Nanostray (DS Review)
von Anja Rudlaff

Mit Nanostray gibt es endlich auch ein Shoot ´em Up für den kleinen Dualscreen von Nintendo.

Reduced to the max
Wozu braucht man eine Story, wenn es gilt, die bösen Außerirdischen in fernen Galaxien auf Atomgröße zurechtzuschmelzen! Hier ist echter Einsatz gefordert, denn Ihr müsst in rasantem Tempo alles vernichten, was Euch vor das Visier gerät.

Punkte, Punkte, Punkte
Der klassische Arcade-Shooter hat einzig und allein die Vernichtung der zahlreichen feindlichen Raumschiffe und Waffen zum Ziel und kommt dabei völlig ohne Story aus. Im Abenteuer-Modus schießt Ihr Euch durch acht Welten mit jeweils drei Missionen. Ihr könnt zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen. In jeder Mission besteht Euer Geschwader aus fünf Schiffen, die nacheinander zum Kampf antreten. Dabei habt Ihr verschiedene Waffen, die Ihr etwas umständlich über den Touchscreen anwählen könnt. Vier Basis-Waffen mit je einer Sekundärwaffe stehen Euch zur Verfügung: Die Impuls-Waffe feuert geradeaus, entweder kurze schnelle Impulse oder einen massiven Energiestrahl.

Nanostray - Ballern was das Zeug hält: Der Weltraum-Shooter für den Nintendo DS!

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Bei Seitenfeuer könnt Ihr den gegnerischen Schiffen eine volle Breitseite verpassen. Als Sucher wird ein Doppellaser geboten, der feindlichen Wärmemustern nachjagt. Die Sekundärwaffe bietet hier einen großflächigen Energiewumms für große Ziele. Blitzstrahlen hängen sich an die gegnerischen Schiffe. Hier löst die Sekundärwaffe einen gewaltigen elektrischen Sturm aus. Die Primärwaffen lassen sich übrigens über den A-Knopf oder die L-Taste bedienen, während die Sekundärwaffe jeweils mit dem B-Knopf ausgelöst wird. Als besonderes Schmankerl stehen jedem Schiff noch drei Smartbomben zur Verfügung, mit denen jeweils die gesamte vom Feind verseuchte Umgebung Eures Fliegers gesäubert wird.

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Je mehr fiese Alien-Raumschiffe und Gleiter Ihr plättet, desto besser für Energieanzeige, Sekundärwaffen und Punktekonto. Diese lösen sich im Moment der Zerstörung in Münzen und blaue Energiepakete auf. Solche sammelt Ihr entweder mit Eurem Flieger auf oder drückt die R-Taste, die wie ein großer Magnet funktioniert. Benutzt Ihr den Magneten all zu oft, kostet das allerdings Tapferkeitspunkte.

Besonders lohnenswert ist der Wave-Bonus für die Beseitigung einer ganzen Welle von Feind-Schiffen. Erfüllt Ihr die Mission ohne sämtliche Eurer Schiffe zu zerschrotten, gibt es zusätzlich je einen Schiff-Bonus in Höhe von 3000 Punkten.Am Ende jeden Levels geratet Ihr natürlich an den obligatorischen Boss-Gegner, dessen Schwachstelle Ihr herausfinden müsst. Oder Ihr scannt ihn über den aufleuchtenden Scan-Knopf. In der absoluten Endkonfrontation mit dem fiesen Feindalien auf der Raumstation Zenshou ist dies sicherlich der einfachere Weg.

Im Arcade-Modus könnt Ihr jede freigespielte Mission auf Punkte spielen. Dafür erhaltet Ihr dann jeweils einen Nanocode, mit dem Ihr online die weltweite Rangliste vergleichen könnt.

Dann gibt es noch den Modus Prüfungen, wo Ihr in den 22 Missionen verschiedene Punkte, Boni oder Fertigkeiten erreichen müsst. Ein weiterer Leckerbissen ist der Galerie- / Jukebox-Modus: hier lassen sich Grafiken, Modelle und Musikstücke durch Bestehen der Prüfungen freischalten. Zu guter Letzt gibt es natürlich auch einen Multi-Player-Modus. Zwei Spieler mit nur einer Cartridge können sich in vier verschiedenen Levels messen.Wer innerhalb einer festgelegten Zeit die meisten Punkte erringt oder am längsten überlebt, hat gewonnen.

Intergalaktischer Grafikleckerbissen
Nanostray überzeugt durch die großartige Grafik: Die eigenen Gleiter bewegen sich vor detaillierten 3D-Hintergründen in flottem Tempo über den Topscreen. Gelungen designte Raumschiffe und Bossgegner sowie viele Spezialeffekte und tadellose Explosions-Animationen bieten den absoluten optischen Leckerbissen. Gelenkt und ausgewichen wird über das Steuerkreuz. Mit A-, B- und X-Knöpfen, L- und R-Tasten wird gefeuert. Auf dem Touchscreen sind das eigene Cockpit mit Radar, Energieanzeige, Punktestand und Angaben zur Schiffanzahl dargestellt. Hier wird auch per Berührung zwischen den Waffenarten umgeschaltet. Das gestaltet sich aber aufgrund des teilweise rasanten Spieltempos als zeitweilig ziemlich umständlich bis schwierig, da man seine Finger entweder vom Feuerknopf oder von der Steuerung nehmen muss.

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Hier wäre eine alternative Tastenbelegung von unschätzbarem Vorteil gewesen. Zahlreiche Explosionsgeräusche und Soundtracks untermalen das aufregende Geschehen. Für das Mikro gibt es mal wieder keine Verwendung.