Es gibt Spiele, die sich auf dem Papier wie ein feuchter Traum eines jeden Spielers anhören. Man stelle sich das vor: Ihr könnt einen Charakter erschaffen, vom Händler über einen Schützen bis zum Kämpfer, der sich im Laufe des Spieles weiterentwickelt. Die Spielwelt ist riesig, man kann sich frei zu Fuß und auf dem Rücken eines Pferdes bewegen, Geld verdienen, Truppen anheuern und im Prinzip machen, wozu man Lust hat. Außerdem lassen sich Mehrspielerschlachten mit bis zu 64 Spielern austragen.
In der Praxis holen uns jedoch gewisse Ärgernisse zurück auf den Boden der Tatsachen. Schon im ersten Mount & Blade wurden eine fehlende Geschichte und veraltete Grafik bemängelt, trotzdem konnte das Spiel wegen vieler gelungener Ansätze 79 Prozent im gamona-Test einheimsen. Das lag nicht zuletzt an der großen spielerischen Freiheit, die ein wenig an ein mittelalterliches „Elite“ erinnert. Kommt Warband mit diesen Kritikpunkten besser klar?
Genau wegen der Komplexität führt uns der erste Weg ins Tutorial. Hier lernen wir Armbrust- und Bogenschießen, Lanzen- und Axtwerfen, Schwert- und Stangenkampf und vor allem das Reiten. Letzteres beinhaltet auch den Lanzenkampf, Schwertstreiche und Schüsse vom Pferderücken aus. Mindestens genau so wichtig sind die Grundlagen der Steuerung, vor allem die Aktionstasten zum Aufheben von Gegenständen und das Interagieren mit der Welt sind dabei wichtig.
Vor der Schlacht wartet die Charaktererstellung, die zahlreiche Individualisierungen zulässt.Vor dem Ausritt in die eigentliche Spielwelt steht jedoch die Charaktererstellung an. In einem Dialogsystem geben wir Details zu unserer Vergangenheit an. Vom Edelmann bis zum Waisenknaben steht einiges zur Auswahl. Nach der Frage, aus welchen Motiven wir unsere Heimat verlassen haben, können wir unser Aussehen mit zahlreichen Schiebereglern anpassen. Außerdem dürfen wir Punkte auf Grundattribute wie Stärke und Intelligenz, Lernfähigkeiten wie Reiten und Erste Hilfe sowie Waffenfertigkeiten verteilen.
Direkt danach finden wir uns im ausgewählten Startgebiet wieder und erledigen einen unbekannten Angreifer. Ein Kaufmann nimmt sich daraufhin unser an und bietet eine erste Mission. Ein Verwandter wurde von Verbrechern entführt, und er würde sich das Lösegeld gerne sparen. Also verlassen wir die Stadt und sehen erstmals die Überlandkarte mit Einheiten in unserer Sichtweite und Siedlungen, Städten und Burgen, die instanziert sind. Wir heuern in den umliegenden Dörfern fünf Bauern an, die schlecht bewaffnet an unserer Seite kämpfen.
Die Weltkarte dient zur Reise zwischen den Instanzen und steht mit ihren Ecken und Kanten grafisch stellvertretend für das ganze Spiel.So stellen wir einen Trupp Räuber nahe der Anfangsstadt und töten sie bis auf den letzten Mann. Diesen lassen wir am Leben gegen die Information über den Aufenthaltsort der Geisel. Ein neues Ziel taucht auf der Karte auf und in einem kurzen Gefecht erledigen wir weitere Räuber, machen unsere erste Beute und kommen so in den Besitz neuer Waffen und Rüstungen. Außerdem befreien wir den gesuchten Verwandten, bringen ihn zurück zum Kaufmann und erhalten 300 Goldstücke als Lohn.
von Koch Media, TaleWorldsGenre: Echtzeitstrategie, Simulation, StrategiePC: 16.4.2010Freigegeben ab 12 Jahren
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
es auf 2 pc´s instalieren und dann noch mit den beiden pc´s online bzw. lan zocken?
Im Multiplayermodus gibt es Mittlerweile sogar einen Server mit bis zu 222 Mitspielern und es werden auch fortlaufend neue Maps von Fans entworfen, welche noch mehr Abwechslung ins Spiel bringen.
Meiner Meinung nach ist Mount and Blade Warband das beste Computerspiel, welches momentan auf dem Markt zu finden ist.
PS: Bei mir ist auch noch nie ein Bot irgendwo hängen geblieben.....
Die angeblich so unansehnliche Grafik hat den Riesenvorteil das man auf gängigen Rechnern Massenschlachten/Belagerungen mit menschlichen Spielern darstellen kann die man so nirgendwo sonst geboten bekommt.
Die angeblich so unansehnliche Grafik hat den Riesenvorteil das man auf gängigen Rechnern Massenschlachten/Belagerungen mit menschlichen Spielern darstellen kann die man so nirgendwo sonst geboten bekommt.
Innovation hin oder her, für ein 2er-Projekt 30 Euro?
Also haben an MW2 4 leute gearbeitet oder wie :P
Und auch abgesehen davon, für son Alpha-Spiel, für das man erstmal 20 Mods runterladen darf, bis es einigermaßen erträglich ist.
Ne Danke, für das gleiche Geld bekommt man auch Spiele an denen mehr Leute gearbeitet haben...
Ganz ehrlich, da sind eigentlich alle kostenlosen Mods in der Beta fertiger !
freue mich schon auf die ganzen mods. die für m&b sind teils sehr gut gelungen, was ich bisher in erfahrung brachte.
über MP kann ich ncoh nichts sagen, solo machts mir gerade ienfach zuviel spass^^
Und wenn die Modder erst mal loslegen, dann geschehen oft wahre Wunder.
"Dadurch geht leider auch ein wenig Motivation verloren, denn letztendlich fehlt das große Ziel."
Das große Ziel ist doch Klar: Herrschaft über ganz Caladria *g*.