Vermeintlich seelenlose Prügelspiele und Anime-Umsetzungen gibt es mittlerweile viele und täglich scheinen neue hinzuzukommen. Wie eine Lawine, die Fans des Genres zu erschlagen droht. Je erfolgreicher die Vorlage, desto höher die Zahl der Umsetzungen. Da kann man schon den Überblick verlieren und fragt sich oftmals: 'Was kann ich eigentlich noch kaufen, ohne befürchten zu müssen, dass mir die Liebe zu diesem Anime auf ewig ruiniert wird'?

Halt doch bitte einmal die Fr****!

Vor einem ganz ähnlichen Problem steht man, wenn man sich für die Abenteuer des jungen Ninja Naruto begeistern kann. Eine Unzahl an Umsetzungen seiner Geschichte überschwemmt den Markt und die meisten kann man getrost in die Tonne treten. Denn wenn diese abgehalfterten Titel überhaupt irgendetwas wollen, dann das schnelle Geld.

Die Angst, die man hat, wenn man sich nicht sicher ist, einen wirklich guten Titel in den Händen zu halten oder der euphorischen Bewertung eines Naruto-Fanboys auf den Leim gegangen zu sein, dürfte Käufern der Naruto-Storm-Reihe kaum was sagen. Trotz deutlicher Schwächen in dem letztes Jahr erschienenen Ableger „Naruto: Ultimate Ninja Storm Generations“ konnten beide Vorgänger eine solide Leistung abliefern.

Nun möchte Namco Bandai mit „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3“ Begeisterungsstürme anfachen, doch bleiben wir erst mal mit fragendem Blick auf Abstand. Glauben die denn wirklich, wir lassen uns übers Ohr hauen? Das gleiche Spiel, die gleiche Grafik und die gleiche Spielmechanik, umwickelt mit neuen Handlungssträngen und weiteren Charakteren, und wir sollen vor Freude im Dreieck springen?

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 - Mächtige Ninja, heiße Kunoichi und eine viel zu lange Story

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Naruto vs. Sasuke, Klappe, die Dritte.
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Also wird das Spiel ganz genau betrachtet, und wehe, wir sind im Anschluss nicht aufs Äußerste begeistert... Drei Stunden später hat mein Kollege Michael lediglich den Trainingsmodus gespielt, der ihn bereits so sehr fesselte, dass er gar nicht daran dachte, vielleicht mal im Singleplayer-Modus vorbeizuschauen. Und ich saß, mir die Schläfen reibend, vor dem Fernseher und sah meinen Irrtum ein: Sie haben es schon wieder getan.

Wer Beat'-em-ups mag und Animes liebt, hat kaum eine Chance, sich diesen Farbexplosionen, dem Gewitter der Effekte und den strategisch anspruchsvollen Kämpfen zu entziehen. Und dieses Spiel tut eine ganze Menge, damit ihr es mögt; dabei bräuchte es bloß seinen Versus-Modus, könnte auf das ganze Drumherum verzichten und es wäre immer noch ein richtig gutes Spiel.

Packshot zu Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3Erschienen für PS3 und Xbox 360 kaufen: Jetzt kaufen:

Doch „Ultimate Ninja Storm 3“ will uns mehr liefern und setzt daher erneut auf eine umfangreich erzählte und bildgewaltig in Szene gesetzte Geschichte, die im Laufe einer etwa zehnstündigen Kampagne erzählt wird. Aber gerade hier, in der großen Außenschale des Spiels, die den soliden Kern des Prüglers umhüllt, finden sich die meisten Gründe, die gegen einen Ausbruch der Begeisterungswelle sprechen.

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Super in Szene gesetzt, aber viiiiiel zu lang gezogene Unterhaltungen.
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Namco hat leider einmal zu oft zu hören bekommen, dass die Geschichte in der Storm-Reihe so wundervoll, so nah an der Vorlage erzählt wurde, dass man sich nun dachte: Können wir noch ausbauen. Und wie erzählt man eine Geschichte noch intensiver und gestaltet sie für den Fan spannender, ansprechender und so fesselnd, dass er gleich noch mal von vorne beginnt, nur um dieses Erlebnis erneut zu haben?

