Meint ihr, der Diablos muss etwas mit seinen übertrieben großen Hörnern kompensieren? Auf jeden Fall hat das Monstrum jede Menge Aggressionen, die es an den Jägern in Monster Hunter World auslassen muss. Und nach und nach verzweifeln die Hunter an dem Biest. Das liegt vor allem an seiner immensen Körperkraft, denn seine Flügel setzt der Wyvern eher selten ein. Da seine Bodenangriffe aber äußerst stark sind, tut ihr gut daran schon vor dem Kampf zu wissen, wie ihr den Diablos besiegen könnt. Und es lohnt sich, denn vom Diablos erhaltet ihr das Erhabene Horn.

Nehmt nützliche Palico-Gadgets mit, damit euer Begleiter euch gut unterstützen kann.

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Wer glaubt, dass der Rathalos eine Herausforderung war, hat sich dem Diablos noch nicht gestellt. Im Laufe der Story-Missionen führt jedoch kein Weg an dem felsigen Ungetüm vorbei. Dabei handelt es sich um das größte Monster in der Wildturm-Ödnis und ihr tut gut daran, euch entsprechend auf den Kampf vorzubereiten, damit ihr den Berg in einen Kiesel verwandelt. Wie ihr an das Erhabene Horn kommt, verraten wir euch weiter unten im Guide.

Diablos: Die Vorbereitung

Ehe ihr die Quest Gehörnter Tyrann unter dem Sand für die Jagd auf den Diablos annehmt, solltet ihr euch entsprechend vorbereiten, denn wer sich Hals über Kopf in die Auseinandersetzung stürzt, verlässt die Wildturm-Ödnis vermutlich nicht lebend. Achtet also vorher darauf, dass ihr diese Punkte abhaken könnt:

Der Diablos lauert im Treibsand und wartet nur darauf, den Jägern in Monster Hunter World das Leben schwer zu machen.
  • Ihr habt eine Waffe mit Eisschaden? Perfekt! Wenn nicht, solltet ihr umgehend zum Schmied und euch den entsprechenden Elementschaden zulegen. Mit Feuer kommt ihr hingegen nicht sehr weit, denn dagegen ist der Diablos immun.
  • Wählt eine Waffe, mit der entweder schnell angreifen und euch zurückziehen könnt, oder die euch Schaden auf Distanz gewährt. Somit bieten sich die Doppelklingen oder das Bogengewehr an.
  • Eure Rüstung hingegen müsst ihr nicht zwangsläufig gegen Elementangriffe anpassen. Der Diablos setzt mehr auf Körperkraft. Sucht euch also etwas mit hohen Verteidigungswerten.
  • Füllt euer Inventar mit Mega-Tränken und Maxi-Tränken auf und habt auch ein paar Blitzkäfer und Blitzbomben parat. Ihr braucht noch die entsprechenden Items? In unserem Ressourcen-Guide zeigen wir euch, wo ihr diese findet.
  • Falls verfügbar, solltet ihr auf jeden Fall auch Schreikapseln ausrüsten. Diese stellt ihr aus Kreischbeuteln her.
  • In der Kantine solltet ihr euch ein Gericht bestellen, dass sowohl Ausdauer als auch Gesundheit pusht.
  • Und wie immer: Sucht noch einmal Poogie auf. Nur so, falls er eben doch Glück bringt...

Die Mission startet ihr am besten im Nordöstlichen Lager in der Wildturm-Ödnis. Wie ihr dieses freischaltet und wo es sich befindet, erfahrt ihr, wenn ihr dem Link folgt. Der Diablos wird euch dann in Region 13 nach einer Zwischensequenz zum Verhängnis. Habt ihr noch nicht genug Schreikapseln, widmet euch vorher noch ein paar Noios. Von diesen erhaltet ihr die Munition.

In der Wildturm-Ödnis stolpert man über allerlei Monster. Stellt euch also auf ein paar zerknirschende Kämpfe ein:

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Diablos besiegen

Der Diablos ist ein alter Herr und kein Freund von Lautstärke. Dementsprechend erzürnt ist er, nachdem sich ein paar Noios zu lautstark beschweren, als sie ein Barroth angreift. Und weil euer Jäger einfach zu neugierig ist, wird er kurzerhand in das Gefecht einbezogen und sieht sich fix Angesicht zu Angesicht mit dem riesigen Diablos. Aber keine Angst, die Größe hat auch seine Nachteile, wenn ihr wisst, wie ihr den Wyvern ausspielen könnt:

Packshot zu Monster Hunter WorldMonster Hunter WorldRelease: PS4, Xbox One: 26.1.2018
PC: 4. Quartal 2018
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  • Diablos setzt gerne seinen ganzen Körper ein und stürmt auf euch zu. Trifft er euch mit diesem Angriff, ist die Hälfte eures Lebens weg. Weicht also schnell aus, dann ändert er seine Richtung nicht mehr und ist danach kurzfristig irritiert und angreifbar.
  • Wenn ihr angreift, setzt auf keine allzu langen Kombos, sondern auf gezielte, einzelne Schläge, damit der Wyvern euch nicht erwischt.
  • Die Schwachstelle des Ungetüms ist sein Bauch. Versucht also stets unter den Diablos zu kommen. So kann er euch auch schwerer angreifen.
  • In der Höhle schweben ein paar Blitzfliegen, die ihr gut nutzen könnt, um das Monster zu betäuben. Steht dafür am besten neben den Käfern, lasst den Diablos euch anvisieren und schlagt dann zu. Damit stellt ihr sicher, dass er auch in eure Richtung schaut.
  • Der Diablos ist flinker als er aussieht und kann sich blitzschnell im Sand vergraben. Achtet auf die Spuren im Sand, um der Attacke zu entgehen.
  • Ihr könnt diese Attacke auch vorzeitig unterbrechen, indem ihr die Schreikapseln einsetzt. Diese irritieren den Diablos zudem und ihr könnt ein paar Treffer landen.
  • Ihr könnt die Felstürme in der Höhle für euch nutzen. Provoziert vor ihnen einen Sturmangriff des Diablos, weicht schnell genug aus und lasst ihn die Felsen treffen. Dort verankert er sich kurzzeitig mit seinen Hörnern und ihr könnt ein paar gepfefferte Treffer landen, ohne dass er sich wehren kann.
  • Die zusammengestürzten Felsen sind daraufhin außerdem eine perfekte Erhöhung, um auf das Monster zu springen.

Wie gewohnt ist der Kampf keine Sache von fünf Minuten. Bleibt flink und seid stets ein wenig defensiv, damit euch die harten Schläge des Diablos nicht allzu sehr zusetzen. Als Belohnung winken Items, die ihr für die Diablos-Rüstung braucht.

Erhabenes Horn farmen

Farmen ist hier recht optimistisch angesetzt, denn es kann bisweilen ein paar Stündchen dauern, bis ihr Hand an das Item legen könnt. Zudem droppt nur der High-Rank-Diablos das Horn und auch nur dann, wenn ihr beide Hörner des Monsters brecht. Damit nicht genug: Die Drop-Rate liegt gerade einmal bei 8%. Es kann also wirklich ein paar Kämpfe dauern, bis ihr kriegt wofür ihr gekommen seid. Immerhin müsst ihr ihn nicht zwangsläufig töten, sondern nur die Hörner brechen und dann schnellstmöglich abhauen.

Wie lange habt ihr für den Diablos gebraucht? War euer erster Versuch sofort ein Erfolg oder brauchtet ihr ein paar Ansätze? Erzählt uns davon in den Kommentaren und verratet uns gerne, was bei euch besonders effektiv war!