Wenn ihr bei Monster Hunter World soweit seid, dass ihr euch dem Anjanath stellen müsst, dann habt ihr schon einige Stunden im Spiel verbracht und kennt die Standardabläufe. Sobald ihr aber gegen den Anjanath kämpfen müsst, werdet ihr das Gefühl haben, dass alle Mühe umsonst war. Keine Sorge, denn wir helfen euch dabei, den mächtigen Anjanath zu besiegen.

Es kommt auf die Vorbereitung an. Das haben wir schnell bemerkt. Das folgende Video zeigt euch, wie wir den Anjanath besiegt haben, obwohl wir eigentlich gar nicht so stark sind:

Monster Hunter World - Anjanath - Wir haben ihn erlegt und es war kein Leichtes!39 weitere Videos

Um den Anjanath zu finden, müsst ihr nicht viel tun, denn ihr habt hoffentlich bis dahin viele Spuren von ihm eingesammelt und seid ihm schon einige Male begegnet – und geflüchtet. Das bedeutet, die Hilfe, die ihr jetzt vermutlich braucht, bezieht sich eher auf die richtige Rüstung, die richtigen Waffen und die Taktik, im Kampf gegen das Monster.

Vorbereitungen auf den Anjanath

Wenn der Anjanath erst einmal ausholt und euch mit dem Schwanz einen Hieb verpasst, dann liegt ihr oder seid kaum in der Lage, euch zu bewegen. Seid ihr langsam, unterschreibt ihr damit fast euer Todesurteil. Wichtig ist es also, dass ihr gegen diese Angriffe gut geschützt seid.

  • Besorgt euch eine Rüstung, die euch ordentlich vor Feuer schützt. An dieser Stelle im Spiel wird es vermutlich noch am ehesten die Knochenrüstung sein. Diese pimpt ihr dann noch etwas mit Rüstkugeln, damit sie auch in der Verteidigung besser wird. Gegen die Hiebe von Anjanath bietet es sich an, das Schild und das Schwert auszurüsten. Ihr könnt einen großen Teil des Schadens mit dem Blocken abfangen.

    Monster Hunter World - Anjanath besiegen: Es kann so einfach sein

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    Mit dieser Knochenrüstung kann euch der Anjanath den Spaß an Monster Hunter World nicht verderben.
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  • Damit wäre theoretisch die Wahl der Waffe auch getroffen. Natürlich könnt ihr auch andere Kriegsgeräte nutzen. Die Doppeldolche sind gut für die unter euch, die gut im Ausweichen sind. Mit einem Jagdhorn könnt ihr dem Anjanath ordentlich Schaden zufügen und euch und eure Teamkameraden mit guten Buffs versorgen. Generell gilt: Dieser Gegner mag kein Wasser und alles, was Wasserschaden verursacht, ist herzlich willkommen.
  • Hier kommen wir dann zu dem nächsten Punkt bei den Vorbereitungen für den Kampf gegen den Anjanath: Schnappt euch ein paar Freunde oder zündet das Not-Signal. Es ist nicht schlimm, sich Hilfe zu holen. Später werdet ihr das große Monster auch ohne Hilfe besiegen können. Das erste Mal könnte allerdings kniffelig werden, weshalb wir euch zum Koop raten.
  • Bevor ihr die Quest startet, begebt euch zur Kantine und besorgt euch ein paar Boni durch das Essen. Mit dem Gemüsegericht könnt ihr zum Beispiel euren Widerstand gegen Elementarschaden etwas stärken. Natürlich ist es auch gut, seine Verteidigung und den Angriff zu erhöhen. Entscheidet hier selbst, was euch am nützlichsten wäre.
  • Der vorletzte Punkt bei eurer Vorbereitung auf den Anjanath sind die Items, die ihr mitnehmen solltet. Natürlich sind Mega-Tränke wichtig. Ihr könnt zuvor auch angeln gehen und euch ein paar Wetzfisch-Flossen besorgen. Mit dieser könnt ihr eure Waffe dann schneller Wetzen als mit dem Stein. Sammelt dann noch ein paar Nullbeeren, denn sie helfen euch dabei, gegen das Feuer vorzugehen, wenn ihr in Brand steckt.
  • Zu guter Letzt solltet ihr nicht vergessen, dass euer Palico mit Gadgets ausgestattet ist. Gut, beim ersten Kampf gegen den Anjanath habt ihr nur die Vitalitätswespen-Bombe, aber wenn ihr diese schon auf Level 5 gebracht habt, könnt ihr bestimmen, wann euer Begleiter sie platzieren soll, um euch zu heilen.