Richtig. Man zieht die Story einfach endlos in die Länge und lässt die einzelnen Figuren sich gegenseitig zu Tode quatschen. Teer an einem heißen Sommertag kann nicht so klebrig, so langgezogen sein wie dieser Dauererguss aus heroischen Einzeilern, belanglosem Bla-Bla und ganz viel 'Hab-ich-schon-vergessen-ich-hör-seit-ner-Stunde-nicht-mehr-zu'.

Der stärkste Naruto-Titel auf dem Markt: spannend, taktisch anspruchsvoll und schlichtweg gewaltig.Fazit lesen

Ich bin nun wirklich einer der Letzten, der sich beschweren würde, wenn ein Anime-Spiel endlich mal mit einer gehörigen Portion Handlung geehrt wird und der Spieler sich und seinen Geist verwöhnen lassen kann, statt immer die gleiche inhaltslose Pampe serviert zu bekommen. Und wären die Dialoge in diesem Spiel auch nur einen Hauch ansprechender gestaltet, hätte ich nichts gesagt.

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Bla, bla, bla. Kommt endlich mal zur Sache.
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Aber so stehen sich die Figuren emotionslos gegenüber, brettern euch Stunden über Stunden eine beängstigende Masse an Text gegen den Kopf und vergessen dabei, worum es in diesem Spiel eigentlich gehen sollte. Ich will packende Kämpfe, umhüllt von einer spannenden Geschichte, keine endlose Erzählung, hier und dort mit einem imposanten Fight garniert.

Klar, das Hauptaugenmerk liegt eh auf dem Versus-Modus und – Hand auf die Brust – die Geschichte ist wirklich wunderbar nah an der Vorlage, jedoch wurde hier vergessen, was das Herz von Naruto-Storm ausmacht. Mir nützt die spannendste Geschichte nichts, wenn ich mich von ihr zuerst erschlagen und im Anschluss gelangweilt fühle.

Neu, neu, neu sind alle meine Ninja...

Die Masse an Dialogzeilen, die jeden, der die Welt von Naruto nicht zu inhalieren begonnen hat, sofort erschlagen wird, steht noch mehr Dingen im Weg als 'nur' den Kämpfen an sich. So viele schöne Dinge, die die Vorgänger so interessant gemacht hatten, aber zugegebenermaßen auch für Unstimmigkeiten in der Fangemeinde sorgten (man war sich nämlich nie so recht sicher, ob es sich hier wirklich um gute Ideen gehandelt hat), sind nun zu einem verkümmerten Rest ihrer selbst degradiert worden.

Einst lief der strohblonde Protagonist durch eine Art offene Welt und erledigte Nebenjobs, nahm an Trainingskämpfen teil, sammelte fleißig wie ein Bienchen die Bauteile für Ninja-Werkzeuge und leckere Aufputschmittel. Manche hielten das für eine nette Abwechslung, andere waren genervt von der halbgaren und teilweise ideenlosen Umsetzung.

Doch was nun dabei herausgekommen ist, kann niemanden wirklich erfreut haben. Naruto läuft nur noch einige Meter, bis er sein Ziel erreicht hat und die endlosen Dialoge von Neuem beginnen. Der einzig lohnende Abstecher führt zu den kleinen Geschäften, wo ihr in alter Naruto-Storm-Tradition hilfreiche Gegenstände erwerben könnt, die den nächsten Kampf einfacher gestalten. Und während ihr so unterwegs seid, sammelt ihr hier und dort etwas Geld und Essen auf, das wohl irgendwer aus irgendeinem Grund irgendwann mal dort liegen gelassen hat... Mitten auf der Straße... Unter einem Pilz...

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... die Klappe halten und anfangen zu kämpfen.
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Aber der Story-Modus hat einfach so viel mehr zu bieten als reines Punktesammeln, um neue Charaktere freizuschalten. Und selbst damit wärt ihr eine Weile beschäftigt gewesen, denn es warten 87 Charaktere darauf, von euch entdeckt und gesteuert zu werden; auch wenn es oft genauso wenig ersichtlich wie in „Generations“ ist, wie unterschiedlich diese Figuren nun wirklich ausfallen.

