Nehmt euch ein schönes Getränk eurer Wahl und eine Tüte Popcorn in die Hand und macht es euch gemütlich in unserer komfortablen gamona Zeitmaschine! Heute wird unsere Reise in die Vergangenheit gehen: Genauer gesagt fliegen wir mit unserem patentierten Analogzeitkurbelapparat stolze elf Jahre zurück ins Jahr 1997. Nachdem der Super Nintendo eine lange Zeit die Kinderzimmer regiert hatte, hielt damals endlich Nintendos neue Konsolengeneration Einzug in die Spielwelt: der Nintendo 64.

Das dreidimensionale Logo machte sofort deutlich, welche Wege Nintendo mit dem N64 einschlagen wollte: Anstatt in altbackener 2D-Grafik sollten die Spielwelten nun in dreidimensionaler Darstellung erforscht werden. Die kommenden Spielserien orientierten sich dabei in erster Linie am extrem erfolgreichen Vorgänger, dem SNES, von dem viele bereits bekannte Spielhelden übernommen wurden.

Neben dem italienischen Klempner feierten auch weitere lieb gewonnene Charaktere wie der abenteuerlustige Link, der affenstarke Donkey Kong und der Weltraumveteran Fox ihr Revival auf der neuen Spielplattform. Doch auch neue Pixelfiguren wie das urkomische Duo Banjo und Kazooie oder der brutale Rothaut-Indianer Turok fanden ihren Weg auf den N64. Der Erfolg der damaligen „Next-Gen-Konsole“ wird durch den Verkauf von 33 Millionen Konsolen und 225 Millionen Spielen sowie fast 400 veröffentlichten Titeln eindrucksvoll verdeutlicht.

N64 - Das waren noch Zeiten: Unser Special kührt die besten Spiele für Nintendos erste 3D-Konsole.

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Der Analogstick war für Spieler Segen und Fluch zugleich.
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Ausgestattet mit einem 64-Bit starken Prozessor, 500 MHz Speicher und einer 768 x 576 großen Auflösung versüßte uns der N64 fünf Gaming-Jahre lang die Zeit mit wunderschönen Spielwelten, liebenswürdigen Charakteren und fesselnden Partyspielen. Wie schon vom SNES gewohnt, waren die Spiele auf einer klobigen Plastikkassette installiert.

Doch die Form des Controllers war außergewöhnlich: Mit seinen heugabelähnlichen Griffen besaß er neben einigen vom SNES bekannten Elementen vier zusätzliche kleine C-Knöpfe auf der rechten Seite und den Z-Knopf auf der Unterseite. Der innovative Analogstick in der Mitte des Controllers war für Spieler Segen und Fluch zugleich, ging das fragile Steuerelement doch extrem häufig zu Bruch– an dieser Stelle noch mal ein großer Dank an alle Tiefstpreis-Controller-Seller!

Zum „Mittendrin-Gefühl“ verhalf auch das Rumble Pak, welches bei besonders heftigen Schwertkämpfen und Explosionen die Hände ordentlich durchschüttelte. Auch neu und ein klarer Vorteil gegenüber dem direkten Konkurrenten von Sony (der Playstation) war die Möglichkeit, vier Controller direkt an die Konsole anzuschließen. Damit war klar, dass Nintendo eindeutig den Weg in Richtung Partykonsole einschlagen wollte.

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Das Logo machte den 3D- Aspekt deutlich.
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Für alle Fans und selbstverständlich auch Nicht-Fans haben wir noch mal ein paar der besten Nintendo64-Spiele unterschiedlicher Genres aufgegriffen, die unserer Meinung nach eine Ehrung verdient haben.

Super Smash Brothers

Beat’em Up-Genre

Verprügeln, zerbomben, abschießen oder in den Abgrund jagen – diese graue Spielkassette enthielt wirklich sämtliche Wege der besseren Aggressionsbewältigung. Doch bevor ein falscher Eindruck entsteht: „Super Smash Brothers“ ist keineswegs so brutal, wie es die einleitenden Worte nahe legen. Die populärsten Superhelden von Nintendo tauschen lediglich „freundschaftliche Liebkosungen“ aus - aber davon nicht zu wenig!

