Microsofs PC-Gaming-Sparte ist um einen wichtigen Mitarbeiter ärmer: Jason Holtman verließ das Unternehmen als Head of PC Gaming Division and Strategy.

Microsoft - PC-Gaming-Sparte verliert ihren Kopf schon nach wenigen Monaten

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuMicrosoft
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 58/591/59
Wo bleibt Age of Empires 4, Microsoft?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Mit ihm hatte Microsoft eine Menge vor, sollte er doch die Sparte wieder vorantreiben und das PC-Games-Geschäft zu altbekannter Stärke bringen. Seine Mitarbeit dauerte bei Microsoft gerade einmal rund ein halbes Jahr.

Im letzten Jahr hieß es, man habe sich den ehemaligen Steam-Chef an Bord geholt, um aus "Windows eine großartige Plattform für Spiele und interaktive Unterhaltung" zu machen.

Das Ganze hat einen bitteren Nachgeschmack, gerade weil Microsoft in den letzten Jahren vollmundig Besserung im PC-Bereich versprach, da dann aber doch nichts passiert ist. Und mit dem Weggang von Holtman könnte es wieder in diese Richtung einschlagen.

Microsoft bestätigte zwar das Ausscheiden von Holtman, gab dazu jedoch keine genauen Details bekannt. Somit bleibt also unklar, was das für Microsofts Pläne in der PC-Sparte bedeutet.

Dass es da nicht gerade rosig aussieht, weiß das Unternehmen selbst. Im vergangenen Jahr machte Phil Spencer deutlich: "Zum Verkaufsstart von Windows 8 hatten wir über 30 Spiele im Windows Store. Viele davon könnte man als leichtgewichtige oder Casual-Games bezeichnen. Aber wir haben den Bereich inzwischen abgedeckt. Jetzt beginnen wir damit, uns mit größeren und an Core-Spielern gerichteten Dingen zu beschäftigen."