Die 'Fight Club'-Regeln aus dem gleichnamigen Film bzw. Roman sollten bekannt sein, allen voran Nummer 1 und Nummer 2: "Du darfst nicht über den Fight Club reden." Ähnlich verhält es sich offenbar bei Microsoft, nachdem das Unternehmen die Sicherheitsvorkehrungen in der Xbox-Sparte im letzten Jahr drastisch erhöhte.

Ein Insider will laut einem Bericht des The Official Xbox Magazine (OXM) mehr darüber verraten haben. Sobald Microsoft ein geheimes Projekt startet, teilt man die Abteilung in eine Art Zelte auf, in denen fachübergreifende Teams arbeiten. Bevor man aber überhaupt etwas davon mitbekomme, müsse man sich einem Webcam-Chat stellen, in dem einem erklärte werde, dass es da so wie im Fight Club zugehe.

Man dürfe also nicht mit irgendjemandem darüber reden, was in den "Zelten" passiere. Es herrscht höchste Geheimhaltungsstufe. Zuvor unterschreibt man zahlreiche Papiere und bekommt erst danach gesagt, woran man überhaupt arbeiten wird. Der Insider hält es dabei für ziemlich verrückt, dass man erst einmal die Zeit finden muss, an einem Projekt zu arbeiten, ohne es seinem persönlichen Vorgesetzten zu sagen.

Der jeweilige Vorgesetzte weiß demnach nicht, dass der Mitarbeiter an einem geheimen Projekt tätig ist. Dabei gibt Microsoft den Mitarbeitern der Geheimprojekte spezielle Listen mit Standard-Antworten heraus, denen man seinem Vorgesetzten vor die Nase halten darf, wenn er nachfragt, was man in seiner Arbeitszeit so anstelle.

Sollte er dem Mitarbeiter nicht glauben, gibt es noch eine spezielle Telefonnummer, die der Vorgesetzte anrufen kann, worüber ihm bestätigt wird, dass der Mitarbeiter an einem Projekt mitarbeitet. Weitere Infos erhält dieser jedoch nicht.