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Bei Super Smash Brothters ging es oft heiß her.
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Im Unterschied zu anderen Beat’em Ups muss man den Gegner nicht durch ein K.O. in die Knie zwingen, sondern ihn von diversen schwebenden Plattformen befördern. Je mehr man den einzelnen Charakteren physisch zusetzt, desto anfälliger werden sie für diese Rauswürfe. Behilflich beim Krieg der Nintendo-Sterne sind außerdem wichtige Items, wie z.B. die hitzige Feuerblume aus Super Mario oder der alleszerstörende Hammer aus Donkey Kong.

Im Story-Modus konnte man sich erst einmal mit den Charakteren und deren Spezialfähigkeiten vertraut machen. Wer sich für fähig genug hielt, ging dann zum eigentlichen Schmuckstück des Spiels über: dem Multiplayer-Modus. In diesem lieferte man sich mit drei weiteren Freunden actiongeladene Prügeleien. In der gamona-Redaktion wird dieses Spiel übrigens tagtäglich als Therapie zur besseren Stressbewältigung praktiziert. Und man kann ja als Redakteur glücklicher nicht sein, wenn man für eine ordentliche Tracht Prügel auch noch eine Menge Prozentpunkte erhält - Hauptsache die Endwertung stimmt!

Super Mario 64

Jump’n Run

Obwohl die Figur Mario schon fast 20 Jahre auf dem Buckel hatte, war sein Auftritt auf dem N64 etwas ganz Besonderes: Der Italiener konnte erstmals in 3D bestaunt werden! Allerdings blieb dem Spieler nicht viel Zeit für bewundernde Blicke, denn sein neuestes Abenteuer forderte Mario von Beginn an alles ab: Die Pfirsichprinzessin wurde einmal mehr vom bösen Stachelmonster Bowser entführt.

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Von diesem Raum aus startete Mario in seine ersten Abenteuer.
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Und natürlich setzt Mario sofort im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben aufs Spiel, um Peach aus Bowsers Fängen zu befreien. Auf dem beschwerlichen Weg zu ihr sammelt unser tapferer Held schier unermüdlich Sterne, um neue Bereiche des Schlosses frei zu schalten. Spielerisch überzeugte das aus der Feder von Spielguru Shigeru Miyamoto stammende „Super Mario 64“ durch die intuitive Nutzung des Analogsticks und den unzähligen Gang-, Lauf- und Sprungvarianten.

Die zusätzliche dritte Dimension offenbarte ganz neue Möglichkeiten für das Jump’n’Run-Genre: Erstmals war es möglich, Gegner von allen Seiten her anzugreifen.
So kann Mario den kräftigen Bowser an seinem Schwanz packen und ihn anschließend per Analogstick durch Kreisbewegungen über die gesamte Arena befördern. Akrobatische Sprungeinlagen lassen Mario gleich mehrere Plattformen auf einmal nehmen, so dass auch höher gelegene Bereiche locker erreicht werden.

Aber auch technisch bestach „Super Mario 64“ durch seine unglaublich abwechslungsreichen und umfangreich gestalteten 3D-Welten. Zwar kann der Titel grafisch selbstverständlich nicht mehr mit aktuellen Next-Gen-Jump’n’Runs mithalten – dennoch lohnt es sich, die Kassette aus der alten Kiste herauszukramen und in den verstaubten N64 zu schieben. Denn in Punkto Gameplay, Steuerung und Szenario können auch heute noch nur wenige Titel diesem Meisterwerk das Wasser reichen.

