Wie? Electronic Arts plant keine kostenpflichtige DLCs für Entwickler Ghost Games' Need for Speed? Offenbar nicht. Stattdessen setzte man sogar auf kostenlose Updates. Wird das nun ein Trend?

Need for Speed - EA: Keine Pläne für kostenpflichtige DLC, stattdessen kostenlose Updates geplant

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Need for Speed wird euren Geldbeutel nur einmal plündern
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Auf die schlechte Nachricht für PS-Spieler, wonach die PC-Version von Need for Speed auf das Frühjahr 2016 verschoben wurde, während Spieler auf PS4 und Xbox One bereits am 5. November die Gaspedale durchtreten dürfen, folgt nun eine sehr gute und erfreuliche Nachricht von Electronic Arts und Entwickler Ghost Games: Derzeit sind weder kostenpflichtige DLCs noch Mikrotransaktionen geplant. So heißt es im NfS-FAQ:

F: Wird es bezahlte DLCs geben?
A: Wir planen eine Reihe von kostenlosen Content-Updates für Need for Speed. Derzeit gibt es keine Pläne für bezahlte DLCs.

F: Wird es Mikrotransaktionen geben?
A: Es wird keine Mikrotransaktionen geben.

Auch die Frage nach der Framerate wird beantwortet: Es werden konstante 30 FPS erreicht.

"Bei jedem Rennspiel ist eine konstante Framerate enorm wichtig, und mit Need for Speed liefern wir sehr hohe Produktionswerte in den Bereichen Grafik und Sound. Dies kann man in unseren Pre-Alpha-Szenen des Spiels erkennen. Wir versuchen die Spieltechnologie ständig mit der Plattformtechnologie weiterzuentwickeln. Deshalb wird das Spiel sowohl auf Xbox One als auch auf PlayStation 4 mit 30 fps laufen. Dadurch stellen wir sicher, dass das Spielerlebnis äußerst flüssig bleibt und die rasanten Geschwindigkeiten und das adrenalingeladene Gameplay vermittelt werden, die man von der Need for Speed-Serie erwarten darf", so EA.

Wer darauf hofft, wie bei Forza Motorsport 6 zum Auto-Con­nais­seur und -sammler zu werden, wird wohl enttäuscht sein, denn in Need for Speed wird man nur bis zu fünf Wagen gleichzeitig in der Garage stehen haben. EAs Begründung: Man wolle, dass die Spieler eine Bindung zu ihren Wagen aufbauen, was bei Hunderten von Kisten eher unmöglich sein dürfte.

"Wir finden es sehr wichtig, dass man eine Bindung und Beziehung zu den eigenen Wagen aufbaut. Es geht darum, einen Wagen zu finden und ihn mit dem umfangreichsten Tuning in der Geschichte von Need for Speed vom serienmäßigen Zustand in etwas Außergewöhnliches umzubauen. Es wird eine Garage für fünf Wagen geben. Sind alle Plätze voll, kann man Wagen verkaufen und einen neuen kaufen, oder man kann seinen aktuellen Wagen mit den vielfältigen Performance-Upgrades voll ausrüsten, damit man auf der Straße jedem Gegner gewachsen ist."

Interessanterweise denke das Team bei Ghost Games darüber nach, von Fans verlangte Features wie manuelle Schaltung, Lenkradunterstützung und einen Splitscreen-Modus einzubauen. Was davon schlussendlich realisiert wird, muss sich noch zeigen.

Need for Speed erscheint am 5. November für PS4 und Xbox One.

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