MMORPG - Die Geschichte der MMORPGs

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001 Die Geschichte der MMOs:

Vom Kolosseum zu Mazewar

Rund vierzig Jahre bewegter Geschichte und bewegender Geschichten liegen mittlerweile zwischen den ersten MMORPGs und den aktuellen Titeln. Und wenngleich es durchaus Gemeinsamkeiten und Schnittpunkte zwischen herkömmlichen Rollenspielen und dem Massively Multiplayer Online Role Playing Game gibt, beide technisch gesehen die gleichen Wurzeln haben, ist das MMORPG längst zu einer eigenen Gattung avanciert und hat das Schwestergenre in Sachen Beliebtheit bisweilen schon eingeholt. Höchste Zeit, uns diese Entwicklung mal etwas genauer anzuschauen.

Brot und Spiele

Wobei die Grundidee, aus der sich das MMORPG entwickelt hat, gar nicht so neu ist, basiert sie doch auf klassischen, traditionellen Elementen, die man auch im Alltag und durch alle Epochen hinweg findet: im Kolosseum, auf Treibjagden, bei Pfadfinderspielen, im Sport oder generell da, wo größere Gruppen Gleichgesinnter aufeinandertreffen. Abenteuer, Herausforderung, Wettstreit, Teamwork und das Durchleben gemeinsamer Erfolge oder Niederlagen - das sind die Grundpfeiler aktiver Gruppenunterhaltung.

Und weil ein solches Erlebnis mit größerer Teilnehmerzahl nur umso epischer werden kann, lag es für dessen Organisatoren schon früh auf der Hand, die technischen Möglichkeiten der digitalen Welt und des Internets vollends zu nutzen, um möglichst viele Menschen mit ins Boot zu holen, damit die Spiele tatsächlich massiv werden können.

Vom Papier auf den Bildschirm

Nachdem nun Anfang der 1970er Jahren die ersten Pen-&-Paper-Rollenspiele entstanden waren, ließen sich nach deren Plänen auch bald die ersten digitalen Abenteuerwelten basteln. Die waren - wer hätte das gedacht - echte PvP-Games. Obwohl es sich anfangs technisch nicht ganz einfach gestaltete mehrere Spieler gleichzeitig mit oder gegeneinander antreten zu lassen, lieferten die Pioniere der Branche bald die ersten Vorlagen.

Mazewar war eine der ersten, grafisch umgesetzten virtuellen Umgebungen, in denen Spieler gegeneinander antreten konnten. Anno 1974 war das und wenngleich das Spielprinzip innerhalb des Labyrinths äußerst minimalistisch angelegt war, galt es mit seinen Möglichkeiten und der Minimap doch als Ideengeber nicht nur für Solo-Rollenspiele wie Ultima, Wizardry und Dungeon Master, sondern auch für das, was später mal zu Shooter-Games werden würde.

Das Internet als Spieleplattform

Gespielt wurde damals auf Geräten wie dem Imlac PDS-1, die für knapp unter 10.000 Dollar zu haben waren. Das entsprach in etwa dem Preise eines Mittelklassewagens. Zunächst waren die Systeme mit seriellem Kabel verbunden, später konnten sie auf das ARPAnet zugreifen, einen Vorgänger dessen, was wir heute als modernes Internet kennen.

Letzteres musste, trotz anfänglicher Begeisterung zahlreicher Bastler und Pioniere, erst entstehen, damit der Feldzug von Rollenspielen und MMORPGs tatsächlich beginnen konnte. Und wer weiß, ob sich das Internet überhaupt so rasant verbreitet hätte, wären da nicht Veteranen wie Raph Koster, Brad McQuaid, Matt Firor, Mark Jacobs, Brian Green, J. Todd Coleman oder Richard Garriott gewesen, die sich von damals bis heute damit beschäftigen, möglichst viele Spieler in virtuellen Umgebungen zusammenzubringen.

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Kommentare (3)
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Peter Hövels
#3
Traurig,das Tibia(1997) immer übersehn wird,aber dafür seine Kopie RuneScape(2001) immer genannt wird
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Alabama
#2
@a
solange ich weiterhin 50GB in paar min runterlade kann mir das schnuppe sein :O
a schrieb:
aNaja, das heutige Internet kann man ja wohl nicht als modern bezeichnen....

solange ich weiterhin 50GB in paar min runterlade,kann mir das schnuppe sein :O
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a
#1
aNaja, das heutige Internet kann man ja wohl nicht als modern bezeichnen....
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