Sie sind die eigentlichen Stars von Monster Hunter 3 Ultimate: die großen Monster. Mehr als in jedem anderen Serienteil könnt ihr im 3DS- und Wii U-Spiel finden. Sie alle lassen hinterlassen einzigartige Rohstoffe, die zum Schmieden von Rüstungen genutzt werden können und haben mehr noch als die kleinen Kreaturen ganz spezielle Verhaltensweisen, Schwachstellen und andere Eigenheiten. Habt ihr ein Biest dieser Art einmal besiegt, lässt es sich außerhalb von Dorf Moga auch ab und zu auf der Ödnis-Insel finden. Das gezielte Farmen einer Kreatur lässt sich jedoch am effektivsten durch das erneute Abschließen der zugehörigen Quest erreichen.

Da im Grunde jedes große Monster nach einigen eingesteckten Treffern flüchtet, solltet ihr immer ein paar Farbbälle im Gepäck haben, um die Wesen markieren zu können. Habt ihr sie getroffen, erkennt ihr ihre Position fortan jederzeit auf der Karte – zumindest für einige Minuten. Außerdem empfiehlt es sich oft, gezielt die Beine anzugreifen, da viele Monster umfallen, wenn sie an dieser Stelle hartnäckig attackiert werden.

Großer Jaggi

Das erste große Monster, dem ihr im Spielverlauf gegenübersteht, ist der Jaggi-Chef und kann seine Artgenossen zu Hilfe rufen. Der große Jaggi kann Feuer nicht ausstehen, füllt seine Ausdauer durch das Fressen von Knochenhaufen wieder auf und beginnt bei Schwäche zu humpeln. Der Kragen kann zerstört werden.

Monster Hunter 3 Ultimate - Guide12 weitere Videos

König Ludroth

Wie der Große Jaggi ist auch der König Ludroth das Alphamännchen seiner Sippe. Feuer- und Blitzangriffe erzielen besonders hohen Schaden. Bei starker Verletzung beginnt das Monster zu humpeln; der Schwanz kann abgeschnitten werden. Angriffe von der Seite sollten nur mit Vorsicht eingesetzt werden, da der Ludroth im späteren Kampfverlauf viele seitliche Rollen einsetzt, denen nur schwer auszuweichen ist.

Qurupeco

Dieses große Vogelwesen gehört zu den Vogelwyvern und kann Jaggis sowie Melynx' zu Hilfe rufen. Der häufig eingesetzte Schrei kann anwesende kleine Monster heilen oder die Offen- und Defensive des Schreihalses stärken, lässt sich mit lauten Geräuschen (z.B. Schallbombe) allerdings übertönen. Das Biest humpelt bei Schwäche und ist anfällig für Eis.

Barroth

Der Barroth zählt zu den Kampfwyvern und sieht einem T-Rex nicht unähnlich. Besonders charakteristisch ist die rote Färbung sowie der dicke Rückenpanzer, der sich bis über den Kopf zieht. Fleisch ist zur Ablenkung nicht geeignet, dafür fügen Feuer- und Eisangriffe hohen Schaden zu. Der abgeschüttelte Schlamm lässt sich mit Reiniger entfernen, verschwindet jedoch auch nach einiger Zeit von selbst. Humpeln ist ein Anzeichen für Schwäche.

Monster Hunter 3 Ultimate - Guide: Kampfhinweise, Waffen, Monsterübersicht, Gebiete, Quests, Tipps und Tricks

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/11Bild 38/481/48
Ein Barroth in freier Wildbahn. Kein angenehmer Zeitgenosse.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Arzuros

Wie ein Bär mit Krallen kommt der Arzuros daher. Er weiß seine Klauen mit sehr schnellen Angriffen zu nutzen, kann sich jedoch nur mäßig gegen Feuer und Eis behaupten und beginnt bei Schwäche zu humpeln. Seine Ausdauer erhöht er durch das Fressen von Honig; besonders verwundbar ist er am Kopf und an den Vorderbeinen.

