Das vergangene Jahr war ein in vielerlei Hinsicht erfolgreiches Jahr für Mojang und seinen Gründer Markus 'Notch' Persson. Neben der Veröffentlichung von Minecraft auf Xbox-Live, wo innerhalb kürzester Zeit Rekorde gebrochen wurden, konnte das Jahr auch finanziell punkten. So machte Mojang einen Umsatz von 240 Millionen Dollar.

Mojang - Einnahmen für 2012 belaufen sich auf 240 Millionen Dollar

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Eine wahre Goldgrube für seinen Schöpfer Notch: Minecraft
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Mojangs CEO Carl Manneh teilte mit, dass sie den Erfolg kaum fassen könnten. "Alles geschieht so schnell und verläuft so gut. Man muss sich schon fast selbst kneifen, um zu glauben, dass es echt ist. Als wir Mojang 2010 gründeten, erstellten wir einen Finanzplan für das erste Jahr. Drei Monate später haben wir ihn verworfen. Er wurde total irrelevant. Wir haben auch heute noch dieses Gefühl. Es gibt einfach keine Möglichkeiten vorherzusagen, wieviel Geld wir machen werden."

Besonders beeindruckend dürfte allerdings Markus Perssons Verdienst sein. So verdiente er 2012 rund 101 Millionen Dollar. Nun äußerte er sich auf Reddit zu seinem Verdienst und teilte auch gleich mit, was er mit dem Geld vorhabe.

"Es ist einfach nur total verrückt. Ich wuchs in einer relativ armen Familie auf, aber sobald ich einen anständigen Job bekam, musste ich mir keine Gedanken mehr um Geld machen. Meine Hobbies waren Spiele zocken und Programmieren, also war es nicht wirklich anstrengend. Ich konnte Essen gehen, wenn ich wollte und ins Kino gehen, ohne dafür sparen zu müssen. Ich musste immer noch etwas zurücklegen, um in den Urlaub zu gehen und mir Computer und Konsolen zu kaufen, aber das war einfach normal. Jetzt auf einmal und als Ergebnis moderner Gesellschaftspraktiken, habe ich es irgendwie geschafft, scheißviel Geld zu verdienen. Ich liebe es noch immer, Spiele zu zocken und zu programmieren und sobald ich mir die neuesten Computer und Konsolen gekauft habe, gibt es nicht mehr viel mehr mit meinem Geld anzustellen als Reisen. Ich werde vielleicht den Führerschein machen, um mir ein Auto kaufen zu können."

Bis jetzt könnte man meinen, hier spricht ein kleiner Junge, dem man den Schlüssel ins Schlaraffenland in die Hände gedrückt hat. Doch dann erweitert er seine Pläne um weitere, philanthropische Vorhaben.

"Ich denke die richtige Art Geldbeträge wie diesen zu verwenden ist es, einen angemessenen Anteil davon beiseite zu schaffen, um sicherzugehen, dass es meiner Familie gut geht, etwas davon für das Ausleben der eigenen Träume zu verwenden und dann den Rest dafür zu nutzen, die Gesellschaft in einen besseren Ort zu verwandeln. Für mich beinhaltet das Stiftungen, die Kindern helfen und solche wie die EFF (Electronic Frontier Foundation), die helfen, notwendige Freiheiten, die in den kommenden Jahren vonnöten sein werden, zu beschützen."