Heute hat der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft sein Jahresergebnis vorgestellt. Demnach konnte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2006/2007 den Umsatz kräftig um 15 Prozent auf 51,1 Milliarden Dollar (37,3 Milliarden Euro) erhöhen. Der Jahresgewinn des Branchenführers stieg um 11,6 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar.

Der Jahresgewinn pro Aktie konnte auf 1,42 US-Dollar gesteigert werden (Vorjahresvergleichszeit: 1,20 US-Dollar). Für diesen Aufschwung sei laut Microsoft vor allem das Schlussquartal des abgelaufenen Geschäftsjahres verantwortlich, in dem das Windows-Betriebssystem Vista und einer neuen Microsoft-Office-Version stärker abgesetzt werden konnten.

Allerdings litt der Gewinn im Schlussquartal auch unter einer Sonderbelastung von rund einer Milliarde Dollar oder acht Cent je Aktie für defekte Xbox-Konsolen. Microsoft hat hierdurch höhere Garantiekosten. Auch das Onlinegeschäft schrieb im vierten Quartal und im Gesamtjahr tiefrote Zahlen.