Mirror's Edge – Test

PC

Der Test: Wie gut schlägt sich Faith auf dem PC?

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von Nedzad Hurabasic, 13. Januar 2009 12:28 Uhr

Zwei Monate nach der Veröffentlichung des Jump'n Run-Actionspiels Mirrors Edge auf PS3 und Xbox 360 kommt nun mit leichter Verzögerung auch die PC-Fassung in die Läden. Inhaltlich präsentiert sich die PC-Umsetzung praktisch identisch, vor allem hinsichtlich der Steuerung ergeben sich naturgemäß die gravierendsten Unterschiede. Inwiefern sich daraus grobe Gameplay-Verschiebungen ergeben oder letztendlich das Spielgefühl positiv oder negativ beeinflusst wird, haben wir mit einem Ausflug über die Dächer einer makellos dahinglänzenden Stadt herausgefunden.

Hakelige Steuerung

Mit der Besinnung auf das Wesentliche wäre mehr drin gewesen!FazitWie schon bei den Konsolenfassungen von Mirrors Edge steht auch auf dem PC eine gewisse Faith im Mittelpunkt des Geschehens. Die Protagonistin ist eine Runnerin. Eine Botin, die mithilfe ihrer artistischen und athletischen Fähigkeiten Hindernisse aller Art überwindet und dabei Dächer, Baustellen, Kräne, aber auch leere Fahrstuhlschächte, Balkone, Rohre und sonstige für Normalos kaum zu bezwingende Barrieren hinter sich lässt.

Screenshot zu: Der Test: Wie gut schlägt sich Faith auf dem PC?Rote Objekte zeigen euch, wo es lang geht.

Heutzutage beschreibt man solche Himmelsstürmer und Kraxler einfach mit dem Modewort Parcours. Details zur Story entnehmt ihr bitte Jacobs Konsolentest. Der Jump'n Run-Anteil des Spiels fordert vom Spieler weniger schnelle Reaktionen, denn Timing und Geschicklichkeit. Hier muss man im letzten Moment vor dem Abgrund die Sprung-Taste betätigen, da ist man gefordert, mehrere Sprünge miteinander zu verbinden oder sich von gegenüberliegenden Wänden abzustoßen; dann wieder hangelt man sich an Rohren entlang und betätigt sich als Trapezkünstler.

Für solche Aktionen benötigt man eine hohe Präzision beim Handling der Spielfigur, zumal man oft unter Zeitdruck agiert, weil man von Sicherheitsleuten bzw. Polizei- und Spezialkräften verfolgt wird. Oder seinerseits Informanten oder Bösewichtern hinterherjagt. Spiele wie Mirrors Edge sind eigentlich wie geschaffen für das Zocken mit einem Pad, mit Maus und Tastatur sieht das Ganze jedoch schon ganz anders aus. Anfangs dauert es daher trotz eines Tutorials eine Weile, bis man sich an die doch recht komplexen Abläufe gewöhnt hat bzw. die Tastaturkommandos soweit verinnerlicht hat, dass ein flüssiges Zocken möglich ist.

Screenshot zu: Der Test: Wie gut schlägt sich Faith auf dem PC?Die zu überwindenden Höhenunterschiede sind teilwesie beträchtlich!

Vor allem bei schnellen Sprungkombinationen und eventuell damit verbundenen Drehungen in der Luft mit der Q-Taste bedarf es schon einiger Fingerfertigkeit, um nicht ständig an den Problemstellungen zu scheitern. Als besonders schwerfällig und umständlich erweist sich die Tastatursteuerung dann, wenn sich Faith in Nahkämpfe stürzen muss, um Widersacher auszuschalten. Es ist zwar möglich allen Aktionen alternative Tasten zuzuweisen, dies gestaltet sich aber entschieden zu frickelig.

