In Asien wird so viel gespielt wie nirgendwo sonst. Vor allem mit kostenlosen Angeboten locken unzählige Anbieter von MMOGs ihre Spieler an, um dann Gegenstände oder Erfahrungsboni über einen entsprechenden Shop an den Avatar zu bringen. Kritiker führen schon lange an, dass die Spielerzahlen wenig aussagekräftig seien und die Branche generell nicht so stabil sei, wie behauptet. Diese Kritiker scheinen Recht zu behalten.

Denn wie die ein beauftragtes Institut aus Shanghai ermittelt haben will, investierten mehr als 70 Prozent der Chinesischen Publisher mehr, als sie tatsächlich einnehmen. Im Klartext: Sie machen Verluste. Von zehn Onlinetitel rechne sich nur einer, so die Analyse. Und wenn man sich dabei nicht gehörig verrechnet hat, könnte dem chinesischen Spielemarkt schon bald der Zusammenbruch drohen. Mit der Goldgräberstimmung ist es auf jeden Fall schon jetzt vorbei.