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Mit Feuer ist nicht zu spaßen, also deckt euch für den Kampf mit Nullbeeren ein.
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Der Kampf gegen den Anjanath

Einer der wichtigsten Tipps zu Monster Hunter World ist, dass ihr die Gegner genau beobachten müsst. Sie haben alle ihre Attacken und die Kämpfe haben ihre Abläufe. Im Falle des Anjanath ist es nicht anders.

Wir empfehlen euch zwei Schwachstellen des Gegners zu bearbeiten. Die eine ist der Schwanz. Gelingt es euch, diesen ordentlich zu bearbeiten, wird er abfallen und das Monster kann euch mit diesem nicht mehr so gefährlich werden. Vergesst aber nicht, ihn einzusammeln. Das ist uns nämlich beim ersten Mal passiert und es in den letzten 60 Sekunden zu suchen, ist keine gute Idee.

Die zweite Schwachstelle, die ihr dann bearbeiten solltet, ist sein Hals. Wenn ihr den Anjanath etwas geschwächt habt, wird er anfangen, euch mit Feuer zu bespucken. Das ist ziemlich gefährlich, denn diesen Angriff könnt ihr nicht blocken. Solltet ihr brennen, dann schmeißt eine Nullbeere ein oder rollt euch über den Boden. Sollte in der Nähe Wasser sein, dann am besten darin.

Habt ihr den Hals des riesigen Dinos ausreichend bearbeitet, dann wird er euch mit den Feuerangriffen nicht mehr richtig bedrohen können und ihr habt bessere Chancen, das Monster zu besiegen. Welche dieser Schwachstellen euch eher Zugunsten kommt, müsst ihr selbst entscheiden.

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Ohne seinen Schwanz ist der Anjanath nicht mehr ganz so furchteinflößend.
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Nichtsdestotrotz wird der Kampf gegen den Anjanath kein Zuckerschlecken und so solltet ihr stets darauf achten, dass ihr dem Dino nicht zu oft eine verpasst. Ein bis zwei Hiebe, dann ausweichen oder Blocken, Abstand suchen und erneut angreifen. Beachtet immer eure Waffe, denn wenn sie nicht mehr Scharf ist, wird sie auch kaum noch Schaden austeilen.

Wenn der Anjanath in Rage gerät, wird er seine Attacken abwechselnd und unkontrolliert austeilen. Das ist die gefährlichste Phase im Kampf. Sobald das Monster seine „Flügel“ oder seinen hübschen Kopfschmuck aufstellt, solltet ihr besonders vorsichtig sein und auf Abstand gehen. Jetzt wird er sich nämlich austoben und euch möglicherweise in die Ohnmacht treiben.

Wollt ihr wissen, welche Gegner euch im Uralten Wald noch erwarten? Werft einen Blick in unsere Bilderstrecke:

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Die Umgebung ist oft der Schlüssel

Vermutlich habt ihr den Uralten Wald zur Genüge erkundet und im Kampf erlebt. Ihr wisst, dass es Schlingpflanzen gibt, die den Anjanath in ihren Griff ziehen können. Lockt den Gegner dorthin und nutzt die Chance, wenn er in eure Falle läuft. Ihr könnt dort auch rohes Fleisch platzieren, um ihn besser in die Falle locken zu können.

Was euch ebenfalls etwas helfen könnte, sind die Pflanzen, die bei Berührung eine giftige Substanz abgeben. Das ist die lila Flüssigkeit, die dann aus den Blüten ausläuft. Ihr solltet den Gegner jetzt nicht unbedingt dorthin locken, denn diese Giftpflanzen solltet ihr nur bei Gelegenheit einsetzen. Der Schaden ist nicht hoch genug, als dass ihr euch damit zu lange aufhalten solltet.

Schon mal einem Rathanos begegnet? Spätestens bei eurem Kampf gegen den Anjanath könnte es durchaus passieren. Sollte dieser Brocken den Anjanath in eurem Kampf angreifen, dann entfernt euch lieber und beobachtet das Geschehen aus der Ferne. Eigentlich könnt ihr für diese Hilfe dankbar sein.

Jetzt solltet ihr auch gut vorbereitet sein und euch einfach mal in diese Schlacht stürzen, denn ohne es zu probieren, werdet ihr nicht herausfinden, was ihr verbessern solltet. Wir wünschen euch dabei viel Spaß.