Einmal mehr stürzen wir uns auf dem 3DS in die wilde Monsterjagd, und auch, wenn der neue Teil sehr viel einsteigerfreundlicher als die Vorgänger ist, gibt es eine Unmenge an Informationen, Waffen, Tipps, Tricks, Geheimnissen und Taktiken zu erforschen.

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Zu diesem Zweck haben wir in unserem umfangreichen Monster Hunter 4 Ultimate Guide alle relevanten Informationen zusammengetragen, die das Jägerherz begehrt.

Monster Hunter 4 Ultimate: Tipps und Tricks

Geduld zahlt sich aus
Monster Hunter ist kein einfaches Spiel und vor allem die Grünschnäbel unter euch werden das schon in der ersten dringenden Quest zu spüren bekommen. Generell gilt: Gebt nicht sofort auf, sondern nehmt euch die Zeit und fuchst euch in das Spiel- und Kampfsystem ein! Geduld ist das A und O, um mit Monster Hunter warm zu werden. Auch in den Duellen mit den riesigen Bestien kann es durchaus mal passieren, dass ihr fast eine halbe Stunde auf die Beute eingeschlagen habt und das Monster so tut, als würden es eure Schläge nicht mal jucken. Auch hier: Gebt nicht auf, sondern bleibt konzentriert, macht weiter und weiter, und irgendwann wird es anfangen zu humpeln und zu fliehen und ihr könnt euch schon bald über Rohstoffe für eine neue Rüstung freuen. Wir können es an dieser Stelle gar nicht oft genug sagen: Bleibt geduldig und ihr werdet den Reiz von MH verstehen.

Sammelt, was das Zeug hält
Um eine Jagd erfolgreich abzuschließen, werdet ihr kaum ohne den Einsatz von Items auskommen, und auch für das Crafting von neuen Waffen und Rüstungen benötigt ihr eine Vielzahl verschiedener Ressourcen. Daher solltet ihr euch daran gewöhnen, eure Umgebung abzusuchen und an den dafür vorgesehenen Stellen zu sammeln. Mit einer Spitzhacke könnt ihr an Felskristallen Erze abbauen, mit einem Käfernetz bei Schmetterlingen Käfer und anderes Kleingetier einfangen. Sämtliche andere Sammelpunkte könnt ihr ohne zusätzliches Werkzeug ausschöpfen. Das Sammeln ist ein essentieller Bestandteil des Spielsystems – nicht umsonst werden mit den Erntetouren Missionen angeboten, in denen ihr nach Herzenslust eure Taschen füllen könnt. Klar: Viele Objekte wie zum Beispiel Tränke kann man auch gegen Zennys beim Händler kaufen. Allerdings solltet ihr euch das Geld langfristig lieber für das Crafting aufheben, da ihr es dort vor allem im späteren Spielverlauf dringend benötigt, und die Komponenten lieber von Hand aufsammeln. Dies könnt ihr auch parallel zu einer Jagd tun.

Findet eure Lieblingswaffe
Die Wahl der richtigen Waffe ist entscheidend für das Meistern des Kampfsystems. Jede Waffe hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und unterscheidet sich enorm von den anderen. Nutzt also die Zeit zu Beginn des Spiels, um eure persönlichen 2-3 Favoriten zu finden – hierfür bietet das Spiel in der Kampagne sogar 14 „Tutorial-Quests“, die sich ausschließlich mit den Waffentypen beschäftigen. Generell gilt: Wer lieber flink unterwegs ist und auf längere Combo-Ketten steht, greift zu den kurzen Doppelschwertern oder dem Langschwert, soll es eher eine schwere und dafür mächtige Waffe sein, sind Großschwert, Hammer und Morph-Axt eure besten Optionen, und für den Fernkampf bieten sich Bogen und Armbrust an. Nutzt für weitere Informationen am besten das Kapitel „Waffen“.