Nein, es gibt definitiv noch mehr. Und einer der wichtigsten Gründe dürften erneut die imposanten Bosskämpfe sein, die jedem, wirklich jedem anderen Beat-'em-up den Rang ablaufen. Spannend in Szene gesetzt und von einer Explosion aus Effekten und Farben untermalt, wird hier das Auge verwöhnt und der alte Naruto-Fan zum Staunen gebracht. Selbst solche, die mit dem berühmten Anime nicht viel anfangen können, reißen hier beeindruckt die Augen auf.

Obwohl die Grafik, die in den ersten beiden Teilen noch jegliches Argument auf der Pro-Seite vermelden konnte, nun in die Jahre gekommen ist und nicht mehr vollends begeistern kann, schafft es doch sowohl die alte Xbox 360 als auch Sonys schwarzes Monster, dass zumindest die Kämpfe aussehen, als würde man den Anime selber spielen. Viel Liebe zum Detail und offensichtliche Begeisterung der Entwickler beim Ausarbeiten von Effekten, Übergängen und der richtigen Inszenierung erschufen abermals ein bombastisches Feuerwerk, das durch die passende Musikuntermalung zu einem Meisterwerk hätte gereichen können.

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Die Kämpfe sind wie immer bombastisch in Szene gesetzt.
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Hier und dort dürft ihr euch zudem auf die eine oder andere Neuerung freuen. Inwiefern diese jedoch wirklich benötigt wurde und ob es nicht besser gewesen wäre, dafür andere Bereiche auszubauen, statt die folgenden überhaupt einzuführen, darf sich gerne jeder selbst fragen.

Fakt ist, dass ihr nun öfter gefragt werdet, ob ihr ein Held oder eine Legende sein wollt. Klingt erst mal nach einer schwierigen philosophischen Frage mit psychologischen Hintergrund, entpuppt sich jedoch schnell als einfaches Anliegen: Wollt ihr einen simplen Kampf oder dürstet es euch nach der größten Herausforderung im Leben eines Ninja? Kurz gesagt: Hättet ihr euren Kampf gerne in 'Schwer' oder in 'Mama, hilf mir'?

Leider war man hier nicht konsequent genug: Entweder fehlte das Vertrauen in die Fähigkeiten der spielenden Gemeinschaft oder man hat sich schlichtweg nicht viel dabei gedacht. So oder so sind die einfachen Kämpfe (Held), selbst wenn ihr bereits auf „Schwer“ spielt, so simpel wie der Trainingskampf gegen Sasuke und die legendären Herausforderung schlichtweg so schwer, wie die „normalen“ Bosskämpfe in den Vorgängern bereits waren. Nach einem echten punctus cnactus auf ganz neuem Niveau sucht ihr hier vergebens.

Obendrauf gibt es noch die Möglichkeit, hier und dort etwas freier unterwegs zu sein und – an dieser Stelle denke man an Tekken – Schlauchlevel folgend gegen eine große Zahl von Gegnern zu kämpfen. Wirklich spannend ist dies zwar nicht, doch lenkt es von den ewigen und nie enden wollenden Dialogen ab.

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 - Imposante Screenshots zur Ankündigung

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Versus – Der Modus der die Konsole beben lässt

Während der Singleplayer-Modus erzählerisch direkt an „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2“ anschließt und die Geschichte rund um den vierten Ninjaweltkrieg erzählt, von Tobis Machenschaften, Narutos Verhältnis zu dem neunschwänzigen Fuchsungeheuer und Gaaras Aufstieg zum Befehlshaber einer riesigen Streitmacht, nun zur wahren Perle dieses Prügelspiels: dem Versus-Modus.

Und dabei ist es völlig wumpe, ob ihr online gegen Ninja aus aller Welt antretet oder an der heimischen Konsole gegen Freunde spielt. Von mir aus auch in einem der Turniere, die ihr erstellen könnt: Wichtig ist nur, dass ihr euch auf dieses Erlebnis einlasst, und zwar voll und ganz.

