Takashi Sensui, Xbox-Chef in Japan, tritt von seinem Posten zurück. Einen offiziellen Grund gibt es zwar noch nicht, allerdings gehen japanische Medienberichte von den schlechten Verkaufszahlen der Xbox One aus.

Microsoft - Schlechte Verkaufszahlen: Japans Xbox-Chef tritt zurück

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Die Xbox hatte es in Japan schon immer schwer.
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Die waren bisher alles andere als gut – in den ersten drei Wochen gingen gerade einmal nur 30.000 Konsolen über die Ladentische (Xbox 360 erreichte in vier Tagen mehr als 60.000 Verkäufe). Später waren die Verkäufe teilweise nur vierstellig, vorletzte Woche sogar nur dreistellig. Im Vergleich: die PS4 verkaufte sich in der Woche über 12.000 Mal und die Wii U fast 10.000 Mal.

Sensui zeigte sich erst im Oktober unzufrieden und hatte da noch die Hoffnung, mit der Aufnahme von User-Feedback, der Verbesserung der Xbox One sowie genügend Inhalten vorstoßen zu können.

Zumindest langfristig hofft man bei Microsoft auf einen Erfolg in Japan. Der erste Schritt sei getan und auch sehr wichtig gewesen. Das Unternehmen wolle weiterhin sein Bestens in dem Land geben.

Sensui wird Microsoft aber nicht den Rücken kehren, sondern im US-Hauptsitz des Unternehmens tätig sein. Nachfolger ist laut der Famitsu Yoshinami Takahasi, der erst im Juli zu Microsoft kam und zuvor 25 Jahre bei Sony gearbeitet hat.

Schon immer wurde die Xbox-Plattform in Japan von Nintendo und Sony überschattet.