Mit vollem Magen jagt sich’s besser
Ein leerer Magen ist auf der Jagd äußerst kontraproduktiv, denn so entgehen euch zahlreiche Boni auf Gesundheit, Ausdauer und Statuswerte. Setzt euch darum vor jeder Quest an den Tisch beim Straßenkoch und sucht euch eine leckere Mahlzeit aus. Frische Zutaten erhöhen eure Ausdauer in der nächsten Quest, Zutaten mit Sternen bringen einen Bonus auf die Gesundheitsleiste. Darüber hinaus beeinflusst jede Kombination in irgendeiner Hinsicht eure Statuswerte – dies könnt ihr nach dem Auswählen einer Mahlzeit auf dem unteren Bildschirm ablesen. Mit Gutscheinen und Gourmet-Gutscheinen könnt ihr zudem die Qualität der Speisen einmalig erhöhen – darum solltet ihr euch diese am besten für besonders schwere Quests aufheben. Immer wieder bittet euch der Koch zudem darum, einige Nebenmissionen zu erfüllen – im Anschluss verbessert er die Zutatenstufen. Zögert also nicht lange und hakt diese Sidequests ab. Später im Spiel seid ihr für jedes gute Essen dankbar!

Monster Hunter 4 Ultimate - Guide, Tipps & Tricks

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Leicht ist eine Karriere als Monsterjäger nicht, aber mit unserem Guide seid ihr bestens gerüstet.
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Packt eure Jagdtasche zusammen
Vorbereitung ist die halbe Miete und wer die vergisst, steht am Ende ziemlich doof da, wenn ihm plötzlich die Tränke oder Wetzsteine ausgehen. Packt daher vor jedem Quest-Antritt zunächst eure Jagdtasche zusammen. Immer dabei haben solltet ihr ausreichend Tränke, Megatränke, Wetzsteine und gebratene Steaks (keinen Grillspieß – damit wäre ein Slot in der Tasche schon verschwendet). Reist ihr in Gebiete mit Extrembedingungen, vergesst auf keinen Fall Kalt- bzw. Heißgetränke, und wenn ihr euch auf eine Fang-Mission begebt, nehmt unbedingt eine Schockfalle und eine Fallgrube sowie ein paar Beruhigungsbomben mit. Optimal vorbereitete Jäger haben für alle Fälle auch immer Spitzhacken und Käfernetze dabei. Stürzt ihr euch in schwerere Quests, ist es empfehlenswert, zusätzlich zu den 10 Tränken und 10 Megatränken noch 10x Honig mitzunehmen, um die normalen Tränke zu 10 weiteren Megatränken zu kombinieren. Außerdem solltet ihr zu Beginn einer jeden Quest die dortige Vorratsbox nach Arzneien, Rationen und anderem nützlichen Kram durchsuchen.
Ihr denkt euch an dieser Stelle vielleicht „Eigentlich wollte ich nur jagen, nicht in Urlaub fahren“. Da habt ihr natürlich vollkommen Recht. Aber keine Sorge: So kompliziert ist die ganze Vorbereitung nicht. Und spätestens, wenn ihr die Vorbereitung einmal vergessen habt (das kommt auch noch unter den besten Jägern vor), werdet ihr erkennen, wie wichtig eine sauber sortierte Jägertasche ist.

Lasst euch von den Felynes unterstützen
Spielt ihr die Offline-Kampagne, solltet ihr in jedem Fall eure Felyne-Begleiter mit auf die Jagd nehmen. Schon früh im Spiel schaltet ihr den ersten frei, später kommen etliche weitere hinzu – jeweils zwei können euch in die Quest folgen. So seid ihr auch in der Einzelspieler-Kampagne nicht komplett auf euch allein gestellt, sondern habt zwei Kameraden zur Unterstützung dabei. Dies ist zum einen deshalb von Vorteil, weil die Aufmerksamkeit des Zielmonsters auf drei Figuren verteilt wird und ihr damit auch während dem Kampf kurze Pausen findet, um euch zu heilen oder die Waffe zu schärfen. Zum anderen unterstützen euch die Kameraden aktiv mit Heilung oder Status-Buffs und greifen je nach Typ auch selbstständig große oder kleine Monster an.

Packshot zu Monster Hunter 4 UltimateMonster Hunter 4 UltimateErschienen für 3DS kaufen: Jetzt kaufen:

Geht nicht allein auf die Jagd!
An der Kameradentafel in eurem Haus könnt ihr ab einem bestimmten Zeitpunkt Wildkameraden auf Jagdmissionen schicken. Bei erfolgreichem Abschluss kehren diese mit diversen Monsterresten zurück, aus denen ihr beim Schmied neue Ausrüstung für die Begleiter basteln könnt. Sendet eure Kameraden also regelmäßig aus und vergesst nicht, eure Top-Begleiter angemessen auszurüsten – dies gewährleistet, dass die Begleiter auch in Kämpfen gegen stärkere Monster eine echte Hilfe sind. Solltet ihr online spielen und zu zweit auf eine Quest gehen, begleitet euch auch dort ein Top-Kamerad zur Unterstützung. Noch ein Grund, die Begleiter regelmäßig zu stärken.

