Unser „Monster Hunter 3 Ultimate“-Guide nimmt euch an die Hand, damit der Einstieg in diese faszinierende und zugleich immens komplexe Welt so einfach wie möglich ist. Wir erklären das grundlegende Spielprinzip, geben wichtige Informationen zum Kampf, bringen euch Waffen, Monster, Objekte sowie andere spielrelevante Eigenheiten näher. Der Guide richtet sich jedoch nicht nur an Anfänger, denn wie jeder erfahrene Monster-Hunter-Spieler weiß: Man lernt nie aus. Deshalb finden auch Fortgeschrittene und Profis mit Sicherheit noch ein paar Hinweise, die im Kampf über Sieg oder Niederlage entscheiden können.

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Wer bereits auf der Wii unzählige Stunden mit Monster Hunter Tri verbracht hat, wird sich auch in der Wii U- und 3DS-Neuauflage sofort heimisch fühlen. Der Spielablauf blieb unangetastet: Ihr findet euch nach der kurzen, aber imposanten Eröffnungssequenz im Dorf Moga wieder und beginnt hier eure Jägerkarriere.

Doch die Ultimate-Fassung trägt ihren Namen zu Recht: Im Vergleich zum Original hat Capcom noch einmal eine Wagenladung neuer Inhalte hinzugefügt. Veteranen können neue Waffen und Rüstungen, weitere Quests, nie gesehene Monster, einen neuen Shakalaka-Gehilfen und gleich drei neue Jagdgebiete entdecken. Die zusätzlichen Inhalte schaltet ihr jedoch erst nach und nach frei, so dass es Neulingen nicht noch schwerer gemacht wird, Fuß zu fassen in dieser lebensfeindlichen Welt.

Allgemeine Tipps

1. So banal es klingen mag: Habt Geduld! In kaum einem anderen Konsolenspiel ist diese Tugend gerade innerhalb der ersten Stunden so bitter nötig wie in Monster Hunter 3 Ultimate. Es wird einige Zeit dauern, bis ihr hinter das Konzept gestiegen seid, das Kampfsystem verstanden habt und erste größere Erfolge feiern könnt. Wer allerdings am Ball bleibt, wird früher oder später mit einem beinahe einzigartigen „Klick“-Moment belohnt: Plötzlich steckt ihr hochmotiviert mitten drin in dieser komplexen Welt, macht Jagd auf riesige Kreaturen, werdet geschickter und erhaltet kontinuierlich bessere Rüstungsteile. Wenn es einmal soweit ist, werdet ihr die Hände nicht mehr vom Controller lassen können.

2. Ohne Fleiß kein Preis. In MH3U bekommt ihr sprichwörtlich nichts geschenkt und müsst euch alles hart erarbeiten. Das dauert seine Zeit und kann teilweise etwas zermürbend werden, doch wenn ihr stets ein Auge auf die Umgebung habt und häufig viele Objekte, Mineralien, Insekten und andere Rohstoffe sammelt, kann späteres Looten minimiert werden. Tragt deshalb stets dafür Sorge, dass eure Objektruhe prall gefüllt ist. Nur wer mit vollen Taschen von seinen Ausflügen zurückkommt und für einen konstanten Rohstoffnachschub sorgt (Faustregel: Man kann nie zu viel haben!), muss nicht für jede Kleinigkeit wieder auf große Suche gehen.

3. Die Wahl der richtigen Waffe ist entscheidend. Zwar gehen wir in unserem Waffen-FAQ noch einmal deutlich ausführlicher auf die verschiedenen Kampfwerkzeuge ein, aber gerade zu Beginn des Spiels ist es wichtig, dass ihr euch vorerst auf eine Waffenart festlegt und dieser treu bleibt – für das simultane Ausrüsten verschiedener Klingen fehlen innerhalb der ersten Stunden schlichtweg die Rohstoffe. Nutzt deshalb sofort die volle Objektruhe und probiert jedes Schwert und jede Lanze einmal aus. Womit fühlt ihr euch besonders wohl; lieber schnell und schwach und träge und stark?

4. Das große Erdbeben hat viele Einrichtungen des Dorfs Moga zu Beginn gänzlich unbrauchbar gemacht. Erst im Laufe der Zeit werden neue Möglichkeiten und weitere Facetten des Spiels freigeschaltet. So gut wie jede davon ist von enormer Bedeutung für spätere Kampf- und Jagderfolge, weshalb ihr diese auch ohne Umschweife genauer in Augenschein nehmen solltet, sobald sie verfügbar werden. Nur so werdet ihr später nicht von den endlosen Möglichkeiten erschlagen.

