Matt Mihaly ist ein alter Hase, was persistente Welten angeht. Seit 1998 beschäftigt er sich insbesondere mit den wirtschaftlichen Vorgängen in Spielen. In einem Blog erklärt er nun, wie MMOGs in Zukunft funktionieren könnten.

Immer größerer Beliebheit erfreuen sich insbesondere jene MMOGs, bei denen der Spieler kostenlos spielen kann. Besonders wertvolle Gegenstände werden allerdings nur gegen Bezahlung von realem Geld freigegeben. Davon leben die Entwickler. Das System freut Reiche, ärgert aber oft jüngere oder ärmere Spieler, denen damit wichtige Teile des Spiels verwehrt bleiben. Die Folge: Bevölkerungsarmut.

Mihaly glaubt jedoch, dass eine Zwischenwährung Abhilfe schaffen könnte. Spieler mit entsprechender Zeit, könnten die Credits dieser Währung durch erfarmtes Spiel-Gold erwerben. Die Credits tauschen sie dann gegen die vormals verwehrten Items ein. Das erfarmte Gold landet in einem Pool, der von den Reichen gegen reale Werbung ausgeschöpft würde.

Das System reguliert sich selbst, nach Angebot und Nachfrage. Inflation wäre damit kein Thema. Die GMs müssten kein Gold zusätzlich zum Verkauf erschaffen. Zudem beleben kostenlos Spielende die virtuelle Welt und schaffen zusätzlichen Anreiz für die Zahlenden.