Markus 'Notch' Persson erklärte auf seinem persönlichen Blog, warum er sich dazu entschieden hat, sein Studio Mojang AB an das Redmonder Unternehmen Microsoft zu verkaufen.

Microsoft - Nach Microsoft-Kauf: Markus 'Notch' Persson erklärt, warum er Mojang verlässt

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Der Support für Minecraft auf anderen Plattformen soll auch weiterhin bestehen
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Es ist ein aufsehenerregender Deal: Microsoft hat am Montag verkündet, das schwedische Indie-Studio Mojang AB für satte 2,5 Milliarden Dollar gekauft zu haben. Zudem wurde mitgeteilt, dass die drei Gründer Markus 'Notch' Persson, Carl Manneh und Jakob Porser das Studio, dessen bislang einziges relevantes Spiel Minecraft ist, verlassen werden.

Auf seinem persönlichen Blog wandte sich Persson direkt an die Fans von Minecraft und auch seinen eigenen Fans zu, und erklärte, warum er sich dazu entschieden hat.

"Ich sehe mich selbst nicht als richtigen Entwickler", so Persson. "Ich mache Spiele, weil es mir Spaß bereitet, und weil ich Spiele liebe, und ich liebe es, zu programmieren, aber ich mache Spiele nicht mit dem Ziel, dass sie sich zu großen Hits entwickeln, und ich versuche auch nicht die Welt zu verändern."

Der immense Erfolg von Minecraft habe eher noch dazu geführt, dass sich Persson unter Druck gesetzt sah, mit dem nächsten Spiel ebenfalls einen innovativen wie finanziellen Hit landen zu müssen, der die Spielewelt erschüttert. Erst als er sich bewusst dazu entschied, wieder kleinere Prototypen zu entwickeln, habe er wieder Spaß an seiner Arbeit gefunden. Doch er sei kein Entrepreneur, kein CEO. Das habe er gemerkt, als er sich nach einer schweren Erkältung Problemen in Bezug auf die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung konfrontiert sah.

Daher habe er sich dazu entschieden, Mojang und Minecraft zu verkaufen, um sich wieder kleineren Projekten ohne jegliche Verantwortung zu widmen. Das Geld dazu hat er jetzt ja.

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