lenkrads blitzschnell an die Mechanik übertragen. Wenn ihr hingegen bedachter fahren wollt, solltet ihr die Reaktionszeit hier verringern, damit ihr nicht bei minimalen Lenkbewegungen aus der Bahn fliegt.
  • Lenkeinschlag: Wie beim Lenk-Ansprechverhalten sorgt auch hier ein hoher Wert für gute Drift-Eigenschaften. Für gute Bodenhaftung und stabiles Fahren hingegen solltet ihr den Lenkeinschlag verringern.
  • Bremsdrift-Assistent: Diese Option sorgt dafür, dass eine erhöhte Chance besteht, dass ein Bremsdrift vorkommt.
  • Bremsstabilitäts-Assistent: Obacht! Diese Option verhindert Drifts und Stabilisiert das Fahrzeug.
  • Launch-Control: Diese Einstellung Stabilisiert das Fahrzeug und verhindert, dass sich die Reifen durchdrehen. Wenn ihr also mehr autonome Kontrolle haben wollt, lasst ihr diesen Schnickschnack weg.
  • Differential: Wenn ihr diese Option abschaltet, drehen sich beide Räder je Achse immer gleich schnell. Gut für Drifts also!
  • Abtrieb: Erhöht die Bodenhaftung, auch bei hohen Geschwindigkeiten. Wenn ihr also fett Driften wollt, dann senkt diese Einstellung.
  • Bremskraft: Regel Nummer Eins für alle Drifter: Je härter die Bremse anschlägt, desto besser die Drift-Leistung.
  • Bremsbalance: Ach hier werden Drifts begünstigt, wenn ihr die Bremsbalance ändert.
  • Handbremskraft: Eine starke Handbremse ist optimal, wenn ihr völlig irre 180-Grad-Wendungen hinlegen wollt. Eine weiche Handbremse hingegen begünstigt Drifts.
  • Federhärte: Die Federung gibt an, wie viel Spielraum die Karosserie in Längsrichtung hat.
  • Stabilisatoren: Diese Einstellung bestimmt, wie viel Bewegungsspielraum die Karosse in Querrichtung hat.
  • Nitro: Dies hat nichts mit Grip oder Drift zu tun. Vielmehr bestimmt ihr so, ob ihr dank Nitro-Einspritzung schneller oder länger schnell fahrt.