Kommentare 15
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mensch halt02.09.2010 14:30
ich habs schon 3 mal durchgespiel und jetzt kann man des Spiel echt geil durchrushen und man muss nicht lange überlegen wo's nochmal lang ging. Früher fand ichs etwas nervig weil man nie weiß wos lang geht aber jetzt werd ich's noch ein paar mal durchspielen :D
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typ27.04.2009 17:08
das ist in echt klasse spiel aber an manchen stellen muss mann viel überlegen wo man hinsoll....
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nur ein Gast17.01.2009 23:06
"Anfangs dauert es daher trotz eines Tutorials eine Weile, bis man sich an die doch recht komplexen Abläufe gewöhnt hat bzw. die Tastaturkommandos soweit verinnerlicht hat, dass ein flüssiges Zocken möglich ist."

Kann ich nicht verstehen... Neben WASD und Maus braucht man noch die meiste Zeit eigentlich nur 2 Tasten - 'Leer' und 'Shift' so komplex ist das nun wirklich nicht... im Gegenteil, ich finde die Steuerung eigentlich geradezu intuitiv.
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egal16.01.2009 12:08
ich hab mir das spiel viel schneller vorgestellt...so im quake3a stil mit rumgehüpfe und richtig viel action.

vielleicht waren meine erwartungen einfach zu hoch aber ich finds einfach n bissl langweilig. den tiefpunkt hab ich erreicht als ich den weg einfach nicht finden konnte. ich will rushen, rushen, rushen, hupfen, sliden zack zack. hmn
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nihilist16.01.2009 11:15
Perfekt beschrieben so hab ichs auch empfunden
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KaladoKalado14.01.2009 14:46
Raupkopierer cracken sich den kopierschutz doch einfach am release tag weg und haben keine Sorgen mehr.
Normale käufer haben die Probleme
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Taltos14.01.2009 14:38
@Bruce Laa - Ja, und der Papst ist katholisch und der Bär scheißt im Wald.
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Bruce Laa14.01.2009 14:24
ehrliche Käufer haben keine Angst vor Kopierschutz!
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Taltos14.01.2009 13:55
EA setzt auch bei diesem Game wieder einen bleibenden Eindruck was Securom anbelangt gamestar.de/.../mirrors_edge.html
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-fR34k--fR34k-14.01.2009 10:29
manchmal lohnt es sich
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Regel?14.01.2009 09:02
Ist es nun die Regel Actionspiele auf 6 Stunden zu begrenzen? Dafür kann man keine 45 € ausgeben.
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28DL13.01.2009 17:29
Danke für den Test.Damit hat es sich für mich endgültig erledigt und die Spieldauer ist ja wohl ein Witz.
Dafür 50,-Euros ausgeben?Nein danke!
Mal sehen,wann das nächste Spiel mit nur 4h Spielzeit erscheint.
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Triggerhappy13.01.2009 16:51
also ich habs auf der 360 gezockt und da fand ich den stil überhaupt nicht passend, alles total leer, keine atmosphäre. null, nix. langweilige einöde in einer großstadt, soso. und das ballern war sowas von daneben, hat überhaupt nicht zum rest gepasst irgendwie.
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Kalado13.01.2009 16:46
Und der Stil mag vielleicht nicht jedem Gefallen allerdings entspricht er genau der Story was auch in den Sequenzen näher erläutert wird.
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Kalado13.01.2009 16:44
Oh mann, erst beschweren dass man rumballern kann und das ja eigentlich gar nicht passt und auf der nächsten Seite rumheulen dass die möglichkeiten zum Schießen zu gering sind.
Eure gedankengänge möchte ich mal sehen.
Mann hat die möglichkeit die Waffen ab zu nehmen und zu nutzen aber man kommt besser davon wenn man läuft, man sollte es also nur im Notfall nutzen: perfekt umgesetzt.

Wenn man gut spielt gibt es auch keine trial&error-passagen >.>
Bei Prince of Persia war das viel schlimmer, da war das Spielprinzip ja sogar darauf ausgelegt.
Im Test steht allerdings nichts dazu.
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