Ab dem „Ende“ der Geschichte der Singleplayer-Kampagne bzw. Jägerrang 4 im Multiplayermodus erreicht ihr die hochrangigen Quests. Diese unterscheiden sich massiv von den niedrigrangigen. Der größte Unterschied liegt im Schwierigkeitsgrad begründet: Selbst vermeintlich schwache Monster wie der Gypceros werden in den High-Rank-Quests (HR-Quests) plötzlich zu einer echten Gefahr und je nach Quest kann es vorkommen, dass ihr auf mehr als eines, gar bis zu vier große Monster trefft.
Deshalb solltet ihr euch so früh wie möglich eine hochrangige Rüstung zulegen. Diese sind meistens durch das Anhängsel „S“ gekennzeichnet bzw. „U“, sofern es sich um die Rüstung einer Monster-Unterart handelt – bei Ausrüstung von HR-exklusiven Monstern wie dem Dämonjho fällt der Buchstabe „S“ weg. Entscheidend ist hier in erster Linie der enorm erhöhte Verteidigungswert. Selbst wenn ihr euch zuvor mühevoll ein komplettes niedrigrangiges Rathian-Set zusammengesetzt habt: Weg damit! Ihr braucht so fix wie möglich eine HR-Rüstung, sonst habt ihr im Kampf keine Chance.

Ein weiterer elementarer Unterschied zwischen LR- und HR-Quests ist, dass ihr in den HR-Quests in einem zufälligen Areal der Jagdumgebung abgesetzt werdet, also nicht im Basislager startet. Es kann also durchaus vorkommen, dass ihr direkt in dem Gebiet beginnt, in dem sich das Zielmonster gerade befindet. Solltet ihr zuvor noch ein Steak o.ä. verputzen wollen, markiert das Monster mit einem Farbball und schämt euch nicht, für die Mahlzeit kurz in ein anderes Gebiet zu verschwinden. Falls ihr eine Karte benötigt, findet ihr diese in der Vorratsbox im Basislager, andere Vorräte wie Arzneien, Rationen oder ähnliches werden jedoch erst nach einiger Zeit geliefert. Hier seid ihr also auf euch alleine gestellt und solltet deshalb nie unvorbereitet losziehen – Megatränke sind das Mindeste!

Zu guter Letzt sind die hochrangigen Quests auch die Quests, in denen ihr erstmals auf sogenannte Monster-Unterarten trefft, z.B. den Smaragd-Congalala oder den Höllen-Zinogre. Die Unterarten zeichnen sich durch eine erhöhte Agilität und Aggressivität, veränderte Stärkewerte und oft durch andere Elemente und Elementschwächen aus, sind aber hinsichtlich des Verhaltens meist identisch.

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