Lange hat Mythic Entertainment gezögert, bevor man letztlich dem Drängen der Fans nachgab und jetzt, entgegen der eigenen Überzeugung, an offiziellen Foren zu Warhammer Online: Age of Reckoning bastelt. In der Branche löste diese Entscheidung eine Welle von Grundsatzdiskussionen aus.

Und längst hat sich der Streit, über die Foren der eingefleischten Fans hinaus, bis zu den Bloggern ausgebreitet. Die philosophieren jetzt beinahe täglich über die Vor- und Nachteile von offiziellen Foren und fragen sich, ob man überhaupt noch Community-Foren benötigt, wenn die Hersteller vermehrt eine eigene Plattform zum Spiel anbieten.

Blogger Ryan 'Blackguard' Shwayder analysiert jetzt in einem interessanten Beitrag die Lage und findet drei gute Gründe, aus denen man auf ein offizielles Forum nicht verzichten kann: professionelle Möglichkeiten der Kommunikation, die Unabhängigkeit von Dritten (z.B. Goldfarmerfirmen) sowie die mögliche Integration von Verknüpfungen mit dem Spiel.

Doch auch für die Existenz von inoffiziellen Foren findet Shwayder Argumente. Erstens hat man dort nicht ständig den 'Big Brother' im Nacken, der mit Argusaugen darüber wacht, dass sich jeder regelkonform verhält. Zweitens bilden Communityseiten oft aus sich heraus weitere Communities, beispielsweise für Spielergruppen, Clans und Gilden. Außerdem, glaubt 'Backguard', könne man gar nicht auf die zusätzliche Kreativität verzichten, mit denen sich die Jungs hinter den Communities für die Sache einsetzen.

Wir freuen uns auf jeden Fall auf die offiziellen WAR-Foren von Mythic Entertainment, möchten aber auch garantiert nicht auf unsere lieb gewonnene Community verzichten.