



Muramasa – The Demon Blade ist etwas Besonderes. Es versprüht einen Charme, den nur ein mit Liebe von Hand gemachtes Spiel verbreiten kann. Würde man Devil May Cry mit Metroid, einem wunderschönen Gemälde und einer Portion Reisbällchen kreuzen, dann wäre Muramasa das Ergebnis. Ja – das exzessive Backtracking nimmt dem Titel oft den Wind aus den Segeln und um die Geschichte gänzlich zu verstehen, sollte man am besten Japanologie studiert haben, aber dennoch fühle ich stets den Drang, meine Wii anzuwerfen und Bösewichte zu schnetzeln.
Die Rollenspiel-Elemente geben dem sonst recht simplen Spielprinzip die nötige Tiefe und sorgen selbst nach Abschluss der Story für Motivation . Muramasa ist zudem ein audiovisuelles Erlebnis, das sich über die technischen Limitierungen der Wii hinwegsetzt und so dem Begriff "Kunst" einen Schritt näher rückt. Wir empfehlen von daher den Griff zu dieser detailverliebten Dämonenklinge.
Muramasa - The Demon Blade - Gameplay Trailer
Umwerfende Hintergründe, liebevolle Animationen, knallige Effekte – bessere 2D-Grafik geht nicht.
Die stimmige Musik trägt in Kombination mit den japanischen Sprechern zur fernöstlichen Atmosphäre des Spiels bei.
Die spektakulären Manöver gehen leicht von der Hand, schnell liegen sämtliche Schergen am Boden. Wer eine Herausforderung sucht, beginnt direkt im zweiten Schwierigkeitsgrad. Backtracking nach jedem Boss ermüdet jedoch schnell.
von Rising Star Games, VanillawareGenre: Action AdventureWii: 13.11.2009Offizielle WebseiteFreigegeben ab 12 Jahren
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