Vor allem Neulinge in der Reihe werden anfangs mit den Augen rollen und die Begeisterung in den Urlaub schicken: ein Beat-'em-up mit einer solch simplen Handhabung kann niemals die Tiefe und den Anspruch eines „Tekken“, „Dead or Alive“ oder „Street Fighter“ erreichen. Aber gerade hier muss ich widersprechen und kann solchen Pessimisten nur raten: Gebt dem Spiel eine Chance.

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Die Kämpfe verlangen mehr Taktik, als die meisten denken würden.
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Die Tiefe liegt nicht in seiner Steuerung, sondern – und das glauben anfangs die wenigsten, am Ende aber fast alle – in den taktischen Möglichkeiten. Hier ist es völlig egal, wer die schönsten Aneinanderreihungen von Attacken bewerkstelligen kann und wer die längste Kombo hinbekommt. Hier geht es darum, seinen Gegner in die Ecke zu treiben, ihm die letzten Chancen zu nehmen und ihm immer einen Zug voraus zu sein.

Ihr nutzt vier verschiedene Ninja-Werkzeuge, um euch einen kleinen Vorteil zu verschaffen, blockt im richtigen Moment den Angriff eures Feindes und wehrt diesen mithilfe eurer Teampartner ab. Wenn ihr Glück habt, setzt euer Gegenüber die Kunst des Tausches ein, eine Möglichkeit, dem Angriff des Feindes zu entgehen und hinter ihm wieder aufzutauchen. Warum man da von Glück sprechen kann?

Wer zu oft auf diese Art ausweicht, wird bald ohne jene Möglichkeit auf dem Schlachtfeld stehen und kann dann eine ganze Weile nur noch blocken. Jetzt braucht euer Gegner euch nur noch zu bearbeiten, bis die Abwehr bricht, und dann seid ihr seinen Finishern schutzlos ausgeliefert. Wer sein Chakra aufladen möchte, um Spezialattacken ausführen zu können, wird mit Wurfgeschossen bearbeitet und so daran gehindert.

Das ist nur eine Möglichkeit, gegen eure Widersacher vorzugehen; jeder kann spielen, wie er es für richtig hält. Doch dabei sollte man stets beachten, dass nicht jeder Charakter dem anderen ähnelt. Manche sind gute Nahkämpfer, andere sind blitzschnell. Während der eine über grausame Finisher verfügt, kann der andere jederzeit in einen „Erwacht“-Zustand wechseln und sich über neue Attacken und gesteigerte Werte freuen. Gleichzeitig schrumpft aber auch seine gesamte Chakra-Leiste auf ein Minimum zusammen. Jede Medaille hat halt zwei Seiten.

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Dieses Spiel sollte man nicht unterschätzen...
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Ich könnte jetzt ewig weiter so mit Beispielen um mich werfen und versuchen, der Tatsache Nachdruck zu verleihen, dass kaum ein Prügelspiel jemals so viel Spieltiefe erreicht hat wie dieser Klopper; jedoch dürfte das mittlerweile angekommen sein. Schon bei der Wahl eures Charakters beginnt eine Art Schachspiel für Effektfanatiker und je besser der Gegenüber, desto wichtiger wird jedes Detail.

Viele Charaktere sind einfach aus den vorherigen Teilen übernommen worden und ähneln daher zu stark den anderen „Versionen“ ihrer selbst, die zusätzlich zur Auswahl stehen. Bei 87 Charakteren wollen wir da aber mal ein Auge zudrücken. Oder auch zwei. Es gibt wohl kaum eine vergleichbare Anzahl an Kämpfern in einem solchen Spiel. Ist der Unterschied schon nicht von taktischem Belang, ist er wenigstens etwas fürs Auge.

Was das große Ganze noch besser macht, ist die Tatsache, dass Namco es endlich das Balancing der Figuren ernster nimmt. Endlich hat man mit einem falsch ausgewählten Ninja nicht gleichzeitig die Chance auf einen Sieg verworfen. Zwar sind einige Charaktere immer noch viel zu stark in einem bestimmten Aspekt, jedoch keine unüberwindbaren Hindernisse mehr, an denen man sich zähneknirschend ebendiese ausbeißt.