Ein Kampf in Monster Hunter dauert lange und ist manchmal recht anstrengend. Wichtig ist in jedem Fall, dass ihr die Konzentration über die gesamte Kampfdauer hinweg aufrecht erhaltet und dass ihr geduldig bleibt, denn eure Beute ergibt sich nicht einfach so, sondern setzt sich lange und tapfer zur Wehr. Elementar zum Bestehen eines jeden Kampfes sind das richtige Timing beim Angreifen und Ausweichen und das Verstehen eures Feindes. Ihr lernt im Laufe des Spiels, die einzelnen Monster zu lesen und ihre Angriffe vorauszuschauen. Kämpft 3-4 Mal gegen einen Großjaggi und ihr erkennt sofort, wann er zum brutalen Bodycheck ansetzt. Es ist kein stupides Auswendiglernen, sondern vorausschauendes Denken und Handeln, was in den Kämpfen in Monster Hunter vorausgesetzt wird.

Je nach Monster ist es oft sinnvoll, sich in seinem Rücken oder an der Seite zu halten und unbedingt die Vorderseite mit dem Kopf zu vermeiden, da die meisten Monster starke Bissattacken verwenden.

Ihr solltet euch in schweren Kämpfen auf jeden Fall bereits gut mit der gewählten Waffe auskennen – nutzt hierfür die Waffen-Tutorial-Quests auf Queststufe 1. Haltet die Waffe nach Möglichkeit immer im scharfen Bereich (dies erkennt ihr anhand der Waffenfärbung des Symbols im oberen linken Eck) und schärft sie, falls nötig, rechtzeitig mit Wetzsteinen nach. Stumpfe Waffen richten nicht nur weniger Schaden an, sondern prallen oft auch von der Panzerung der Monster ab. Wichtig: Auch Blocks mit der Waffe sorgen dafür, dass sie an Schärfe verliert, deshalb ist Ausweichen praktischer.

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Das Schärfen der Waffe kostet ebenso wie das Einnehmen von Tränken und das Essen von Steaks wertvolle Zeit, die ihr in der Hektik des Gefechtes oft nicht habt. Wählt den richtigen Zeitpunkt also intelligent und vorausschauend aus, um nicht während des (nicht abbrechbaren) Vorgangs vom Monster angegriffen zu werden. Falls nötig, verzieht euch für den Prozess flugs in ein anderes Areal.

Monster reiten

Neu in Monster Hunter 4 Ultimate ist die Möglichkeit, Monster zu reiten und sie auf den Boden zu zwingend. Springt hierfür einfach von einer höher gelegenen Plattform oder einer Wand auf das Monster herab. Alternativ könnt ihr mit der Insektenglaife mit der Tastenkombination R+A auch vom Boden abstoßen und direkt auf ein Monster springen. Seid ihr drauf, müsst ihr ein kleines Minispiel bestehen, in dem ihr bei Ruhephasen (grünes Symbol) mit A zustecht und euch bei Gebrüll etc. (gelbes Symbol) mit R festhaltet. Überholt das Monster-Symbol die grüne Leiste, werdet ihr hinab geworfen. Füllt ihr die Leiste komplett, zwingt ihr das Monster für einige Sekunden auf den Boden.

Körperteile brechen

Diverse Materialien erhaltet ihr nur, wenn ihr bestimmte Körperteile des Monsters zerstört. So könnt ihr z.B. Schwänze abtrennen oder Flügel brechen. Um dies zu bewerkstelligen, müsst ihr einfach auf das entsprechende Körperteil einschlagen – klingt einfach, ist es allerdings absolut nicht, da sich die meisten Monster recht schnell bewegen. Am einfachsten macht ihr es euch, indem ihr das Monster zu Fall bringt (z.B. durch Erklettern) und dann kollektiv auf das Körperteil losgeht oder indem ihr eine Distanzwaffe nutzt, mit der ihr auch die Flügel erreichen könnt. Ist das Körperteil beschädigt, ertönt ein brechendes Geräusch und die Stelle ist optisch entsprechend gekennzeichnet.