Banjo-Kazooie

Genre: Action-Adventure

Die Softwareschmiede Rare schuf mit dem Adventure-Spiel „Banjoo-Kazooie“ zwei Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der gutmütige Braunbär Banjo wird auf sarkastische Art und Weise ständig von der zickigen Vogeldame Kazooie in die Pfanne gehauen. Und da sie im Rucksack des Honig liebenden Bären haust, ist Streit stets vorprogrammiert.

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Ob hieraus die erste Idee zu Rock Band entstand?
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Trotz alledem bilden sie zusammen ein unzertrennliches und eingespieltes Abenteuerduo: Tätigkeiten, wie Fliegen und Schwimmen, oder Angriffe, wie die Stampfattacke, können sie ausschließlich im Verbund umsetzen. Doch die alltäglichen Rangeleien werden durch ein schreckliches Ereignis überschattet: Banjos putzige Schwester Tooty wird von der äußerst unvorteilhaft aussehenden Hexe Gruntilda entführt.

In ihrem finsteren Plan sieht sie vor, die Schönheit Tootys auf sich selbst zu übertragen. Grund genug für das „Traumpaar“, sich auf die beschwerliche Reise ins gruselige Hexenreich zu machen. Während des Abenteuers sammeln die beiden unermüdlich Puzzlestücke ein. Diese werden für das Fertigstellen von Bildern benötigt, durch die das Duo sich Zugang zu neuen Bereichen des Hexenreiches verschafft. Unterdessen nagt die Hexe Gruntilda immer wieder mit ihrem Spott, den sie stets in Reimen fasst, am Selbstbewusstsein des Duos.

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Wer würde an dieser Aussage zweifeln?
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Zum Glück steht uns dafür der spirituelle Schamanenfreund Mumbo Jumbo zur Seite: Mit seinem Hokus Pokus verzaubert er uns in unterschiedliche Tiere, mit deren Fähigkeiten bestimmte Levelbereiche erst zugänglich werden. „Banjo Kazooie“ ähnelt vom Spielaufbau und -prinzip „Super Mario 64“ sehr: Das durchdachte Leveldesign, die motivierenden Aufgaben und kniffligen Rätsel sind in einer spannenden und zugleich witzigen Story verpackt.

Außerdem konnten die Welten durch die bessere technische Ausreizung des N64 wesentlich detaillierter und liebevoller gestaltet werden. Zudem trug die musikalische Untermalung des Spiels wesentlich zur Atmosphäre bei. Obwohl die Charaktere durch den begrenzten Modulspeicher nur undefinierbare Laute von sich geben konnten, passten diese gut zu ihrer Wesensart. Durch diese Besonderheiten sorgte „Banjo-Kazooie“ im Action-Adventure-Genre für ein einzigartiges Spielerlebnis.

Mario Party

Partyspiel

Mit „Mario Party“ leitete HudsonSoft 1998 eine neue Art der Gesellschaftsunterhaltung ein. Statt alleine im stillen Kämmerlein vor sich hin zu daddeln, lud Nintendo mit diesem Titel erstmals zum feucht-fröhlichen Gemeinschaftserlebnis vor die Heimkonsole. Allein gegen KI- Gegner oder mit bis zu drei weiteren Freunden tretet ihr auf einem virtuellen Spielbrett gegeneinander an – ähnlich wie bei konventionellen Brett- und Gesellschaftsspielen.

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Bevor es an die kniffligen Minispiele ging, musste gegen einen Würfel gesprungen werden.
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Allerdings liegt der Schwerpunkt hier nicht bei den gewohnten Würfeleinlagen: So müsst ihr am Ende jeder Runde in einem von mehr als 60 verschiedenen Mini-Spielen euer Können durch Geschicklichkeit unter Beweis stellen oder hoffen, dass die Glücksgöttin Fortuna auf eurer Seite steht. Das durch die Quick-Games hart erkämpfte Geld kann anschließend in die heiß ersehnten Sterne umgetauscht werden. Der Spieler mit den meisten Sternen wird schließlich zum glorreichen Partysieger.

