In letzter Zeit wurden einige Spieler von XBox Live gebannt, weil sie etwas aus dem Marktplatz gestohlen haben sollen. Einige davon beteuern ihre Unschuld. Microsoft nimmt nun offiziell dazu Stellung.

Microsoft - Spieler wegen Diebstahls von Xbox Live gebannt

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Spieler wurden wegen Diebstahls aus dem Marktplatz gebannt. Da versteht Microsoft wenig Spaß.
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Ein paar Besitzer einer Xbox 360 zeigten sich in letzter Zeit sehr verwundert, als sie die Meldung erhielten, dass sie bis zum 31.12.9999 vom Online-Dienst Xbox Live gebannt wurden. Sie sagten, sie wüssten nicht, was da passiert sei, und wären sich keiner Schuld bewusst. Im offiziellen Xbox-Forum gibt es einen Thread, der sich mit der Frage beschäftigt, ob und warum man für einen Diebstahl aus dem Marktplatz vom Online-Dienst suspendiert wurde.

Ein Microsoft-Sprecher erklärte nun, dass diese Aktion eine Antwort auf diejenigen war, die unzulässigerweise Zugriff auf herunterladbare Inhalte genommen hatten.

„Wir fanden während einer kürzlich durchgeführten Untersuchung Nutzer, die auf unzulässige Weise Zugriff auf herunterladbare Inhalte des Xbox-Live-Marktplatzes genommen hatten. Unsere Untersuchungen zeigten, dass diese Zugriffe gewollt und nicht versehentlich stattgefunden haben und damit einen offenkundigen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen unserer Dienstes darstellen. Wir werden keine weiteren Informationen in Bezug auf individuelle Suspendierungen für diese Vergehen veröffentlichen.

Bitte seid euch sicher, dass wir sehr vorsichtig mit solchen Suspendierungen umgehen und immer deutliche Anhaltspunkte in Bezug auf jeden Account haben, der von einem solch dauerhaften Ausschluss betroffen ist. Wir entschuldigen uns für jede Frustration oder Verwirrung, die sich daraus ergibt, dass es uns unmöglich ist, individuelle Details mitzuteilen, und danken euch allen für eure Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.“

Dass Microsoft hier keine weiteren Details veröffentlichen möchte, ist verständlich. Wenn ein Spieler schon beim Klauen erwischt worden ist, dann wäre es nicht die feine englische Art, ihn dafür, neben dem Ausschluss vom Service, auch noch an den Pranger zu stellen.