Monster Hunter 4 Ultimate - Guide, Tipps & Tricks

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Habt ihr das Kmapfsystem erst verinnerlicht, könnt ihr jedes Monster bezwingen.
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Monster fangen

Für manche Quests ist es nötig, ein Monster nicht zu töten, sondern es einzufangen. Hierfür benötigt ihr unbedingt eine Falle – entweder eine Schockfalle oder eine Fallgrube – und mindestens zwei Beruhigungsbomben. Die Herausforderung beim Fangen besteht darin, das Monster so stark zu verwunden, dass es keine Kraft mehr hat und in der Falle einschläft. Verletzt ihr das Monster zu stark, stirbt es und die Quest ist gescheitert; habt ihr es nicht genug verwundet, entkommt es aus der Falle und ist innerhalb dieser Quest gegenüber dem gleichen Fallentyp resistent. Daher solltet ihr immer beide Fallentypen mit euch tragen, wenn ihr in eine Fangquest zieht. Eine Falle zu legen, dauert zudem einige Sekunden, weshalb ihr euch in absoluter Sicherheit wiegen solltet, wenn ihr den Vorgang beginnt – andernfalls kann es passieren, dass euch das Monster in dieser Zeit angreift.

Doch wann ist nun der richtige Zeitpunkt für eine Falle? Generell solltet ihr auf Schwächeanzeichen eurer Beute achten: Wenn es häufiger stehenbleibt und Ausdauer regeneriert, ist dies ein Anzeichen für Schwäche, aber nicht zwangsläufig eindeutig. Wenn es allerdings aus dem Areal humpelt, ist das euer Stichwort: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um das Monster zu fangen. Sobald es in die Falle getappt ist, müsst ihr es nur noch mit zwei Beruhigungsbomben bewerfen und es schläft ein.

Packshot zu Monster Hunter 4 UltimateMonster Hunter 4 UltimateErschienen für 3DS kaufen: Jetzt kaufen:

Vereinfachend für die ganze Prozedur wirken die Fähigkeiten Wahrnehmen und Schnellaufbau. Erstere zeigt euch durch ein Blinken der Monster-Markierung auf der Karte an, dass das Monster bereit ist, gefangen zu werden, letzteres verkürzt die Aufbauzeit für beide Fallentypen.

Monster zu fangen ist übrigens nicht nur für Fangquests wichtig, sondern auch in normalen Jagdquests empfehlenswert, da ihr für erfolgreich gefangene Monster mehr Belohnungen in Form von Materialien erhaltet. Daher ist das Fangen auch ungleich schwieriger als das simple Erjagen.

Richtige Waffe

Mit 14 grundverschiedenen Waffentypen bietet MH4U eine breit gefächerte Auswahl – doch welche ist die richtige für euch? Das hängt ganz vom Spielertyp ab. Generell haben alle Waffen ihre eigenen Vor- und Nachteile. Gleich zu Beginn der Kampagne sind 14 Waffen-Tutorials am Questbrett ausgeschrieben, in denen euch die Funktionsweise aller Waffentypen nähergebracht wird. Erledigt diese Tutorials und entscheidet euch so früh wie möglich für die 1-2 Waffentypen, die euch am besten gefallen – später im Spiel mehrmals den Waffentyp zu wechseln, ist angesichts der hohen Schmiedekosten und des anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades nicht unbedingt zu empfehlen.

Generell gilt, dass große und schwere Waffen wie das Großschwert oder der Hammer extrem stark, dafür aber im Umkehrschluss auch extrem langsam sind. Leichte Waffen wie Schwert und Schild oder die Doppelschwerter sind extrem schnell, dafür aber vergleichsweise schwach. Hybrid-Waffen wie die Morph-Axt oder die Elite-Klinge verbinden zwei Waffentypen miteinander und sind deshalb besonders für Spieler empfehlenswert, die unterschiedliche Kampfstile in einer Waffe vereinen wollen. Distanzwaffen sind eine komplett andere Welt und in Einzelspieler-Missionen eher hinderlich, da ihr viel Zeit zum Zielen benötigt – dafür im Multiplayer mit einem abgesprochenen Team durchaus sinnvoll. Neu hinzugekommen ist der Waffentyp Insektenglaife, eine Art Schlagstock mit integriertem (K)Insekt. Mit dieser Waffe könnt ihr Nahkampfangriffe durchführen, das Insekt als Projektil verwenden und euch sogar vom Boden abstoßen, um auf Monster zu springen.

Nehmt euch die Zeit zu Beginn des Spiels und spielt die Tutorials durch, um euch mit den einzelnen Waffentypen vertraut zu machen und diejenigen auszuwählen, die eurem Spielstil entsprechen.

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