Party-Veteranen erinnern sich heute noch an die heißen Knopfdruck- und Drehtorturen, um z.B. mit dem Skateboard ordentlich Schwung zu nehmen, schnellstmöglich nach einem Schatz zu graben oder mit dem Fahrrad Strom zu erzeugen. Als wären die Mini-Spiele nicht schon Belastung genug für die Nerven gewesen, trieb einen der Verbrauch an Controllern ebenfalls zur Weißglut.

Unser Analogstick hat unter der Belastung nicht nur die eigene Hand wie eine Käsereibe beinahe aufgelöst, sondern auch den Controller-Selbstzerstörungsmodus aktiviert. N64-Besitzer, die keinen einzigen Controller in die ewigen Jagdgründe geschickt haben, müssen erst einmal gefunden werden - aber für einen Minispiel-Sieg gegen seine Freunde lohnte es sich allemal!
Gelohnt hat sich „Mario Party“ auch für Entwickler HudsonSoft: Das Erfolgsrezept überdauert durch stolze zehn Teile auf unterschiedlichen Konsolen bis heute.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time

Rollenspiel-Genre

Der altbekannte Bösewicht Ganondorf sucht erneut die Welt rund um Link heim: Nicht nur, dass er Prinzessin Zelda entführt und in seiner Festung gefangen hält, er versucht auch mit allen Mitteln das Triforce-Fragment in Besitz zu nehmen, um Finsternis über die schöne Welt von Hyrule zu bringen. Obwohl schon zuvor vier Zelda-Teile die (S)NES- Spieler beglückten, erzählt erst die Geschichte von „Ocarina of Time“ den Ursprung der Legende von Zelda.

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Wie immer verursachte Ganondorf nur Ärger.
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Als kleiner Dreikäsehoch erfährt unser Held in einem unheimlichen Traum von den düsteren Machenschaften des Ganondorf. Ausgerüstet mit seinem geschätzten Schwert macht sich Link kurzerhand auf den Weg fernab seines Heimatdorfes Kokiri. Auf seiner Reise lernt er unterschiedliche Völker kennen, wie z.B. die grazilen Wasserbewohner in Zoras Reich oder die starken und zugleich warmherzigen Bergbewohner, die sich Goronen nennen.

Mit Hilfe seines Musikinstrumentes, der „Okarina“, kann Link in der Kathedrale der Zeit nach Belieben ganze sieben Jahre in die Zukunft oder wieder zurück in die Vergangenheit reisen. In diesen sieben Jahren entwickelt sich allerdings nicht nur Link zu einem erwachsenen Mann - die gesamte Welt von Hyrule verändert sich ebenfalls: So verwandelt sich manch belebter und vertrauter Platz, wie der Marktplatz neben der Kathedrale, zu einer einsamen und mit Monstern überhäuften Gegend.

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Ob hier wohl Prinzessin Zelda versteckt ist?
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The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ wird unter Spielern bis heute als eines der, wenn nicht sogar als das beste Konsolenspiel der Geschichte gehandelt. Grund dafür hat nicht zuletzt die perfekte Controller-Bedienung, mit der sich Link aus der dritten Person heraus in einer wunderschön animierten 3D-Welt steuern ließ. Doch nicht nur die äußere Fassade, auch der Kern des Spiels, die Geschichte, begeisterte und fesselte Fans im vollen Umfang: Neben dem geheimnisvollen und düsteren Plot um die Entführung von Zelda, bannten den Spieler auch die Schicksale der liebevoll gestalteten Nebencharaktere, die Link im Laufe des Abenteuers kennen lernte.

Ein besonderes Highlight stellte die Okarina der Zeit dar, mit der man durch die gelben Pfeiltasten und den Analogstick harmonisch klingende Lieder spielen konnte. Durch bestimmte Melodien rief Link z.B. ein Gewitter oder den Tag-Nacht-Wechsel herbei. Untermalt wurde dieses unglaubliche Spielgefühl mit abwechslungsreichen und herzergreifenden Liedern, die Link-Veteranen heute noch ins Schwärmen bringen.

