Es ist offiziell: Microsoft hat das Minecraft-Studio Mojang übernommen, nachdem am Wochenende ein Bericht von Reuters das Gerücht dazu streute.

Satte 2,5 Milliarden US-Dollar hat sich Microsoft den Deal kosten lassen. Gleichzeitig werden die drei Gründer Markus Persson, Carl Manneh und Jakob Porser dem Konzern den Rücken kehren.

In einem Statement von Mojang heißt es, dass Veränderungen beängstigend sind – und das sei nun eine große Veränderung für alle Mitarbeiter. Es werde dennoch alles gut werden und alles sei in Ordnung.

Die Zukunft von Minecraft und der Community sei "extrem wichtig" für jeden Involvierten. Persson, der Schöpfer von Minecraft, entschied sich dazu, nicht mehr länger die Verantwortung für ein Unternehmen mit einer inzwischen solch gewaltigen Tragweite übernehmen zu wollen.

In den vergangenen Jahren habe er bereits versucht, an kleineren Projekten zu arbeiten. Der Druck, Minecraft zu besitzen, sei für ihn zu hoch gewesen. Somit sah er den Verkauf von Mojang als einzigen Ausweg an.

Durch den Kauf von Microsoft sollen die anderen Versionen, darunter etwa auf der PlayStation oder auch den PC und Android bzw. iOS, nicht eingestellt werden. Support und Verkauf sind weiterhin geplant.

Microsoft verspricht sich durch die Übernahme unter anderem reichhaltigere und schnellere Welten, aber auch mehr Tools für die Entwicklung.