Yahoo! ist weiterhin unentschieden: soll man nun Microsofts Angebot annehmen, oder eher doch nicht? Bei der Offerte von Google befürchtet man derweil, dass sich das Kartellamt an der Marktdominanz Googles stören könnte.

Der Verkauf würde beiden Firmengründern viel Geld einbringen. Beim Preis von 31 Dollar pro Aktie, den Microsoft geboten hat, bekäme Jerry Yang 1,64 Milliarden und David Filo sogar 2,42 Milliarden Dollar.

Weitere Interessenten gibt es anscheinend nicht. Medienzar Rupert Murdoch (unter anderem im Besitz von The Wall Street Journal und 20th Century Fox) bekundete sein Desinteresse. Ebenso hüllten sich andere mögliche Interessenten bislang in Schweigen.

Microsoft sieht keine Alternative zu einer Yahoo!-Übernahme: "Wir brauchen die gemeinsame Forschungs- und Entwicklungskapazität, um mit dem Marktführer mitzuhalten", sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Konferenz.