Mario Kart 64

Fun-Racing

Dieses Spiel stellte eine Belastungsprobe selbst für die dicksten Freundschaften dar - denn in den spannenden und hitzigen Gefechten zählt jeder einzelne Zentimeter Vorsprung vor dem Gegner. Mario Kart 64 versteht sich in erster Linie als witziges Fun-Racing Game, bei dem es das Ziel ist, vor den CPU-Konkurrenten oder drei weiteren „Freunden“ die Zielgerade zu erreichen. Klingt einfach, wurde einem aber durch die fiesen Hindernisse wie Maulwurfshügel, entgegenkommende Autos oder im Weg stehende Schneemänner richtig schwer gemacht.

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Gleich wird Peach ihr blaues Wunder erleben.
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Dazu kommen noch Powerups, die auf den Rennstrecken verteilt sind und vom Spieler aufgesammelt werden können. Neben der Möglichkeit, Schildkrötenpanzer auf Gegner loszujagen, rutschige Bananen auf der Strecke zu verteilen oder durch den Blitz seine Mitstreiter kurzweilig zu verkleinern, gibt es noch Unmengen an Items, die sich zum eigenen Vorteil oder zum Nachteil der Anderen einsetzen ließen.

Wen das Standard-Rennen irgendwann zu sehr deprimierte, der hatte noch die Möglichkeit, im Ballonbalgerei-Modus seinen Gegner zu unterwerfen. Mit den vom Grand-Prix-Modus gewohnten Powerups muss man versuchen, die an jedem Kart angebunden Ballons abzuschießen und dabei seine eigenen zu beschützen. Ach, wie schön war es doch, wenn man sich nach dem Ableben als kleine Geistbombe noch mit einer kleinen Explosion bei seinem Erzfeind bedanken konnte...

Lylat Wars

Shoot’em’Up

Wir schreiben das Jahr 1997. Der sagenhafte Sternenkrieg rund um das Lylat-System hat erneut begonnen. Nachdem wir dem Star-Fox-Team schon auf dem SNES zu Ruhm und Ehre verholfen haben, müssen wir jetzt erneut den bösen Wissenschaftler Andross in seine Schranken weisen…Ausgestattet mit einem futuristischen Fluggleiter macht sich der todesmutige Held James McCloud mit seinem Spitzenteam auf die Suche nach dem gemeingefährlichen Forscher.

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Den gegnern konnte man mit Bomben ordentlich einheizen.
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Doch seine Teammitglieder sind keine perfekten Todesmaschinen, sondern Piloten mit ihren individuellen Stärken und Schwächen. So kann es passieren, dass sie sich durch tolkühne Flugparaden in Lebensgefahr begeben - ob man seinen Mitgliedern in dieser prekären Situation helfen kann oder nicht, entscheidet auch über den weiteren Missionsverlauf. Somit wird nach Abschluss der Mission der Weg zum nächstgelegenen Planeten stets neu definiert.

Nachdem man im Story-Modus das Lylat-System gerettet hat, konnte man sich als hart gesottener Flugveteran im packenden Multiplayer-Modus gegen seine Freunde heiße Gefechte liefern. Diese Weltraumschlachten setzten jedoch dringend einen großen Fernseher voraus, denn jeder Spieler erhielt lediglich ein Viertel der Mattscheibe. Die gesamte Detailfülle und Sichtweite kam jedoch nur im Singleplayer-Modus zum Vorschein - und da setzte „Lylat Wars“ graphisch neue Maßstäbe.

Zudem perfektionierte es das Shoot’em’Up-Genre durch ein geniales Leveldesign, eine perfekte Steuerung und eine ausgefeilte Missionsstruktur. Durch die zusätzlich noch unterhaltsamen Dialoge unter den Star-Fox-Mitgliedern und den effektvollen Sounds schoss sich Lylat Wars direkt in unser Gaming-Herz und mauserte sich so zu einem zeitlosen Klassiker.