5. Eine dieser Einrichtungen betreibt der Koch neben der Gildenliebchen. Vor möglichst jeder Quest solltet ihr ein paar Münzen in die Hand nehmen und euch vor Aufbruch noch einmal den Magen vollschlagen. Dadurch erhaltet ihr für die gesamte Missionsdauer Boni auf verschiedene Attribute wie Stärke und Verteidigung, aber auch bessere Fähigkeiten. Kombiniert ihr zwei frische Zutaten miteinander, wird zudem zusätzlich eure Ausdauer gesteigert. Probiert möglichst viele unterschiedliche Gerichte aus, da deren Auswirkungen vermerkt werden und ihr dadurch später gezielt bestimmte Werte verbessern könnt. Nach und nach werden zudem qualitativ hochwertigere Zutaten freigeschaltet, die größere Vorteile mit sich bringen.

6. Nach wenigen Spielstunden erhaltet ihr euren ersten Shakalaka-Gehilfen Cha-Cha. Der kleine Knirps steigt, anders als ihr selbst, durch Kampferfahrung automatisch im Level auf, erlernt neue Fähigkeiten und hat eine Vielzahl anderer nützlicher Eigenschaften. So gewährt er euch gelegentlich Boni auf bestimmte Attribute während des Kampfes, teilt selbst gegen die zahlreichen Monster aus und sammelt Objekte, die ihr erhaltet, wenn ihr Cha-Cha ansprecht. Auch neue Masken können später hergestellt werden. Plaudert deshalb regelmäßig mit dem kurzen Kerl und behaltet einen genauen Überblick über seine Fähigkeiten, Statuswerte usw. Dass Cha-Cha euren Jäger stets begleiten sollte, versteht sich von selbst.

7. Versucht möglichst, euch eine einheitliche Rüstung eines Monster zu besorgen. Dies kann zwar einige Zeit dauern und durchaus in Arbeit ausarten, da ihr dasselbe große Monster immer und immer wieder erledigen müsst, lohnt sich aber, da ihr durch ein „geschlossenes“ Outfit spezielle Boni erhaltet, die durchaus beachtlich sind.

Monster Hunter 3 Ultimate - Guide: Kampfhinweise, Waffen, Monsterübersicht, Gebiete, Quests, Tipps und Tricks

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Eine vollständige Lagiacrus-Rüstung. Beeindruckend, nicht wahr?
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8. Ein guter Jäger weiß bereits vor Antritt einer Quest genau, welche Objekte er für diese spezielle Aufgabe mit sich führen muss. Fast jedes Mal müssen Items getauscht werden, auch wenn einige Dinge wie Heiltränke, Wetzsteine und Rationen für jedes Vorhaben eine gute Grundausrüstung sind. In unserem Quest-FAQ (wird nachgereicht) gehen wir näher auf die verschiedenen Spezifikationen ein, doch auch fernab davon solltet ihr stets noch einen letzten prüfenden Blick auf eure Objekttasche werfen, wenn ihr das Dorf verlasst – zu welchem Zweck auch immer.

Packshot zu Monster Hunter 3 UltimateMonster Hunter 3 UltimateErschienen für 3DS und Wii U kaufen: Jetzt kaufen:

9.Erledigt nicht eine Quest nach der anderen, sondern geht auch einmal ohne konkreten Auftrag vor die Tore des Dorfs und macht die Ödnis-Insel unsicher. Durch das Erledigen der hier herumstreunenden Monster erhaltet ihr später im Austausch mit Junior, dem Sohn des Dorfältesten (der Kerl auf den Truhen im Zentrum), wertvolle Rohstoffpunkte, die für das Abschließen von Dörfler-Bitten unabdingbar sind. Außerdem könnt ihr sie gegen verschiedene Rohstoffe eintauschen und als Währung für die Moga Farm nutzen. Für das Besiegen hartnäckigerer Kreaturen erhaltet ihr natürlich auch mehr Rohstoffpunkte.

10. Nutzt die Moga Farm, um lästiges Looten zu minimieren. Mit fortlaufender Spielzeit schaltet ihr neue Anbauflächen frei und könnt schließlich Insekten, Pflanzen und ähnliche Dinge züchten lassen. Je nach Seltenheit (dargestellt durch den „Rar“-Zähler des jeweiligen Objekts, wobei eine höhere Ziffer für eine geringere Lootwahrscheinlichkeit steht) kostet euch das mehr oder weniger Rohstoffpunkte und ein wenig Geduld. Mit speziellen Bonusgegenständen (z.B. Dünger) lässt sich die Ausbeute zudem erhöhen. Stattet der Farm möglichst häufig einen Besuch ab, um stets möglichst viel anzubauen – auf diese Weise müssen einige unumgängliche Rohstoffe nie wieder gefarmt werden (etwa Kräuter für Tränke, Farbbeeren für Farbbälle usw.)

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