Napoleon: Total War – Test

PC

Erobert! Erst Europa, jetzt eure PCs

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von Nedzad Hurabasic, 01. März 2010 13:30 Uhr

Kein Geringerer als Napoleon Bonaparte stand Pate für den aktuellen Ausbau der „Total War“-Serie, die bei Strategiefans bereits seit Längerem aufgrund von hoher Spieltiefe und Detailtreue für Begeisterung sorgt. Entwickler Creative Assembly hat sich trotz aller Lobeshymnen aber auch die Kritik der Vergangenheit zu Herzen genommen und in den neuesten Ableger Napoleon: Total War viele kleine Änderungen sowie eine Reihe bedeutender Neuerungen implementiert. Rechtfertigt die auch ohne Hauptspiel spielbare Erweiterung den Vollpreis?

Napoleons Feldzug zeigt sich in vielen Punkten gegenüber dem Vorgänger verbessert.FazitWer gleich in die Vollen starten möchte und sich ganz Europa als mächtiger Feldherr per Handstreich unter den Nagel reißen will, erhält zunächst ein Spielablaufs-Stoppschild vor die Nase gehalten. Bevor ihr im letzten von insgesamt drei Kampagnen-Abschnitten den Thron Kontinental-Europas besteigen könnt, müsst ihr euch eure Sporen zunächst in zwei kleineren Feldzügen verdienen.

Screenshot zu: Erobert! Erst Europa, jetzt eure PCsWer sich mit einer unterlegenen Armee in Gebäuden verschanzt, kann aufgrund KI-Schwächen trotzdem gewinnen.

Abgesehen von den kurzen Tutorial-Episoden, die nur für Anfänger interessant sind, beginnt Napoleon: Total War historisch korrekt mit einem Einsatz in Italien. Denn hier - und mit der folgenden Mission in Afrika, wo Napoleon gen Ägypten zog - begründete sich schließlich der Ruhm des 1769 in Korsika geborenen militärischen Genies, der ihm letztlich behilflich war, Kaiser der Franzosen zu werden.

Bis dahin ist es jedoch auch in Napoleon: Total War, das ihr übrigens via Steam authentifizieren müsst, ein weiter und vor allem steiniger Weg. Die ersten beiden Kampagnen stellen dabei nur den Auftakt einer anspruchsvollen Aufgabe dar, die im Spielverlauf immer heikler, aber auch vielseitiger wird. Die Eroberung Italiens fällt vergleichsweise einfach aus, auch wenn Anfänger von den bereits hier recht aggressiv auftretenden KI-Kontrahenten gefordert sein dürften.

Kommentare 6
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Man muss anerkennen...02.03.2010 11:36
...dass nun einmal für Blizzard andere Maßstäbe gelten. Und das zu recht.
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YesaYesa02.03.2010 00:10
Yesa schrieb:
Da muss man Lucky recht geben, aber auf der anderen Seite stagniert bei Starcraft das Spiel aus
Da muss man Lucky recht geben, aber auf der anderen Seite stagniert bei Starcraft das Spiel aus einem guten Grund - alle Rassen und Einheiten sind

Sry verklickt ;)

Also noch mehr Gameplayfeatur würden das Spiel überladen und es würden da verlieren, was es ausmacht - ein realtiv überschaubares und gut balanciertes Gameplay

Bei Total War ist dies genau andersrum, destomehr Featur es bekommt, desto realistischer ist das Spiel und es bringt auch mehr Spieltiefe ;)

lg Yesa
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YesaYesa02.03.2010 00:07
Da muss man Lucky recht geben, aber auf der anderen Seite stagniert bei Starcraft das Spiel aus einem guten Grund - alle Rassen und Einheiten sind aufgewogen und nochmehr Gameplayfeautur
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Lucky01.03.2010 20:24
Ach, und was hat sich seit Empire im Genre getan? Kaum etwas... und ob es diesen tollen Kritikpunkt dann bei Starcraft 2 auch geben wird, möchte ich doch mal stark bezweifeln...
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NedNed01.03.2010 15:47
Weil wir dann in 5 Jahren bei Wertungen von 110% angekommen sind. Verglichen mit Empire gibt es eine Weiterentwicklung, aber das würde heute auch keine 87% mehr bekommen - die Spielewelt dreht sich eben auch weiter. und deshalb "nur" 85%
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Anonym01.03.2010 14:24
Eine Frage hätte ich:
Wenn Napoleon doch die "konsequente Weiterentwicklung" von Empire ist, warum dann nur
85%? Empire bekam damals doch 87.
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