Mindestens 100 Mio. Dollar braucht man, wenn man ein MMOG erschaffen will, das mit den Branchengrößen mithalten kann. Das glaubt zumindest Mark Jacobs von Mythic Entertainment.

Zwar beteuert er gegenüber den Kollegen von MTV, dass man diese Hausnummer an Kosten bei Warhammer Online: Age of Reckoning noch nicht ganz erreicht habe, doch das resultiere lediglich aus der Erfahrung, auf die Mythic durch Dark Age of Camelot zurückgreifen kann.

Um von einem Erfolg sprechen zu können, führt Jacobs weiter aus, brauche man 500.000 Abonnenten. Eine Zahl, die angesichts der derzeit registrierten Warhammer Fans gar nicht allzu hochgegriffen klingt.

Mit World of Warcraft will der erfahrene Spieleentwickler sein Produkt dennoch nicht verglichen sehen, denn das Blizzard MMO habe seiner Ansicht nach einen viel zu großen inhaltlichen Vorsprung durch die Jahre am Markt.

Einen Hinweis darauf, ob es mit einem MMOG bergauf oder bergab geht, hat der Mann von Mythic auch parat: "[..]wenn man sieht, dass bei einem MMO die Server zusammengelegt werden, weiß man, dass es große große Probleme hat ─ so etwas ist nie ein gutes Zeichen.", erklärt Jacobs und verweist dabei auf Pirates of the Burning Sea. Aber zu euphorisch will er dann auch beim eigenen nicht Spiel nicht sein und gibt den Tipp:

"Schaut sechs Wochen nach Release auf Warhammer. Wenn wir dann nicht dabei sind, neue Server hinzuzufügen, läuft es nicht gut..."

Wir drücken Jacobs und natürlich auch der Community von Warhammer Online natürlich die Daumen, dass die Server nach besagten sechs Wochen aus allen Nähten platzen.