Großer Wroggi

Der Große Wroggi ähnelt naturgemäß dem Großen Jaggi, ist jedoch stärker und zeichnet sich durch seinen dicken, beutelähnlichen Hals aus, in dem er Giftstoffe lagert, die er häufig spuckt. Die Farbe des Halses zeigt jedoch an, wann ein Spuckangriff bevorsteht. Er greift meist im Rudel mit anderen Wroggis an und ist anfällig gegenüber Eisattacken. Humpelt diese Kreatur, ist sie bereits stark geschwächt.

Packshot zu Monster Hunter 3 UltimateMonster Hunter 3 UltimateErschienen für 3DS und Wii U kaufen: Jetzt kaufen:

Großer Baggi

Das Baggi-Gegenstück zum Großen Jaggi und Wroggi kann Feuerangriffe nicht ausstehen, humpelt bei starker Verletzung und kann mit seinem Speichel einschläfern. Verbrauchte Ausdauer regeneriert er durch das Fressen von Fleisch.

Lagombi

Dieser entfernte Verwandte des Arzuros lebt in kalten Gebieten und kann sich blitzschnell rutschend fortbewegen. Sein gesamter Angriffstil ist äußerst schnell; mit den Pranken fügt er großen Schaden zu. Feuerattacken sind gefolgt von Blitzangriffen empfehlenswert gegen diese Kreatur, die bei Schwäche humpelt und häufig Eisbrocken wirft.

Rathian

Dieser Drache ist das weibliche Gegenstück zum Rathalos und in mehreren Gebieten anzutreffen. Der Rathian beherrscht eine Vielzahl unterschiedlicher Angriffe, kann vergiften und versucht gelegentlich, Jäger zu fressen. Diese Versuche lassen sich am besten mit Dungbomben abwehren. Verbrauchte Ausdauer wird durch das Reißen eines Aptonoths wiederhergestellt; wie der Großteil aller Monster humpelt auch dieser Drachen bei Schwäche. Empfehlenswerte Elemente sich Drachen und Elektro.

Gigginox

Der Flugwyre zeichnet sich vor allem durch seine ständigen Giftattacken aus, denen nur schwer auszuweichen ist – viele Gegengifte sollten beim Kampf unbedingt mitgeführt werden! Der Gigginox kann an Wänden und Decken laufen; der Kopf ist an den Vorderextremitäten an den Flügeln zu erkennen. Dungbomben können gegen den gefährlichen Pin-Angriff des Monsters eingesetzt werden, bei dem dem Jäger Blut ausgesaugt wird. Die Kreatur beginnt bei vielen eingesteckten Treffern zu humpeln und sollte vorwiegend mit Feuerwaffen attackiert werden.

Nibelsnarf

Als Wüstenleviathan lässt sich diese mit dem Gobul verwandte Kreatur nur in der Sandebene finden. Der Nibelsnarf hat zudem entfernte Ähnlichkeiten mit Walen. Im Mundinneren verursachen besonders Angriffe des Eis- oder Blitzelements großen Schaden. Humpeln zeigt Schwäche; die Kiemen (werden bei wenig Ausdauer nach vorn gewendet), das Zäpfchen im Maul sowie die Vorderläufe können zerstört werden. Rhenoplos werden gefressen, um wieder an Ausdauer zu gelangen. Mit einer Schallbombe kann der Windtunnel-Angriff des Biests unterbrochen werden, woraufhin das Zäpfchen freigelegt wird.

Nargacuga

Der Nargacuga mutet wie eine übergroße, schwarze Fledermaus mit roten Augen an. Die Stacheln auf seinem Schweif können im Wut-Modus, der an den leuchtenden Augen erkennbar ist, abgeworfen werden, verursachen beim Einschlag allerdings keine negativen Statusveränderungen. Der Schweiß lässt sich nur abschlagen, wenn der Nargacuga nicht in diesem Modus agiert. Laute Objekte erzielen, genau wie Waffen mit Feuer und anschließendem Blitzschaden, eine große Wirkung im Kampf. Die äußeren Flügelklingen sind zerstörbar; Schwäche lässt sich am Humpeln des Monsters erkennen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: