Mirror's Edge – Test

PS3 | XBox 360

Wir halten dem Megahype den Spiegel vor

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von Jakob Heiden, 11. November 2008 09:10 Uhr

In naher Zukunft oder einer alternativen Gegenwart. Die Stadt, in der die junge Faith lebt, ist sicher, sauber und steril. Doch unter der scheinbar so idyllischen Oberfläche brodelt der Widerstand. Faith entschied sich zu einem Leben als Runnerin. Mit akrobatischer Eleganz springt sie von Dach zu Dach, von Mauer zu Mauer und unterläuft so das totalitäre System, welches alle sonstigen Datenkanäle überwacht.

Am Rande der Gesellschaft schlägt sie sich so mit gefährlichen Aufträgen durch. Ständig verfolgt von Polizei und Staatsschutz werden höchste Stellen in der Stadtverwaltung auf sie aufmerksam. Schon bald geht es um Leben und Tod für Faith und denen, die ihr nahe stehen.

Nicht verpassen: Nach dem Lesen unser Video-Review zu Mirror's Edge anschauen!

Mirror’s Edge hat zwar großartige Momente, ernüchtert letztlich jedoch. Dieses Spiel hätte viel größer sein können, als es letztlich ist.FazitMirror’s Edge schickt euch in eine schöne neue Welt. Blütenweiße Wolkenkratzer ragen bis in den Himmel, dazwischen tummeln sich die Menschen auf schönen Licht durchfluteten Plätzen. Gediegene Großraumbüros in stilvoller Einfarboptik machen das Arbeiten innerhalb der Stadt zur angenehmen Erfahrung. Doch all dies ist nur Fassade, die den einfachen Bürger glauben lässt, um ihn herum sei alles in rechtschaffener Ordnung. Nur wenige wissen, welche Charade die vermeintlich so moderne Welt ist.

Screenshot zu: Wir halten dem Megahype den Spiegel vorDystopia: Unter der glänzenden Oberfläche der Stadt tun sich Abgründe auf.

Hinter den Kulissen wird jedes Telefonat, jeder elektronische Datenaustausch von Geheimdiensten überwacht. Großkonzerne und Stadtrat arbeiten gemeinsam an der Kontrolle über jeden Kommunikationsweg. Widerstand gegen die herrschende Gesellschaftsform wird mit schwer gerüsteten Polizeikommandos brutal niedergeschlagen. Wer unter dem Radar der Mächtigen bleiben will, muss sich auf alte Informationskanäle besinnen.

Die Runner, äußerst akrobatische und athletische Spezialboten, bringen Informationen in Briefen direkt zum Empfänger. Dabei stellen sich ihnen zwei Dinge in den Weg: die Polizei und die Schwerkraft.

Kommentare 7
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Michael794Michael79424.04.2011 00:45
hab heute dank der wartungsarbeiten des psn mal mirrors edge angefangen. Und es ist DAS SCHLECHTESTE SPIEL das ich je gespielt habe. Die Grafik ist nur Durchschnitt und man hat das Gefühl die Entwickler haben nur 3 Farben verwendet, die Steuerung funktioniert überhaupt nicht und man stürzt ständig ab, genauso häufig stirbt man weil man keine Hilfestellung bekommt, was gemacht werden muss, zum Glück ist die KI dermaßen dämlich, dass man wenigstens noch zeit hat eine stelle mehrmals zu versuchen ohne gleich erschossen zu werden. (P.S.: ich habe die eine einfache Wallrunstelle nach 2h versuche nicht geschafft). Die Story motiviert überhaupt nicht und zum Glück ist dank kurzer Spielzeit und fehlendem MP alles schnell vorbei.

Ihr könnt mich etz blöd und unfähig nennen, aber jeder Cent für das Spiel war verschwendung.
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Hilfe01.01.2009 20:07
Ich komme beim kqpitel 3 oder 4 nicht weiter die tür ist zu und ich muss über eine stange auf eine plattform aber ich komme nicht zur stange. Alles spielt sich in einer u-bahn ab nach dem tod des wrestlers
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Prometheus14.11.2008 12:58
Das fing schon mit dem aller ersten Trailer an, man präsentierte ein völlig "neues" Spielsystem, aber sonst nichts - Warum wohl? Weil alles andere nur Durchschnitt ist.

Mag ja sein, dass das hin und her "hüpfen" toll ist, aber was bringt mir es, wenn der Rest des Spiels eher Mau ist. Auch wenn es eine Trilogie werden soll, es ist ein Vollpreisspiel und da darf man mehr erwarten als "nur" ein neues Spielsystem.
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woldeuswoldeus12.11.2008 18:05
das spiel hat mich noch nie angesprochen...und das review hat mir meine zweifel teils bestätigt.schade. faith ist ne hübsche protagonistin;)
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Das MENTOR12.11.2008 16:16
Kleiner Nachtrag.
Man sollte vll. noch bedenken, dass ich bei dem Spiel recht voreingenommen bin (ein Fanboy eigentlich schon).
Kann also sein, dass ich einige Punkte nicht mehr wirklich Objektiv betrachten kann.
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Das MENTOR12.11.2008 16:12
Eigentlich ist Gewalt kein unbedingtes Muss, immerhin gibt es bei der Xbox Version einen Erfolg für das durchspielen eines bzw. aller Level ohne das abfeuern einer Waffe, was recht unmöglich wäre, wenn Gewalt erzwungen wird (Das bei späteren Arealen Waffeneinsatz das weiterkommen erleichtert heißt aber nicht, dass dieser erzwungen wird).
Dann dazu, dass die Story unvollständig ist.
Man bräuchte ja eigentlich nur mal bei "Weitere Inhalte zu Mirror's Edge" gucken, da gibt es ja einen Link zu einer News, dass Mirror's Edge eine Trilogie wird. Das bei einer Trilogie die Story nicht abgeschlossen ist, ist ja wohl klar.
Das sind jetzt 2 Punkte zu denen ich einfach mal was sagen musste. Gibt noch mehr aber die sind es nicht wert erwähnt zu werden.

Alles in allem aber schon ein gutes Review.
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LenosLenos11.11.2008 14:50
Schade, in den Trailern sah das Spiel ja recht gut aus, und selbst ich, als MMO- bzw Ego-Shooterspieler, würde mir sowas mal zumindest aus der Videothek holen und ausprobieren. Aber wenn ich da von nervigen Innenarealen und "Pflichtprogramm der Programmierer" lese, dann lasse ich doch besser die Finger davon! Danke für den Test, Jakob!

MfG

P.S: Cooler Haarschnitt! ;)
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