Schüler der neunten Klasse des Elsa-Brändström-Gymnasiums in Oberhausen konnten durch ein Schulprojekt den Geschichtsunterricht etwas auflockern, indem sie mit den Lehrern das Strategiespiel Napoleon: Total War spielten. Gleichzeitig war es auch ein Experiment, um zu sehen, ob Computerspiele im Unterricht helfen können.

Napoleon: Total War - Schüler lernen im Geschichtsunterricht mit Strategiespiel

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Kann ein Computerspiel historisch korrekt sein, um den Unterricht interessanter zu gestalten?
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Kurz bevor die Schüler spielen durften, erstellten sie im Unterricht Fragekataloge unter anderem mit folgenden Fragen: Wie historisch authentisch ist das Spiel? Wurden Fehler bei der Übersetzung aus dem Englischen oder bei der Story gemacht? Welche für mich neuen historischen Fakten kann ich dem Spiel entnehmen?

Wie 3sat berichtet, konnten die Schüler trotz der historischen Korrektheit des Spieles nicht viele Informationen über die allgemeine Geschichte der Zeit oder zu Napoleon selbst gewinnen. Kritisiert wurde zudem, dass hauptsächlich nur der militärische Abschnitt nähere beleuchtet werden.

Wie die Lehrer allerdings erklärten, konnte das Spiel nicht nur als enormer Motivationsfaktor dienen, sondern auch die Epoche anschaulischer und lebendiger gestalten. Damit aber keine Lücke und kein falsches Bild entsteht, muss der zivilie Part der Geschichte im Unterricht nachgearbeitet werden.

Positiv heben die Lehrer zudem hervor, dass man etwas zu der Geschichte und aber auch über Computerspiele lernen kann, wenn man diese denn im Unterricht einsetzt. Wer den gesamten Beitrag anschauen möchte, findet unter der Quelle das Video.

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