Mojang ABs Erfolg verläuft auch weiterhin in Sphären jenseits allem Denkbaren. Das Unternehmen konnte seinen Nettogewinn im letzten Jahr von knapp 37 Millionen Euro auf nahezu 92 Millionen Euro steigern.

In Zeiten, in denen die meisten Indie-Studios ihren Erfolg Spielen im Free-to-Play-Sektor auf mobilen Geräten mit iOS und Android verdanken, macht Markus 'Notch' Perssons Studio Mojang AB auch weiterhin Gewinn. Mehr noch, Mojang AB konnte den Nettogewinn von 2012 auf 2013 sogar mehr als verdoppeln, nahezu verdreifachen.

2012 belief sich der Nettogewinn noch auf 37 Millionen Euro. 2013 konnte Mojang sogar 92 Millionen Euro Nettogewinn vermelden. Ein sensationelles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Minecraft nunmehr bald fünf Jahre auf dem Kasten hat. Zudem hat Mojang AB gerade mal 40 Mitarbeiter. Zum Vergleich: Der Aufsteiger King, der 2012 kaum in Erscheinung trat und 2013 explosionsartig durch sein enorm erfolgreiches Free-to-Play-Spiel Candy Crush Saga satte 567 Millionen Dollar Gewinn bei 665 Mitarbeitern.

Mojang ABs Geschäftsmodell folgt dem traditionellen Bezahlsystem, bei dem ein Spiel gekauft wird, statt das Spiel kostenlos zu erhalten und für Inhalte im Free-to-Play-System zu bezahlen. Damit beweist Mojang AB, dass man heute auch mit Bezahlanwendungen noch Erfolg haben kann, wenn der Inhalt stimmt.