Microsoft reichte ein neues Patent ein, mit dem im Grunde User via Kinect, Webcams oder auch durch die eingebauten Kameras in Smartphones und Tablets überwacht werden könnten.

Microsoft - Neues Patent: Überwachung der User durch Kinect möglich

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Befinden sich zu viele Personen vor dem Bildschirm, könnte Kinect eines Tages vielleicht die Wiedergabe unterbrechen.
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Die Software kann Menschen und auch Tiere erfassen und analysieren, wodurch etwa festgestellt werden kann, wie viele "Lebewesen" sich gerade vor dem Bildschirm befinden. Allerdings will Microsoft auf eine ganz bestimmte Sache hinaus: die Überprüfung, ob da nicht vielleicht zu viele Personen einen Film schauen.

Denn tatsächlich soll die Software hauptsächlich Personen zählen, was wiederum mit den erworbenen Lizenzen verglichen wird. Sind zu viele Zuschauer anwesend, kann die Software die Wiedergabe unterbrechen und zur entsprechenden Handlung aufrufen. Beispielsweise müsste man dann weitere Gebühren zahlen oder einen der Zuschauer nach Hause schicken.

Aber auch das Alter der Anwesenden soll das System erkennen können, wodurch etwa die Wiedergabe von unpassenden Inhalten unterbunden wird. Wie das genau funktioniert, geht aus dem Patentantrag zwar nicht hervor. Laut einem älteren Microsoft-Patent aber könne man das unter anderem durch die Körperproportionen auswerten.

Während das System sicherlich Kritik ernten dürfte, könnte es aber auch ein paar gute Seiten an sich haben. Zum Beispiel die Möglichkeit, sich einen aktuellen Kinofilm auf seinem TV in den eigenen vier Wänden anzuschauen - nämlich genau gleichzeitig zum Start im Kino. Solch ein System könnte für solch eine Umsetzung sorgen.

Wie immer gilt aber: Patente müssen nicht zwingend umgesetzt werden.