*Update*

Laut Gamespot will eine ungenannte Quelle mitgeteilt haben, dass Mojang-Gründer und Minecraft-Erfinder Markus 'Notch' Persson bei einem Kauf durch Microsoft aus dem Unternehmen ausscheiden will. Allerdings nicht aus persönlichen Gründen, denn wie mitgeteilt wurde, sollen Persson und Head of Xbox Phil Spencer dicke Freunde sein, die sich sogar erst kürzlich privat getroffen haben. Zudem heißt es, dass der Verkauf von Mojang AB an Microsoft keine Konsequenzen für den Support der Minecraft-Versionen auf anderen Plattformen wie der PS4 von Sony nach sich ziehen soll.

Ursprüngliche Nachricht:

Eine überraschende Meldung: So wie The Wall Street Journal berichtet, befindet sich Microsoft kurz davor, den schwedischen Minecraft-Entwickler Mojang AB aufzukaufen - für 2 Milliarden Dollar.

Es könnte einer der größten Deals im Indie-Bereich werden. Mehrere US-Quellen, darunter das Wall Street Journal berichten davon, dass Microsoft kurz davor steht, den schwedischen Indie-Entwickler Mojang AB aufzukaufen - und das für die sensationelle Summe von 2 Milliarden Dollar. Sollte der Deal für beide Seiten klar gehen, könnte das Ganze noch in dieser Woche unter Dach und Fach gebracht werden.

De facto hat Markus 'Notch' Perssons Indie-Studio Mojang AB bislang nur ein einziges Spiel herausgebracht, wenn man von all den Minispielchen absieht. Doch Minecraft hat die Grenzen des Gewöhnlichen schon lange überschritten und sich zu einem Phänomen entwickelt, das mitverantwortlich für den Indie-Boom gemacht wird.

Zuletzt wurde berichtet, dass Mojang AB 2013 seinen Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln konnte. So machte Perssons Studio 2013 rund 92 Millionen Euro Reingewinn. Insgesamt konnten seit der Veröffentlichung über 54 Millionen Exemplare von Minecraft auf allen möglichen Plattformen verkauft werden.

Noch im Juni ließ Persson über seinen Blog wissen, dass Mojang nicht dazu existiere, soviel Geld wie möglich für seine Besitzer zu machen. Jedes Mal, wenn ein Angebot mit einer irrsinnigen Summe daherkäme, sei das zwar sehr verlockend, doch am Ende des Tages entscheide er sich lieber für das, was ihm und seiner Truppe am meisten Spaß mache.

Machen 2 Milliarden Dollar Spaß?