Nutzt die Objektvervielfältigung
Vor allem im späteren Spielverlauf werdet ihr Unmengen an Ressourcen benötigen, um bestimmte Gegenstände herzustellen bzw. zu kombinieren. Dazu gehören Honig, diverse Insekten und Beeren und anderer Sammelkram. Theoretisch könnt ihr all diese innerhalb der Quests sammeln, was allerdings Unmengen an Zeit beansprucht. Um das zu relativieren, bietet euch der alte Händler im Dorf gegen ein kleines Entgelt an Karawanenpunkten die Möglichkeit, Objekte zu vervielfältigen.
Hier könnt ihr bestimmte Objekttypen über mehrere „Runden“, also Quests, vervielfältigen lassen. Nutzt das Angebot speziell für Honig, denn Honig ist essentiell, um Megatränke zu kombinieren, von denen ihr später im Spiel jede Menge brauchen werdet. Zwischendurch hängt der Händler auch Nebenmissionen aus, für deren Abschluss ihr zusätzliche Karren erhaltet – erledigt diese so schnell wie möglich, um das Maximale aus der Objektvervielfältigung rausholen zu können.

Baut euch eine passende Rüstung
Das Herstellen und Zusammenstellen des richtigen Rüstungssets ist essentieller Bestandteil eines jeden Monster-Hunter-Spiels. Jedes Ausrüstungsteil besitzt diverse Fähigkeitenwerte, die ihr beim Schmied bzw. im Ausrüstungsbildschirm einsehen könnt (z.B. Angriff +4, Essen +2, Wahrnehmen +3). Diese Fähigkeiten werden aktiviert, sobald eure Gesamtausrüstung einen Wert von 10 erreicht. Setzt euch die individuellen Ausrüstungsteile also so zusammen, dass ihr möglichst viele und möglichst sinnvolle Fähigkeiten aktiviert – die aktiven Fähigkeiten könnt ihr im Statusbildschirm einsehen. Drückt bei Anwählen des Teils für genauere Informationen zu den einzelnen Fähigkeiten die Taste Y.
Es ist ein komplexes System, das nicht ganz so schnell verinnerlicht ist. Zu Beginn ist es noch nicht so sehr von Bedeutung, später allerdings können diverse Fähigkeiten kampfentscheidend sein!

Zur Veranschaulichung der Bedeutung der Fähigkeiten haben wir hier ein paar aufgelistet:

Angriff: Erhöht den Schaden, den ihr bei Treffern auf das Monster ausübt.
Verteidigung: Erhöht euren generellen Verteidigungswert gegenüber Angriffen.
Wahrnehmen: Zeigt an, wann ein Monster gefangen werden kann (Punkt auf der Karte leuchtet rot-weiß auf). Ihr müsst es zuvor mit einem Farbball markiert haben.
Schnellaufbau: Verkürzt die Zeit, die für das Aufbauen von Fallen benötigt wird.
Gehör: Verhindert die Bewegungsunfähigkeit beim Geschrei großer Monster.
Schlemmen: Erhöht die Wirkung von Objekten zur Ausdauerregeneration, z.B. Steaks.
Gift: Negiert die Wirkung von Gift, d.h. ihr könnt nicht vergiftet werden.
Ranger:
Ihr seht die Karte, ohne das Kartenobjekt im Inventar tragen zu müssen.

Es gibt eine riesige Zahl möglicher Fähigkeiten, jedes Ausrüstungsobjekt bietet unterschiedliche Werte. Zu Beginn lohnt es sich, ein komplettes Set zusammenzusetzen, z.B. ein Nerscylla-Set, das nur aus Nerscylla-Ausrüstungsteilen besteht. Später jedoch ist es sinnvoll, ein Individualset aus einzelnen, unabhängigen Objekten zur Aktivierung von starken bzw. nützlichen Fähigkeiten zusammenzustellen.
Beim Schmied könnt ihr darüber hinaus Dekorationen in Form von Juwelen schmieden, die ebenfalls Fähigkeitenwerte besitzen. Diese könnt ihr dann in freie Slots in eurer Ausrüstung einsetzen.

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